Thanksgiving: Ursprünge in Virginia

weihnachten-0311.gif von 123gif.deThanksgiving: Ursprünge liegen in Virginia

Wichtigstes Familienfest in den USA mit opulentem Festmahl
Offizielle „Truthahnbegnadigung“ durch den US-Präsidenten vorm Weißen Haus
Start der Weihnachtseinkäufe am „Black Friday“

Großeltern, Onkel und Tante, Cousin und Cousine – alle kommen sie am 22. November 2012 wieder in geselliger Runde zusammen. Auch heute noch ist Thanksgiving das wichtigste Familienfest in den USA. Der staatliche amerikanische Feiertag, der dem europäischen Erntedankfest ähnelt, fällt traditionell auf den vierten Donnerstag im November. Im Mittelpunkt steht das große Thanksgiving-Essen: Zum Truthahnbraten, der allein schon ein Dutzend Personen satt macht, werden Süßkartoffeln, Maisbrot, Kürbiskuchen und andere Leckereien gereicht – ein Brauch mit fast 400-jähriger Tradition. Denn das erste offizielle Thanksgiving-Fest feierten 38 Siedler am 4. Dezember 1619 auf dem Gelände der späteren Berkley Plantage in Virginia, also etwa ein Jahr vor der Ankunft der Pilgerväter in der neuen Welt. Die Berkeley Plantage veranstaltet heute noch jedes Jahr ein Thanksgiving-Essen, um an das historische Fest in Virginia zu erinnern. 

Wenn sich die amerikanischen Familien zum Thanksgiving-Essen zusammenfinden, danken sie Gott für alles Gute, was ihnen im Jahr widerfahren ist. Ein Brauch beim Verspeisen des Truthahns ist es, dass zwei Familienmitglieder den „Wishbone“ (Gabelbein) auseinanderziehen. Wer das größere Stück erhält, hat einen Wunsch frei. Doch nicht überall kommt der vier bis zehn Kilogramm schwere Vogel auf den Teller: Denn einen Truthahn, der seit der Amtszeit von Harry S. Truman jedes Jahr zu Thanksgiving in einer Zeremonie vor dem Weißen Haus in der US-Hauptstadt Washington DC entgegen genommen wird, begnadigt der amtierende US-Präsident seit 1989 offiziell und löst damit stets ein Medienspektakel aus.

Thanksgiving läutet die „Holiday Season“ (Weihnachtszeit) in den USA ein. Der „Black Friday“, der Freitag nach Thanksgiving, wird von Einheimischen wie Touristen gern für die ersten Weihnachtseinkäufe genutzt, denn an diesem Tag und dem darauf folgenden Wochenende gewähren viele Shops und Malls hohe Rabatte. Auch in Virginia und der nahe gelegenen US-Hauptstadt können Besucher in dieser Zeit bei einer Shopping-Tour tolle Schnäppchen machen.

Capital Region USA – Washington DC, Maryland und Virginia. Von den monumentalen Denkmälern in Washington DC über die beeindruckenden Berglandschaften Virginias bis hin zu den malerischen Wasserwegen Marylands – die Hauptstadtregion der USA ist das historische Herz der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Stadtbild der lebendigen Metropole Washington DC wird geprägt durch eindrucksvolle Monumente und bemerkenswerte Museen, von denen die meisten kostenlos besichtigt werden können. Virginia beeindruckt mit seinen historischen Stätten über die Zeit des Amerikanischen Bürgerkrieges, seiner einzigartigen Natur im Shenandoah National Park und den langen Stränden in Virginia Beach. Entlang der Chesapeake Bay erstreckt sich auch der Bundesstaat Maryland mit seiner Segelhauptstadt Annapolis und Baltimore als Anlaufpunkt für große Kreuzfahrtschiffe. Insgesamt 16 Ferienstraßen, sogenannte Scenic Drives, verbinden Teile der Region miteinander und laden zu einer ereignisreichen Rundreise mit dem Mietwagen ein. Jährlich besuchen rund 170.000 Deutsche die Capital Region USA. Weitere Informationen zur Capital Region USA

Der aktuelle Reiseplaner der Capital Region USA kann per E-Mail oder unter der Rufnummer 00800-96 53 42 64 (gebührenfrei) bestellt werden. Elektronische Version

Pressekontakt: Claasen Communication

Kommentare sind geschlossen.