11.5.13 Lange Nacht der Musik

Musiknacht-201311./12. Mai 2013, 20-3h. Die Lange Nacht der Musik 2013 (Veranstalter Münchner Kultur GmbH)

Das 15-Euro-Ticket ist, wie immer, der Generalschlüssel für alle Locations inklusive öffentliche Verkehrsmittel. Da über 2000 Menschen unterwegs sein werden, setzt der MVV über 20 Sonderbusse ein und auch die Blues-Tram wird wieder rollen. Auch heuer geht’s wieder um 19h schon los mit dem Auftaktkonzert in der BMW Welt, wo heuer The Overtones zu Gast sind. Um 20h fällt dann der Startschuss für den Konzertmarathon.

Spaß soll sie machen – die Lange Nacht der Musik! Und das macht sie: immer wieder!

„Wir hatten schon mit besseren Musikern weniger Spaß“ werden unsere Gäste denken, sagte bei der PK (30.04.13, 11h im Café StacheriasFeinstaub-Jazz-Mitglied Prinzregent, einer von 8 Musikern, die es in der langen Nacht ab 22h in Shanes Bar krachen lassen werden. Vor ihnen heizen die Vorleserinnen, 3 sexy Ladies, mit einer sinnlichen Lesung subtil ein.

Im BMW-Pavillon am Lenbachplatz zeigt BR-Klassik, dass auch die klassische Musik brummt. 7 Künstler sind hier on Stage. Zwischen 21 und 23h wird alles live ausgestrahlt.

Die umstrittene Gemma bringt sich auch wieder ein und junge Künstler ins Rampenlicht. Heuer werden drei Bands vorgestellt.

Der Gasteig präsentiert um die 100 Künstler in 28 Veranstaltungen, die in allen Sälen stattfinden. Für Angelika Schindel, die ihr Haus auf der PK vertritt, ist die Lange Nacht auch eine Imageveranstaltung, die viele neue Gäste anzieht. 0.30h endet das Philharmonievergnügen mit Bigband Sound.

Das Literaturhaus, vertreten durch Dr. Reinhard Wittmann, präsentiert „Literatur & Musik“. Eine Steinway-Lounge (in der ein Steinway-Flügel steht) wird extra eingerichtet. „Jazz und Lyrik“ – Gedichte, die mit dem Jazz gut harmonieren. Das Programm ist rotierend, Schwerpunkt: amerikanische und englische Lyrik. In der Brasserie Oskar-Maria ist französische Musik angesagt, als unaufdringliche Hintergrundmusik. Außerdem: Gipsy-Jazz aus den 20er Jahren.

In der Musikinstrumentensammlung im Dt. Museum wird die Arabische Laute zu hören sein. Das Völkerkundemuseum lässt sich etwas einfallen, im Konfuzius-Institut trifft Chinesische Tradition Wiener Klassik. Das Tschechische Zentrum lädt zum Klezmerrock; Portugal-Feeling bekommt man in der Lissabon-Bar.

Agnes Neun ist erstmalig dabei, auf der PK von seinen Inhabern vertreten: Karin und Harald Drews stellen ihre „kleine Norddeutsche Insel“ in München vor: „wo der Norden im Süden vor Anker geht“. Irische Music wird zum Besten gegeben. Okulele, Folk, Jazz, Country; Blues-Soul. „Moin, Moin“ – und kulinarisch geht’s Norddeutsch hoch her.

Kultfabrik Ostbahnhof, repräsentiert durch Janine Bogosian bietet Metal Jazz und Alpenrock: die Wuiderer Pistols, 4 fesche Jungs sowie Tanz in der Nachtkantine. Das Tanzvergnügen hat sich im letzten Jahr immer mehr durchgesetzt, wobei tendenziell mehr Frauen daran interessiert sind. Auch bei 8 Tanzschulen kann reingeschmeckt werden. In Grünerts Kontrabasswerkstatt machen die vier Bass-Monsters Rockmusik auf Kontrabass.

Und last but not least – in diesem Artikel – in Wirklichkeit geht’s endlos weiter!: Der Südfriedhof feiert auch mit und sein 450. Jubiläum! Veranstalter ist das Referat für Gesundheit und Umwelt, heute vertreten durch Frau Dos Santos. Der 450 Jahre alte Totenwächter glüht die Laterne und sein Mundwerk vermutlich schon vor, um mit historischen und anderen Songs durch die Geschichte zu führen – und zwar anlässlich eines netten Spaziergangs zur Dusterstunde. Natur- und Denkmalschutz passen auf den schönen Friedhof auf. Dank einer neuen Software, die Interaktion mit dem Geschehen erlaubt, wird die nostalgische Komponente noch unterstützt. Und weil wir schon beim Friedhof sind: Vier Kirchen vierer Konfessionen bringen sich ebenfalls ein, ob mit Byzantinischen Chören oder mit gewagten Interpretationen klassischer Orgelwerke.

Spielorte  Programmhöhepunkte etc. 
Eine Programm-App ist ab Wochenende vor dem Ereignis herunterladbar.
Projektleiterin Verena Thiel, Pressekontakt Karin Horch
Ralf Gabriel, Münchner Kultur GmbH
 

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