7.12.12. Mitleid war gestern…

buch-0142.gif von 123gif.de7.12.12. ab 20h Mitleid war gestern-Vorbilder für eine bessere Welt: 
Lesung der Welthungerhilfe im Literaturhaus mit Autor Ilija Trojanow, Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe und der mosambikanischen Dramaturgin Manuela Soiero

Aus vielen Regionen der Erde erfahren wir oft nur, wenn es Schreckliches zu berichten gibt: Hungersnöte in Afrika, Mordserien in Lateinamerika, Naturkatastrophen in Asien… Die Welthungerhilfe möchte es in der Vorweihnachtszeit anders machen und positive Geschichten über mutige Menschen erzählen, die beeindrucken und Vorbilder sein können. 27 solcher Geschichten gibt es im neu erschienenen Bildband „Es ist möglich“.

Mitleid war gestern – unter diesem Motto steht die Lesung und Diskussion, zu der die Welthungerhilfe einlädt. Die Hilfsorganisation stellt an diesem Abend positive Geschichten über mutige Menschen vor, die beeindrucken und Vorbilder sein können. Zudem diskutieren Autor Ilija Trojanow, Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe und die mosambikanische Dramaturgin Manuela Soiero, ob wir unsere Perspektive auf die Südhalbkugel verändern müssen und die Entwicklungspolitik den Lebenswirklichkeiten in Afrika, Asien und Lateinamerika gerecht wird.

Eintritt: 8 Euro, Kartenreservierung empfohlen: Tel. 089 / 29 19 34-27. Restkarten an der Abendkasse.

Zur Einstimmung zwei Portraits: Gynäkologe Eyaya Misgan, 26, Äthiopien (Zusammenfassung): 
Bis er 17 war, hatte er nicht ein einziges Paar Schuhe. Er wollte Gynäkologe werden, seitdem seine jüngste Schwester und seine Mutter bei der Geburt beinahe gestorben waren. Eine Nichtregierungsorganisation hat ihn mit ca. 7 Euro/Monat unterstützt, damit er seinen Traum vom Medizinstudium verwirklichen konnte. Heute ist er angesehener Arzt, möchte Professor werden. „Bevor ich anfing, Medizin zu studieren, starb Mimi, die Tochter meiner älteren Schwester Mulu, weil es in der Nähe keinen Arzt gab. So etwas soll nie wieder passieren.“

– Regisseurin Manuela Soeiro, 66, Mosambik (Zusammenfassung):
Theater kann die Welt verbessern und das Theater ist die Mission der 66-jährigen Intendantin, die sich inmitten der Metropole ihr Paradies geschaffen hat. Armut und Aids nagen am sozialen Gefüge. Manuela Soeiro kämpft weiter für Chancengleichheit und eine lebendige Kultur.

Pressekontakt: 

Heidi Willmann
 
Gesprächsstoff


 

Kommentare sind geschlossen.