Geschichte: Berlin 1933-1945

30. Januar 2013: 80. Jahrestag der „Machtergreifung“

siedler_berlin33-4521.01.2013 Siedler
Michael Wildt (Hg)Christoph Kreutzmüller (Hg)

BERLIN 1933-1945

Stadt und Gesellschaft im Nationalsozialismus

 496 Seiten, 24,99 € [D], 25,70 € [A], 35,50 sFr. 15 x 22,7 cm, Gebundenes Buch mit Schutzumschlag. ISBN: 978-3-8275-0016-8 Leseprobe

BERLIN-TIPP Mo 28.01.13, 19h: Buchpräsentation im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums. Mit Michael Wildt, Christoph Kreutzmüller (Herausgeber) und Simone Erpel, Kuratorin der Ausstellung „Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933 – 1938“ im Deutschen Historischen Museum.

Trotz ihrer überragenden politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung fehlte bislang eine Geschichte der Reichshauptstadt im Nationalsozialismus. Parallel zu der großen Ausstellung „Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933 – 1938“ im Deutschen Historischen Museum Berlin, die am 30. Januar 2013 eröffnet, liegt nun endlich das erste umfassende Buch zu Berlin im Nationalsozialismus vor: Berlin 1933-1945, herausgegeben von Michael Wildt („Generation des Unbedingten“) und Christoph Kreutzmüller. Der Band erscheint am 21. Januar 2013, rechtzeitig zum 80. Jahrestag der »Machtergreifung« am 30. Januar 2013.

Berlin war als Reichshauptstadt zentraler Schauplatz politischer, sozialer und kultureller Auseinandersetzungen. Während die Nationalsozialisten das weltstädtische Flair dieser Kulturmetropole zwar bekämpften, nutzten sie die Stadt insbesondere während der Olympischen Spiele doch als Aushängeschild. Neben Großunternehmen waren hier tausende mittlere und kleine Gewerbebetriebe ansässig, Berlin war einerseits potentieller Rüstungsstandort ersten Ranges, andererseits aber auch eine „Arbeiterhochburg“. Als Metropole jüdischen Lebens war Berlin nicht nur in besonderer Weise von den Maßnahmen der Judenverfolgung betroffen, sondern bot auch Möglichkeiten jüdischer Selbstbehauptung, die andernorts undenkbar waren.

Michael Wildt ist Professor für Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. Neben etlichen wichtigen Studien zum Nationalsozialismus ist er mit einer viel beachteten Arbeit über das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes (»Generation des Unbedingten«, 2002)  bekannt geworden.
Christoph Kreutzmüller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des »Dritten Reichs« vorgelegt. Seine Studie »Ausverkauf. Die Vernichtung jüdischer Erwerbstätigkeit in Berlin 1930-1945« erscheint im Herbst 2012.
Pressekontakt: Jule Menig

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