13.-29.4.12 Zeichen aus dem Nichts

Marianne Stark. Zeichen aus dem Nichts. Bilder die verführen. Mohr-Villa (13.-29.4.12). Gezeigt werden Federzeichnungen mit Sepiatusche von Ballettaufführungen, monochrome Pigmentbilder, die in einem aufwendigen und zeitraubenden Verfahren hergestellt werden, abstrakte Monotypien auf chinesischem Reispapier und rote quadratische Ölbilder. Bilder, die die Betrachter faszinieren und zum Verweilen verführen, häufig auch zum Kauf.

Obwohl die Personen auf den Zeichnungen zu Ballettaufführungen meistens erkennbar sind, ist nur die Seele und Lebendigkeit der Linie wichtig. Sie könnten genauso gut das abstrakte Nichts darstellen. Auch die Linien in den Monotypien könnten durch die zufälligen Punkte hindurch zum Nichts führen. Die monochromen und dadurch besonders intensiven Farbflächen lassen nur unklare Linien aus dem Nichts, dem Ursprung, aus dem alles entstanden ist, auftauchen und erkennen. Das ist für den Betrachter ebenso faszinierend wie die beeindruckende Künstlerin selbst. (Foto: © Marianne Stark)

Die Bilder von Marianne Stark fordern die Besucher und ihre Fantasie heraus und wer sich auf diese Herausforderung einlässt, für den setzt sich die ganz eigene Bildsprache der Künstlerin im Kopf zu einem großen Ganzen zusammen.

Kurzvita: Marianne Stark hat an der Akademie der Bildenden Künste München bei Daniel Spoerri und an der Ecole Nationale Superieur des Beaus Arts Paris bei Pierre Alechinsky studiert. Es folgte eine zweijährige Asienreise. 1992 ermöglichte ein DAAD Stipendium das Studium der chinesischen Kalligraphie (Gras-Schrift) in Peking. Nach dem vierjährigen Chinaaufenthalt hat sie ihre künstlerische Arbeit in Berlin fortgesetzt mit Materialbildern und Installationen. Nun ist sie zur traditionellen Zeichnung zurückgekehrt, die aber von der chinesischen Kalligraphie latent beeinflusst ist. Ausstellungen in: München, Berlin, Köln, Nürnberg, Kassel, Basel,

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