Buch: Tod sicheres München

2009 Hirschkäfer
Martin Arz

Todsicheres München

Die spektakulärsten Kriminalfälle

engl. Broschur, 208 Seiten, 24 € (D), 17 x 24 cm ISBN 978-3-940839-08-4

Da kommt Freude auf! Freilich nicht wegen der schrecklichen Erbleichungen, sondern weil man endlich im gesammelten Werk des Bösen nachlesen kann, wie, wo und vielleicht sogar noch von wem und warum sich welche Abscheulichkeit im schönen München wann zugetragen hat… Es wird ja immer soviel hinter vorgehaltenen Händen behauptet, resümiert und ins Leere diskutiert. Aber in diesem Büchlein vom kleinen, feinen Münchner Hirschkäfer Verlag bekommt man endlich den Überblick, den der brave (oder auch nicht) Münchner Bürger schon immer einmal haben wollte! Und dabei können wir uns nicht einmal dessen berühmen, dass München eventuell erst so richtig auf die schiefe Bahn gekommen ist, seit zuviele Preißn in der Umgebung sind. Nein, Nein. Schon die offizielle Gründung der nördlichsten Stadt Italiens steht mit einem Verbrechen im engen Zusammenhang. Heinrich der Löwe (oder war das vielleicht auch ein Preiß?) überfiel die Mautstation des Bischofs von Freising, brannte dessen Isar-Brücke nieder und baute weiter flussaufwärts seine eigene Zollbrücke nahe einer kleinen Siedlung »bei den Mönchen«. RS Musterseiten

😉München – eine der sichersten Metropolen der Welt. So liest man alle Jahre wieder in den Kriminalitätsstatistiken. Doch das Böse lauert immer und überall. Auch in der bayrischen Hauptstadt. Was sich seit dem Gründungsakt an spektakulären Verbrechen in München zugetragen hat, wird nun erstmals chronologisch in einem Buch zusammengefasst. Es sind Kriminalakte, die auch nach Jahren, Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten durch Bücher, Filme, Theaterstücke oder andere Bearbeitungen immer noch gegenwärtig sind. Betrug, Raub, Entführung, Mord, Terror, politische Verbrechen und Wirtschaftskriminalität – viele Münchner Verbrechen sorgten überregional und weltweit für Aufsehen. In einigen Fällen fanden in München sogar traurige Premieren »neuer« Verbrechensformen statt. So z. B. der erste Banküberfall mit Geiselnahme auf deutschem Boden. Das Hauptaugenmerk liegt auf den großen Kriminalfällen des 20. Jahrhunderts sowie des späten 19. Jahrhunderts. Alle Kriminalfälle wurden sorgfältig recherchiert und kurzweilig aufbereitet. Dazu gibt es jede Menge Bildmaterial.

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