Große Freude über kleine Giraffe

Nachwuchs bei Giraffen im Tierpark Hellabrunn Noch so klein und doch schon groß!

Giraffenmutter Kabonga_Baby_Hellabrunn_2013_Neugeboren und schon 170 cm groß: Das ist das Giraffenbaby im Tierpark Hellabrunn. Der zierliche Junge (Foto) wurde – ganz ohne menschliche Hilfe – am 14. März 2013 geboren. Sofort nach der Geburt versuchte das noch namenlose Netzgiraffenbaby seine langen, etwas wackeligen Beine zu koordinieren und aufzustehen. Schon nach einer Stunde konnte er sicher stehen, nach anderthalb Stunden fand er Mamas Milchquelle und trinkt seither bis zu zehnmal am Tag.

Der aufgeweckte Giraffen-Junge mit der auffällig milchkaffeefarbenen Musterung hat in der nächsten Zeit so einiges vor: Das etwa 50 kg schwere Baby wird pro Monat 8 cm wachsen und seine Höhe innerhalb von zwei Jahren verdoppeln! 15 Monate lang wird es bei Mutter Kabonga trinken, um dank der kräftigen Milch in die Höhe schießen zu können. (Herkunft: Afrika, Nahrung: Blätter, Gräser, frische Triebe, Luzerne, Tragzeit: ca. 450 Tage)

Die erste Woche verbrachte das Baby mit seiner Mutter Kabonga (19) im warmen Stall. Je nach Witterung darf der extrem neugierige Giraffen-Bulle in den nächsten Tagen erstmals die Welt außerhalb des Stalls erkunden. Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem ist zufrieden: “Kabonga ist eine erfahrene Mutter. Der neugeborene Junge ist bereits ihr neuntes Baby.”

Schon in ein paar Wochen wird das Giraffenbaby mit seiner Mutter und seinem Vater Togo (22) in die neue 10.000 Quadratmeter große Giraffensavanne umziehen und kann sich dort auf Entdeckungsreise begeben.

Als Partner des Tierparks Hellabrunn hat die Stadtsparkasse München insgesamt drei Millionen Euro für den Bau der Giraffensavanne bereitgestellt. Das städtische Kreditinstitut freut sich besonders über ihr jüngstes Patenkind. Auf der Facebook-Seite der Stadtsparkasse München können ab sofort alle Nutzer darüber abstimmen, wie das Giraffenbaby heißen soll. Zur Auswahl stehen drei Namen: “Najun” (der Edle und Noble), “Nuru” (am Tag geboren) und “Naledi” (aufleuchtender Stern).

Hinweis: Bei dem Giraffenbaby handelt es sich um ein Neugeborenes, dass Schnee und feuchte Kälte nicht gut verträgt. Bitte haben Sie Verständnis und informieren Sie Ihre Leser / Hörer / Zuschauer, dass das Baby nur bei trockenem Wetter stundenweise zu sehen ist.

Pressekontakt: Christiane Reiss

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