Buch: Orientalismus in Europa

2010 Hirmer Verlag
Hrsg. Roger Diederen und Davy Depelchin

Orientalismus in Europa

Von Delacroix bis Kandinsky

Beiträge von R. Benjamin, J. De Hond, Chr. Peltre, L. Georget, R. Irwin, P. Benson Miller, E. Warmenbol, D. Depelchin, R. Diederen
312 S., 39,90 € [D], 56,90 sFr, 238 Abb. in Farbe, 24 × 28 cm, gebunden. ISBN: 978-3-7774-3251-9

Der Orient – Ort der Imagination und Quelle der Inspiration. Mit rund 150 Gemälden und Skulpturen gibt das Katalog-Buch, das begleitend zu großen Ausstellungen in Brüssel, München und Marseille erschienen ist, die vielfältige Auseinandersetzung westlicher Künstler mit dem Mythos Orient wieder. Die umfassende Betrachtung dieses wichtigen und immer noch aktuellen Sujets schließt eine seit langem bestehende Lücke.Rund 150 Gemälde und Skulpturen zeigen die vielfältigen Auseinandersetzungen von fast 100 westeuropäischen Künstlern mit dem islamischen Orient, Nordafrika und dem Nahen Osten. Das Projekt setzt beim Ägyptenfeldzug Napoleons (1798-1801) an und führt bis hin zur Moderne des frühen 20. Jahrhunderts. Meisterwerke von Ingres, Delacroix, Gérôme, und Renoir, bis zu Sargent, Klee und Kandinsky stellen den Orientalismus als vielfältiges künstlerisches Thema dar, das Stilrichtungen, künstlerische Positionen und nationale Grenzen überschreitet. Auch von weniger bekannten Künstlern gibt es Großartiges zu entdecken, wie zum Beispiel Arbeiten von Lawrence Alma Tadema, Gustav Bauernfeind, Jaroslav Čermák, Henri Evenepoel, Fabio Fabbi, Osman Hamdi Bey, John Frederick Lewis, Alberto Pasini, Edward Poynter und José Villegas y Cordero. Weiter auf der Website der Hypo-Kunsthalle.

Foto: Jean Lecomte du Nouÿ, Die Weiße Sklavin, 1888, Öl auf Leinwand, 149,5 x 118,3 cm, Nantes, Musée des Beaux-Arts, Nantes © RMN/Gérard Bot

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