Aprilscherz: Giesinger Bräu


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APRILSCHERZ: Schön wär’sgewesen…

Giesinger Bräu auf der Wies’n 2013

München, 28. März 2013 – Nur sieben Jahre nach seiner Gründung wird der Giesinger Bräu in diesem Herbst mit einem eigenen Zelt auf dem Oktoberfest vertreten sein. Neben dem Umzug in die neue Braustätte ist dies das zweite Mammut-Projekt im Jahr 2013 für Münchens zweitgrößte Privatbrauerei. Der Ausbau der Kapazität war auch die Vorraussetzung für die geglückte Bewerbung. Zudem hat die erfolgreiche Genussschein-Aktion (Stand zum 1. April 2013: 75.000 €) einen sehr großen Teil dazu beigetragen, dass dieses Projekt parallel zum Bau der neuen Braustätte solide finanziert werden kann.

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„Wir alle sind natürlich überglücklich. Es war auch wirklich eine Riesen-Überraschung. Wir planen ja schon seit August ein Konzept, aber dass es gleich im ersten Jahr klappt? Unglaublich!“, freut sich Steffen Marx, Gründer und Geschäftsführer des Giesinger Bräu und zukünftiger Wies’n-Wirt. „Ein Student des Studiengangs Business Management mit der Vertiefung Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement aus Berlin hatte Anfang letzten Jahres die Idee, uns bei der Bewerbung zu unterstützen.“ Seitdem laufen die Planungen und Vorbereitungen auf Hochtouren. So konnte für die Gestaltung des Zeltes der renommierte Künstler Bernhard Prinz gewonnen werden: „Bernhard war noch begeisterter als wir und hat keinen Moment gezögert, die Außenfassade in seinem eigenen Stil zu gestalten. Unser Zelt wird sicher ein echtes Schmuckstück, vielen Dank schon jetzt dafür!“

Derzeit arbeitet Simon Rossmann, Dipl.-Ing. Brauwesen und Getränketechnologie bei Giesinger Bräu, am Wies’n-Bier: Das bernsteinfarbene Märzen wird einen Alkoholgehalt von 6,3 % haben und ist – wie alle Giesinger Biere – unfiltriert. „Der besondere Charakter und der frische Geschmack sollen sich selbstverständlich auch hier wiederfinden“, so Rossmann. Und noch etwas unterscheidet das Giesinger von den anderen Oktoberfest-Bieren: Statt in der üblichen Maß wird es im eigens entworfenen 0,5 Liter-Steinkrug ausgeschenkt. Dazu sollen Würschtl, Hendl, Steckerlfisch und verschiedene Brotzeiten angeboten werden. Momentan wird noch ein passender Küchenchef gesucht, ebenso Küchenpersonal, und auch in Sachen Musik laufen bereits erste Gespräche mit lokalen Bands.

„Eigentlich wären wir mit dem Bau der neuen Braustätte gut ausgelastet, aber wir nehmen die Herausforderung selbstverständlich gerne an“, so Marx. Die Zulassung zum Oktoberfest hat dabei auch Auswirkungen auf die Vertriebsstrategie. So wollten einige Wirte Giesinger Bier ausschenken, aber durch die jetzige Zusage musste vielen abgesagt werden. „Das Wichtigste ist jetzt, dass die Produktion im Giesinger Umspannwerk so schnell wie möglich anläuft. Da wartet eine Menge Arbeit auf uns. Wir haben deshalb auch zum 1. April einen neuen Technischen Leiter eingestellt, der das Projekt mit aller Kraft vorantreiben wird.“

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