Reise: Hotelpreisradar von HRS

affe-0032.gif von 123gif.deHotelpreisradar von HRS – Das Hotelportal 

Drittes Quartal in Deutschland mit deutlichem Preisanstieg Uneinheitliche Preisentwicklung in Europa Außerhalb Europas steigen Zimmerraten vor allem in Asien stark an

Köln, 15. Oktober 2012 – In Deutschland stiegen die Hotelzimmerpreise im dritten Quartal 2012 deutlich. In den europäischen Großstädten entwickelten sich die Zimmerpreise hingegen unterschiedlich. In Asien legten die Preise in den meisten der untersuchten Städte zweistellig zu, während es in den USA und in Südamerika nur leichte Veränderungen gab. Zu diesen Ergebnissen kommt Europas führendes Hotelportal HRS in seinem aktuellen Hotelpreisradar. Für die Auswertung verglich HRS die Hotelzimmerpreise von insgesamt 50 deutschen und internationalen Metropolen im dritten Quartal 2012 mit den Preisen des Vorjahreszeitraums. Die im Durchschnitt teuersten Hotelübernachtungen ermittelte HRS erneut für New York. Für ein Hotelzimmer zahlten Reisende hier im dritten Quartal 2012 durchschnittlich gut 173 Euro pro Nacht. Am günstigsten waren Hotelübernachtungen in Bangkok mit einem Durchschnittspreis von weniger als 56 Euro pro Nacht und Zimmer.

Gut besuchte Messen lassen die Zimmerpreise in Deutschland deutlich steigen

In Deutschland stiegen die Hotelzimmerpreise in neun der zehn untersuchten Städte. Den höchsten Anstieg verzeichnete Nürnberg mit einem Plus von annähernd 13 Prozent. Hier sorgten unter anderem die Messen FachPack und GaLaBau, die beide nur alle zwei Jahre stattfinden, für steigende Preise. Der durchschnittliche Zimmerpreis kletterte in der Frankenmetropole im dritten Quartal auf über 83 Euro. Auch in Berlin stieg aufgrund der beiden Großmessen ILA (Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung) und IFA (Internationale Funkausstellung) die Nachfrage nach Hotelzimmern und damit der durchschnittliche Zimmerpreis. Übernachtungen in der Hauptstadt kosteten im dritten Quartal 2012 durchschnittlich 89 Euro pro Zimmer, eine Erhöhung um über neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Ebenfalls deutlich steigende Preise verzeichneten Hannover, Köln, München, Stuttgart und Hamburg. In Hannover sorgte die IAA Nutzfahrzeuge, die ebenfalls im Zweijahresrhythmus stattfindet, für höhere Preise im Vergleich zum Vorjahresquartal. Hotelzimmer in der Leinestadt verteuerten sich im dritten Quartal auf durchschnittlich 91 Euro. Damit zahlten Hotelgäste fast neun Prozent mehr als im dritten Quartal 2011. Ähnliches Szenario am Messestandort Köln: Hier sorgten unter anderem die Messen gamescom, photokina und dmexco für eine deutlich höhere Hotelnachfrage und ließen die Durchschnittspreise auf rund 94 Euro steigen, das sind knapp sieben Prozent mehr für ein Hotelzimmer als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die höchsten Preise in Deutschland haben Gäste im dritten Quartal 2012 mit 112 Euro in München gezahlt. Damit übernimmt die bayerische Landeshauptstadt wieder den Spitzenplatz unter den deutschen Metropolen, den sie bereits vor einem Jahr innehatte. Münchens Hoteliers profitieren im September traditionell vom Start des Oktoberfestes und konnten im dritten Quartal dieses Jahres eine weitere Preissteigerung von knapp sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum durchsetzen. Auf dem zweiten Platz landete Hamburg mit einem Durchschnittspreis von etwas über 101 Euro, das sind rund vier Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Hansestadt profitierte von der alle zwei Jahre stattfindenden Schiffbaumesse SMM und den Hamburg Cruise Days, die im August für deutlich erhöhte Hotelpreise sorgten. Wesentlich preiswerter logieren Gäste in Dresden. Die sächsische Hauptstadt blieb mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von knapp 82 Euro die günstigste der untersuchten deutschen Städte.

