Buch: Das Amt und die Vergangenheit

25. Oktober 2010 Blessing
Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes, Moshe Zimmermann

DAS AMTund die VERGANGENHEIT

DEUTSCHE DIPLOMATEN
IM DRITTEN REICH UND
IN DER BUNDESREPUBLIK

880 S., 34,95 € [D], 36 € [A], 57,90 sFr, gebunden mit Schutzumschlag, 13,5 x 21,5 cm, ISBN: 978-3-89667-430-2. Leseprobe

Ein leicht bräunlicher Schutzumschlag umgibt das monumentale Werk: DAS AMT und die VERGANGENHEIT. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik. Hoffnungsfroh in strahlend weißen Lettern, prangt der viel versprechende Titel auf tiefschwarzem Buchleinen.

„Ein Blick in die Vergangenheit hat nur Sinn, wenn er der Zukunft dient“, so sprach und handelte Konrad Adenauer. Alexander von Humboldt vertrat die Ansicht: „Ein Volk, das keine Vergangenheit haben will, hat auch keine Zukunft“. Literaturnobelpreisträger John Steinbeck schrieb mit spitzer Feder: „Die Vergangenheit ist wie ein Teppich. Man kann auf ihm schreiten oder auf ihm ausrutschen.“

Greift man sein Bild auf, bietet dieses brillante Buch mit detaillierten Innenansichten des Auswärtigen Amtes, einen knotenreichen Teppich, auf dem Deutschland 2000 anfangen könnte, aufrecht zu schreiten und die schlüpfrige Unsicherheit von Schönfärberei, Verdrängung und falscher Darstellung hinter sich zu lassen. Rena Sutor

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