SOS: Austoben vor dem Abflug:

„Ready for Boarding“ Bei der Premiere des neuen Spielflugzeugs im Terminal 2 des Münchner Flughafens stürmten die jungen Passagiere mit großer Begeisterung zum „Eröffnungsflug“. © Flughafen München GmbH) SOS-Kinderdörfer und die Terminal 2 Betriebsgesellschaft eröffnen Spielfläche für Kinder am Münchner Flughafen
München, 14.12.2011 – In diesem Jahr gibt es eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung für Kinder am Münchner Flughafen: Am Mittwoch, den 14.12.2011 wird ab 14 Uhr die neuartige Kinderspielfläche mit einem nachgebauten Mini-Flugzeug im Terminal 2 des Münchner Flughafens gemeinsam vom „Bergdoktor“-Schauspieler Hans Sigl sowie dem Lufthansa Kapitän Raimund Müller eröffnet und auf den Namen „München“ getauft. Auf dem mit Pädagogen entwickelten Spielplatz können sich Kinder vor dem Abflug noch einmal richtig austoben. Die Kinderspielfläche wurde als gemeinschaftliches Projekt der Terminal 2 Betriebsgesellschaft und SOS Kinderdörfer realisiert. Sponsoren sind u. a. die Deutsche Lufthansa AG und weitere Kooperationsunternehmen der SOS Kinderdörfer. (Foto: „Ready for Boarding“ Bei der Premiere des neuen Spielflugzeugs im Terminal 2 des Münchner Flughafens stürmten die jungen Passagiere mit großer Begeisterung zum „Eröffnungsflug“. © Flughafen München GmbH)

Auf dem Weg zum Flughafen still sitzen, in der Schlange am Check-In Schalter still stehen und schließlich auch noch die Sicherheitskontrolle brav über sich ergehen lassen: Wer als Erwachsener Flugreisen schon anstrengend findet, sollte sich einmal in die Lage eines Kindes versetzen. Die SOS-Kinderdörfer und die Terminal 2 Betriebsgesellschaft möchten Kindern vor dem Abflug nun einen Raum zum Spielen, Austoben und Erholen bieten.

Ein Flugzeug zum Hereinklettern
In Zusammenarbeit mit dem Kindergartenausstatter Ullewaeh wurde eine ganz neue Art von Spielplatz errichtet: Auf einer Fläche von rund 50 qm in zentraler Lage des Terminal 2 entsteht nach einem pädagogisch geprüften Konzept ein begeh- und erkletterbares Flugzeug von rund sechs Metern Länge, ein Tower sowie ein Gate, von dem die Kinder in das Flugzeug hineinkrabbeln können. Die kleinen Fluggäste können spielen und die Eltern sind in der Lage, sich im gegenüber gelegenen Restaurant zu stärken und ihre Kinder dabei immer im Blick zu haben.

Erste Spielfläche dieser Art an einem deutschen Flughafen
Als erste Spielfläche dieser Art an einem deutschen Flughafen, die für die richtige Einstimmung für das Wegfliegen sorgen soll, ist das neue Angebot als Pilotprojekt gedacht, das hoffentlich viele Nachahmer findet. Die SOS-Kinderdörfer, die größte private Hilfsorganisation mit Sitz in München und Fürsprecher für die Belange von Kindern, standen beratend zur Seite: „Wir freuen uns, dass die neue Spielfläche dem natürlichen Spiel- und Bewegungsdrang der Kinder gerecht wird“, so Dr. Christian Grünler, Geschäftsführer der SOS-Kinderdörfer Global Partner. „Mit Infotafeln, die über unsere Arbeit in den über 500 SOS-Kinderdörfern weltweit informieren und ganz speziell auf unsere Patenseite www.sos-paten.de aufmerksam machen sollen, versuchen wir aber auch die Eltern der jungen Fluggäste anzusprechen. Wir möchten auf die Nöte von Kindern hinweisen, die schwierige Startbedingungen im Leben haben und würden uns freuen, wenn sich möglichst viele Eltern entschließen, für unsere Arbeit in Deutschland und auf der ganzen Welt zu spenden oder eine Patenschaft zu übernehmen.“ Hans Sigl, vielen Fernsehzuschauern als „Bergdoktor“ bekannt und selbst Vater einer Patchworkfamilie mit vier Kindern, unterstützt die SOS-Kinderdörfer: „Dieser Spielplatz wird sicher die Flugreise für kleine Kinder kurzweiliger gestalten und diese Zeit können die Erwachsenen dafür nutzen, um darüber nachzudenken, dass es in der Welt viele Kinder gibt, denen es nicht so gut geht, wie unseren Kindern in Deutschland.“

Partner für gute Bewegung
Möglich wurde dieses Projekt durch die Terminal 2 Betriebsgesellschaft, die die Spielfläche in zentraler Lage des Terminal 2 neben dem Gate G28 zur Verfügung stellt und auch die Kosten hierfür übernommen hat. Die Firma Ullewaeh aus Lübeck hat den Spielplatz in Zusammenarbeit mit den SOS-Kinderdörfern konzipiert,

Über die SOS-Kinderdörfer
1949 gründete Hermann Gmeiner das erste SOS-Kinderdorf der Welt in Imst in Tirol. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine weltweite Organisation entstanden, die sich hauptsächlich über private Spenden finanziert. In derzeit 508 SOS-Kinderdörfern in 133 Ländern finden die Kinder ein neues, sicheres Zuhause. Neben den SOS-Kinderdörfern gibt es zudem über 1.550 SOS-Zusatzeinrichtungen, wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und SOS-Familienhilfe, die auch der bedürftigen Menschen in der Nachbarschaft der SOS-Kinderdörfer offen stehen.

Pressekontakt Ingo Anspach

Kommentare sind geschlossen.