Eine Ausnahme stellt die Preisentwicklung in Düsseldorf dar. In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt sanken die durchschnittlichen Zimmerpreise im Vergleich zwischen dem dritten Quartal 2012 und dem Vorjahresquartal um fünf Prozent auf knapp 84 Euro. Auch hierfür ist unter anderem das Messegeschäft mitverantwortlich: So findet die REHACARE, die regelmäßig für volle Betten in Düsseldorf sorgt, in diesem Jahr erst im Oktober statt. Im vergangenen Jahr hatte die Messe bereits im September stattgefunden.

Topdestinationen Deutschland

Topdestinationen
Deutschland
Ø Zimmerpreise im
dritten Quartal 2012 in €
Preisentwicklung gegenüber
drittem Quartal 2011 in %
Berlin 89,08 9,34
Dresden 81,61 1,95
Düsseldorf 83,55 – 5,14
Frankfurt 92,99 2,57
Hamburg 101,25 4,13
Hannover 90,95 8,92
Köln 93,76 6,53
München 112,26 5,87
Nürnberg 83,39 12,99
Stuttgart 87,69 4,37 

Tabelle 1: Durchschnittspreise pro Zimmer für Hotelübernachtungen in deutschen Städten Infografik zu den Zimmerpreisen in Deutschland
Zürich bleibt teuerste Stadt in Europa, Schuldenkrise drückt Zimmerpreise in südeuropäischen Metropolen

In den untersuchten europäischen Metropolen entwickelten sich die Preise sehr unterschiedlich. In mehr als der Hälfte der Städte fielen die Preise – darunter auch in Moskau und Zürich, den traditionell teuersten Destinationen des Kontinents. In Moskau sanken die Zimmerpreise um knapp sieben Prozent auf rund 135 Euro. Auch Zürich konnte das hohe Preisniveau des Vorjahresquartals nicht halten. In der Limmatstadt gaben die Preise um knapp drei Prozent auf rund 154 Euro pro Zimmer und Nacht nach. Trotz sinkender Preise führt die Schweizer Bankenmetropole aber wie im Vorjahresquartal die Liste der teuersten Städte in Europa an. Auf Platz zwei schob sich London. Insbesondere die erhöhte Zimmernachfrage während der Olympischen Sommerspiele von Ende Juli bis Mitte August ließ die Preise im Gesamtquartal um rund 3,5 Prozent auf durchschnittlich über 140 Euro steigen.

Den stärksten Preisanstieg ermittelte HRS für Helsinki. In der finnischen Hauptstadt kostete ein Hotelzimmer im dritten Quartal 2012 durchschnittlich 112 Euro und damit über neun Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Helsinki profitierte von der nach wie vor positiven wirtschaftlichen Entwicklung im Land. In Prag, Budapest und Istanbul hingegen sorgte vor allem der ungebrochene Trend zu Städtereisen für eine Verteuerung der Zimmerpreise: Mit rund 70 Euro verlangten Budapester Hoteliers im dritten Quartal 2012 fünf Prozent mehr als vor einem Jahr. Mit Preissteigerungen von gut acht Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal sahen sich Reisende nach Prag und Istanbul konfrontiert. Während Übernachtungen in der Moldaustadt mit 67 Euro damit noch immer relativ günstig ausfallen, zahlten Gäste in einem Istanbuler Hotelzimmer rund 93 Euro für eine Nacht.

