17.03.-29.04.2012 ÄDELLAB

17.03.-29.04.2012 ÄDELLAB – The State of Things. Konstfack Stockholm. Schmuck. Die Neue Sammlung
Schmuck als autonomes künstlerisches Ausdrucksmittel unserer Zeit steht im Fokus von »Ädellab«, dem Metal Department an der Stockholmer Kunstuniversität. Eigenen Ideen, Beobachtungen, Faszinationen und Obsessionen kann ebenso Form verliehen werden wie Emotionen, Fragen der Identität oder zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen. Die Studierenden von »Ädellab« an der Konstfack Stockholm (University of Arts, Crafts and Design) zeigen unter der Leitung von Professor Karen Pontoppidan in der Neuen Sammlung – The International Design Museum Munich – eine Auswahl von Abschlussarbeiten der letzten fünf Jahre.

Ausgangspunkt ist der menschliche Körper, der als Verbindung zwischen Außenwelt und der inneren Welt des Individuums gesehen wird – diese Konzeption prägt die gestalterische Haltung von »Ädellab« (dt. Edel-Labor), dem Fachbereich Schmuck an der Konstfack Stockholm. Basierend auf dem bereits bestehenden Fachbereich Metall, wurde »Ädellab« 2004 durch den niederländischen Schmuckkünstler Ruudt Peters gegründet und seit 2006 auch durch die dänische Schmuckkünstlerin Karen Pontoppidan, die heute »Ädellab« leitet, entscheidend geprägt.

Die schwedische Klasse ist jedoch nicht nur geographisch, sondern vor allem in ihrem künstlerischen Denken grenzüberschreitend. Bekannt für den gegenwartsbezogenen Ansatz, erkundet »Ädellab« die Möglichkeiten des Mediums Schmuck als ein Stellung beziehendes und eigenständiges Ausdrucksmittel unserer Zeit.

»Die Arbeiten der Studenten stellen nicht die Erfüllung eines akademischen Arbeitsauftrags dar, vielmehr folgen sie dem individuellen Ausdrucksbedürfnis der Künstler. Das heißt, dass die künstlerische Ausdrucksform, und somit auch die Arbeiten der Absolventen nicht nur im Lichte einer logischen Herangehensweise bzw. eines Versuches, die Welt der Dinge zu deuten, interpretiert werden können. Die Objekte sind in dieser Form entstanden, weil ein Künstler, ein menschliches Wesen mit Erfahrungen, Gefühlen, Träumen und Fehlern, sie so hervorbringen wollte und geschaffen hat.« (Karen Pontoppidan)

Die Ausstellung »Ädellab« findet vor dem Hintergrund der Schmuckschau der Internationalen Handwerksmesse statt. Frau Professor Karen Pontoppidan und Absolventen von Ädellab sind zur Eröffnung in der Rotunde der Pinakothek der Moderne anwesend. Es spricht: Prof. Dr. Florian Hufnagl, Direktor der Neuen Sammlung – The International Design Museum Munich.

Nicolas Cheng, Brosche, 2010. Silber, Bernstein, Seide, Schwamm. © Foto: Nicolas Cheng

Pressekontakt Tine Nehler M.A.

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