1.2.-12.5.13 Karl Friedrich Schinkel

Ausstellungstipp: 01.02.-12.05.2013 Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung

hirmer-schinkel

2012 Hirmer Verlag

Karl Friedrich SCHINKEL

Geschichte und Poesie

Hg. Hein-Th. Schulze Altcappenberg & Rolf H. Johannsen & Christiane LangeHg. für das Kupferstichkabinett – Staatliche Museen zu Berlin und die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München
360 S., 39,90 € (D), 53,90 sFr, 74 Farbtafeln, 308 Farb-Abb., 8 SW-Abb., 24 × 28 cm, gebunden. ISBN: 978-3-7774-5421-4

Das begleitende Buch – ich wage kaum „Katalog“ zu schreiben, weil es mir für dieses Werk des renommierten Hirmer Verlags zu banal vorkommt – reflektiert meisterlich die allumfassende Schaffenskunst eines der größten Architekten des 19. Jahrhunderts: Karl Friedrich Schinkel. Als universeller Künstler hat er nicht nur das Stadtbild Berlins wesentlich geprägt. Auch als Landschaftsmaler, Bühnenbildner, Entwerfer von Möbeln, Raumgestalter, Denkmalpfleger, vielseitig interessierter Praktiker und einflussreicher Theoretiker hat er sich einen Namen gemacht, der bis heute nichts an Bedeutung eingebüßt hat. RS/PTM 

Ohne die Bauten Karl Friedrich Schinkels (1781–1841) ist Berlin nicht denkbar: Die Neue Wache, das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt, das Alte Museum oder die Friedrichswerdersche Kirche sind Monumente, die das architektonische Gesicht der Stadt geprägt haben. Erste Berühmtheit erlangte der spätere Baudirektor Preußens allerdings mit einer spektakulären Illustration zum politischen Tagesgeschehen, dem Brand Moskaus 1812. Mit dem Ende der französischen Herrschaft über Europa nahmen auch das Bauen und das Kunsthandwerk wieder Aufschwung, und Schinkels Entwürfe waren für alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus gefragt. Der Band zeigt – neben einer Illustration des Moskau-Schaubildes – das Gesamtspektrum der Künste und Themen, mit denen Schinkel seinem Jahrhundert formale Orientierung und ästhetische Grundlagen gab.

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