Erneut sinkende Preise mussten Hoteliers in den Metropolen der von der Schuldenkrise am stärksten betroffenen südeuropäischen Länder hinnehmen. Als Folge des geringeren Geschäftsreiseaufkommens und dem damit einhergehenden Preiskampf gaben die Hotelpreise unter anderem in Madrid, Barcelona, Lissabon, Rom und Athen weiter nach. In Madrid erzielten Hotels im dritten Quartal 2012 nur noch einen durchschnittlichen Zimmerpreis von knapp 74 Euro und damit 13 Prozent weniger als zwischen Juli und September 2011. Auch im traditionell hochpreisigen Barcelona gaben die Preise stark nach. Hier sank der durchschnittliche Preis für eine Nacht in einem Hotelzimmer um gut zwölf Prozent auf rund 102 Euro. Die Talsohle erreicht haben die Preise hingegen in der griechischen Hauptstadt Athen. Hier bezahlten Hotelgäste in den vergangenen drei Monaten mit rund 77 Euro nur wenige Cent weniger als im gleichen Zeitraum 2011. Gegen diesen Trend konnten Hoteliers in Mailand höhere Preise erzielen. Sie profitierten von einem starken Messemonat September. Hotelzimmer in der norditalienischen Modestadt kosteten im dritten Quartal 2012 durchschnittlich 103 Euro pro Nacht und waren damit knapp sieben Prozent teurer als im dritten Quartal des Vorjahres.

Topdestinationen Europa

Topdestinationen
Europa
Ø Zimmerpreise im
dritten Quartal 2012 in €
Preisentwicklung gegenüber
drittem Quartal 2011 in %
Amsterdam 123,25 – 7,75
Athen 77,39 – 0,18
Barcelona 102,41 – 12,28
Budapest 70,60 5,20
Helsinki 112,43 9,26
Istanbul 92,96 8,07
Kopenhagen 126,11 0,00
Lissabon 76,28 – 4,34
London 140,42 3,58
Madrid 73,89 – 13,20
Mailand 103,07 6,80
Moskau 134,75 – 6,72
Oslo 124,80  – 0,32
Paris 129,68 2,26
Prag 67,02 8,43
Rom 84,87 – 6,26
Stockholm 119,50 0,75
Warschau 72,42 – 5,62
Wien 93,39 – 0,09
Zürich 154,30 – 2,72

Tabelle 2: Durchschnittspreise pro Zimmer für Hotelübernachtungen in europäischen Metropolen

Hohe Nachfrage und Euro-Schwäche verteuern Hotelübernachtungen im asiatisch-pazifischen Raum

Außerhalb Europas kletterten die Hotelpreise im dritten Quartal vor allem in Asien deutlich nach oben. Auf dem amerikanischen Kontinent stagnierten die Preise hingegen oder gaben leicht nach. Die wachsende Nachfrage durch Geschäftsreisen sowie die Euro-Schwäche führten im gesamten asiatisch-pazifischen Raum zu einer starken Verteuerung von Hotelübernachtungen. In den meisten der untersuchten Städte verzeichnete HRS sogar hohe zweistellige Preissteigerungen. Am deutlichsten stiegen die Zimmerpreise in den Hauptstädten Seoul, Peking und Tokio. Mehr als ein Jahr nach der Fukushima-Katastrophe und einbrechenden Besucherzahlen erholten sich die Hotelpreise in der japanischen Hauptstadt und übertrafen sogar das Niveau von vor der Katastrophe deutlich. Tokio-Reisende mussten im dritten Quartal 2012 durchschnittliche Zimmerraten von über 164 Euro pro Nacht einplanen, ein Preisanstieg von mehr als 32 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2011.

Einen ähnlich hohen Preisaufschlag um mehr als 34 Prozent auf allerdings vergleichbar günstige 67 Euro pro Nacht und Zimmer erlebte Peking. Die mit Abstand höchste Steigerungsrate verzeichnete Seoul. Durchschnittlich rund 151 Euro zahlten Hotelgäste pro Nacht und Zimmer im abgelaufenen Quartal und damit stolze 47 Prozent mehr als im dritten Quartal 2011. Ein Grund: Die südkoreanische Wirtschaft befindet sich auf stabilem Wachstumskurs und zieht immer mehr internationale Geschäftsreisende an.

