EUREF-Campus: Erster Neubau fertiggestellt

LogoEurefEines der ersten Bürogebäude in Berlin mit LEED-Gold-Zertifizierung. Hauptmieter Schneider Electric bezieht Mietflächen bis Februar. 95 % des Büroneubaus vermietet

Berlin, 29. Januar 2013. Auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg wurde der erste Neubau fertiggestellt. Bis Ende Februar wird der global agierende Energiemanagement-Konzern Schneider Electric rund 5.000 Quadratmeter Bürofläche beziehen. Das Gebäude „EUREF-Campus 12-13“ mit einer Geschossfläche von zirka 15.200 Quadratmetern wird als eines der ersten in Berlin die international anerkannte LEED-Gold-Zertifizierung erhalten, denn es verfügt über eine besonders energieeffiziente Bauweise und modernste, vollautomatisierte Gebäudetechnik.

Reinhard Müller, Vorstand EUREF AG, freut sich: „Der Vermietungsstand unseres ersten Neubaus „EUREF-Campus 12-13“ von rund 95 Prozent zeigt, dass Büromieter zunehmend am Thema Nachhaltigkeit interessiert sind, die geringen Betriebskosten schätzen als auch die gute Anbindung an den Bahnhof Südkreuz und den Berliner Autobahnring.“ Müller weiter: „Ich bin davon überzeugt, dass sich der Campus durch sein einzigartiges Nachhaltigkeitskonzept in den nächsten zwei bis drei Jahren zu einem der gefragtesten Bürostandorte in Berlin weiterentwickeln wird.“

Das „Green Building“ verfügt über eine Mietfläche von 12.625 Quadratmetern. Neben Schneider Electric sind zum Beispiel ARCADIS, ÖKOTEC, BLS Energieplan (per 14. Januar 2013 durch GE übernommen), hubject, EICT, alphabet und Bilfinger aus den Clustern Energie, Umwelt, Technik und Beratung weitere Mieter. Im zehnstöckigen Neubau „EUREF-Campus 12-13“ werden unter anderem eine Dreifachverglasung mit Innenreflektions- und Sonnenschutzfunktion, eine thermische Betonkernaktivierung zum Kühlen und Heizen sowie ausschließlich gesundheits- und umweltverträgliche Materialien eingesetzt. Das „Green Building“ wird CO2-neutral durch ein Blockheizkraftwerk, das mit Biogas von der GASAG AG betrieben wird, mit Energie versorgt und an das „Micro Smart Grid“ des EUREF-Campus angeschlossen.

Betriebskosten des „EUREF-Campus 12-13“ sind damit wesentlich günstiger und der Primärenergieverbrauch erheblich geringer als in Vergleichsgebäuden, die die Anforderungen der EnEV 2009 erfüllen. In der zweigeschossigen Tiefgarage stehen 147 PKW-Stellplätze zur Verfügung. Die Investitionskosten lagen bei etwa 33 Millionen Euro. Mit dem Bau wurde im September 2011 begonnen. Der ursprüngliche Kosten- und Zeitplan des Bauvorhabens wurde damit vollständig eingehalten.

„Wir haben Baurecht für weitere Neubauten und befinden uns in aussichtsreichen Gesprächen mit Mietinteressenten. Ich gehe davon aus, dass wir in den kommenden Monaten mit dem Bau des nächsten Bürogebäudes „EUREF-Campus 10-11“ beginnen können“, erläutert Müller die nächsten Schritte. Baugenehmigungen für die Bürogebäude „EUREF-Campus 14“, „EUREF-Campus 23“ und das Wohngebäude „EUREF-Campus 21-22“ werden in diesem Jahr erwartet. Ein positiver Vorentscheid für den Bau eines Hotels an der Südspitze des Areals liegt bereits vor.

Der Neubau „EUREF-Campus 12-13“ hat Modellcharakter. In den nächsten fünf Jahren wird der über fünf Hektar große EUREF-Campus zum größten CO2-neutralen Büro- und Wissenschaftsstandort in Europa entwickelt. Insgesamt werden etwa 165.000 Quadratmeter Geschossfläche in 25 Gebäuden mit einem Investitionsvolumen von 600 Millionen Euro entstehen. Alle Neubauten sind „Green Buildings“ und erhalten als Qualitätsstandard das international anerkannte LEED-Gold-Zertifikat. Schon heute arbeiten mehr als 1.200 Mitarbeiter auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg.

Auf dem EUREF-Campus entsteht die intelligente Stadt für Arbeiten, Forschen, Bildung und Wohnen. Energetische Gebäudeentwicklung und die CO2-neutrale Energieversorgung stehen im Mittelpunkt der Entwicklung des zwischen dem Flughafen Schönefeld und dem Regierungsviertel liegenden Areals. Der EUREF-Campus eignet sich als Standort für verantwortungsvoll und nachhaltig agierende Unternehmen.

Pressekontakt EUREF AG c/o RUECKERCONSULT GmbH, Thomas Rücker

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