2.3.-2.6.13 Biodiversität in Entenhausen

03_Grauenhafter Vielfuß2.3.-2.6.13 Biodiversität in Entenhausen
Tiere aus einer parallelen Welt.

Ab dem 2. März 2013 zeigt das Museum Mensch und Natur die Sonderausstellung „Biodiversität in Entenhausen“, die sich der Tierwelt des vom genialen Disney-Zeichners Carl Barks geschaffenen Paralleluniversums widmet. In Szene gesetzt wurde diese Sonderausstellung vom Naturkundemuseum Bamberg, das die Ausstellung 2012 erstellt hat. (Foto: Grauenhafter Vielfuß Multipes horridus der trotz seines furchterregenden Äußeren  höchstens solchen Lebewesen gefährlich werden kann, die kleiner sind als 1 cm. © Disney)

Das Museum Mensch und Natur zeigt Tiere aus einem parallelen Universum
Haben Sie schon einmal vom Gurkenmurkser (lateinischer Name: Ciller gurcae) gehört, und welch verheerende Schäden dieses zur Ordnung der Käfer gehörende Insekt der Gurkenernte zufügen kann? Oder wissen Sie, dass der Grauenhafte Vielfuß (Multipes horridus) trotz seines furchterregenden Namens eigentlich völlig harmlos ist? Nein? Dann hatten Sie sicher auch noch keinen Orakelstör oder Hasenzahnhai an der Angel oder sind auf einem Latschpferd geritten. Es wird also höchste Zeit für Sie, ab dem 2. März in das Museum Mensch und Natur zu kommen, um diese Bildungslücke zu schließen. Dort erfahren Sie bis zum 2. Juni mehr über jene (und viele andere) Tiere, die in dem unserer Welt parallelen Entenhausener Universum Stella anatium ihr Wesen und Unwesen treiben.

Entdeckt wurde diese ebenso reichhaltige wie bizarre Tierwelt vom genialen Disney-Zeichner Carl Barks (1901-2000), erforscht wurde sie von Wissenschaftlern der Vereinigung D.O.N.A.L.D. (Deutsche Organisation der nichtkommerziellen Anhänger des lauteren Donaldismus), in Szene gesetzt hat sie das Team des Naturkunde-Museums Bamberg.

Die Mitglieder von D.O.N.A.L.D., die Donaldisten, bilden eine Vereinigung, der deutschlandweit mehrere Hundert Mitglieder angehören. Diese beschäftigen sich mit der Erforschung der Familie Duck und des Entenhausener Universums in jeglicher Hinsicht, egal ob es sich um geographische, physikalische, medizinische und eben auch – wie in der aktuellen Ausstellung präsentiert – um zoologische Themen handelt. Die donaldistischen Forscher haben sich erfolgreich bemüht, die Entenhausener Tierwelt wissenschaftlich korrekt zu beschreiben und in das – auch in unserer Welt gültige – zoologische System einzuordnen. Diese Ergebnisse werden nun in Wort und Bild sowie anhand außergewöhnlicher Objekte präsentiert.

Daneben gibt die Ausstellung aber auch eine allgemein verständliche Einführung in die zoologische Systematik. Dem Besucher winkt deshalb sowohl köstliche Unterhaltung als auch ein nicht zu verschmähender Kenntnisgewinn. Was wollen Sie mehr? Also… nix wie hin!

Das Buch zur Ausstellung „Barks‘ Thierleben – Biodiversität in Entenhausen“ von Oliver Martin, paTrick Martin, Peter Jacobsen und Klaus Harms ist für 5 € im Museumsshop zu erwerben.

Pressekontakt: Eveline Schepke

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