Ebenfalls hoch fiel die Preissteigerung in Sydney aus: Aufgrund des starken Wirtschaftswachstums stiegen die Raten für Hotelübernachtungen in der australischen Metropole um knapp 20 Prozent. Mit durchschnittlichen Zimmerpreisen von rund 162 Euro belegt Sydney im weltweiten Ranking der teuersten Hotelstädte damit hinter Tokio den dritten Platz. Die teuersten Betten stehen trotz eines leichten Preisrückgangs um 1,5 Prozent nach wie vor in New York. Durchschnittlich 173 Euro zahlten Gäste im dritten Quartal 2012 für eine Hotelzimmerübernachtung im Big Apple.

Am günstigsten übernachteten Reisende im dritten Quartal 2012 mit 55 Euro in Bangkok sowie mit 57 Euro in Kuala Lumpur. Zwar stiegen die Zimmerpreise in den beiden asiatischen Hauptstädten pro Nacht jeweils um rund 20 Prozent, blieben aber dennoch vergleichsweise preiswert.

Topdestinationen weltweit

Topdestinationen
weltweit
Ø Zimmerpreise im
dritten Quartal 2012 in €
Preisentwicklung gegenüber
drittem Quartal 2011 in %
Bangkok 55,34 17,37
Buenos Aires 86,12 – 3,67
Dubai 86,83 5,94
Hongkong 144,93 27,56
Kapstadt 74,10 – 3,36
Kuala Lumpur 57,49 21,49
Las Vegas 64,27 5,72
Mexiko-Stadt 58,37 – 1,87
Miami 74,53 – 2,17
Mumbai 90,07 – 9,18
New York 173,42 – 1,52
Peking 67,21 34,18
Rio de Janeiro 160,13 – 5,27
Seoul 151,24 47,09
Shanghai 69,15 17,86
Singapur 152,52 10,39
Sydney 161,80 19,44
Tokio 164,27 32,47
Toronto 107,89 – 6,00
Vancouver 114,77 2,77

Tabelle 3: Durchschnittspreise pro Zimmer für Hotelübernachtungen in Topdestinationen weltweit
HRS – Das Hotelportal
HRS betreibt ein weltweites Hotelportal für Privat- und Geschäftsreisende mit über 250.000 Hotels aller Kategorien in 180 Ländern und hat durchschnittlich elf Millionen Besuche pro Monat. Damit verfügt das Unternehmen weltweit über eine große Hotelauswahl mit Zehntausenden Individualhotels und Hunderten Hotelketten. Der kostenlose Reservierungsservice ermöglicht Online-Hotelbuchungen zu den günstigsten Preisen – mit Bestpreis-Garantie. HRS Exklusivpreise garantieren darüber hinaus einen Preisvorteil von mindestens zehn Prozent gegenüber allen Mitbewerbern. Erleichtert wird die Hotelauswahl durch detaillierte Hotelbeschreibungen, aussagekräftige Hotelvideos und rund drei Millionen Gästebewertungen. Neben Millionen von Privatkunden buchen mehr als 30.000 Unternehmen ihre Zimmer für Geschäftsreisen, Tagungen und Gruppenreisen regelmäßig über HRS und profitieren von speziellen HRS Firmenrabatten mit Preisvorteilen von bis zu 30 Prozent auf die tagesaktuellen Preise. Als Innovationsführer setzt das Unternehmen auch im Bereich der mobilen Buchungen Maßstäbe für die Branche. HRS stellt Applikationen für alle gängigen Smartphones und Tablet-PCs zur Verfügung, um den Kunden auch unterwegs die Buchung des passenden Hotelzimmers zu ermöglichen. Das 1972 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Köln und unterhält Niederlassungen in London, Paris, Rom, Istanbul, Warschau, Moskau, Shanghai und Singapur. HRS ist alleiniger Eigentümer des Alpenportals www.tiscover.com mit Sitz in Innsbruck und Mehrheitseigentümer der hotel.de AG mit Stammsitz in Nürnberg.

Pressekontakt Philip Beckerhoff

Kommentare sind geschlossen.