Reise: Istanbul

„Istanbul – meine Perle am Bosporus“

Berna Derin, Hotels.com Market Manager in Istanbul, verrät Insidertipps aus der Stadt der zwei Kontinente

London/Berlin, 16. August 2011− Von wegen Döner Kebab und Apfeltee. Istanbul hat weitaus mehr zu bieten als nur drehendes Grillfleisch und heißen Früchtetee. Die Kulturhauptstadt 2010 ist eine der facettenreichsten und quirligsten Metropolen Europas. Neben klassischen Sehenswürdigkeiten wie dem Topkapi Palast oder der Sultan-Ahmed-Moschee bietet Istanbul vor allem kulinarische Vielfalt und zahlreiche geheime Ecken, die es zu entdecken gibt. Fragt sich nur wie? Da hilft nur Eins: Einen Insider zu Rate ziehen, den sogenannten Greeter, der Reisenden genau zu den Plätzen der Stadt führt, die kein Touristenführer ausweist. Der weltweite Hotelexperte Hotels.com hat auch dieses Mal wieder das Wissen eines Einheimischen angezapft und präsentiert Insidertipps von Berna Derin, Marketing Manager bei Hotels.com in Istanbul:

Zwischen Tradition und Moderne
„Auch wenn weitläufig noch das Vorurteil vorherrscht, Istanbul sei eine eher konservativere Stadt, sprudelt die Perle am Bosporus vor Energie sowie kultureller Vielfältigkeit und verbindet so Tradition mit Modernität. Ein gutes Beispiel dafür ist das „A’jia Hotel“, welches sich im asiatischen Teil der Stadt befindet und die Architektur eines Herrenhauses im osmanischen Stil mit zeitgenössischem Design verbindet. Die 16 Zimmer des Fünf-Sterne-Hotels bieten einen traumhaften Blick über den Bosporus. Besonders toll finde ich den Shuttle-Service mit dem hoteleigenen Boot zwischen A’jia und Emirgan, der damit zwei Kontinente verbindet. Natürlich sind auch das „Four Seasons Hotel Bosphorus“ und das „Dersaadet Hotel“hervorragende Adressen. Letzteres liegt unfern der Blauen Moschee und spiegelt den französisch-osmanischen Charme des 19. Jahrhunderts wider. Wer sich einmal wie ein echter Sultan fühlen möchte, der sollte sich auf jeden Fall für das Penthouse entscheiden.

Kulinarische Reise durch Istanbul
Außerhalb der Hotelmauern sollten Istanbul-Besucher auf jeden Fall einen der legendären Teegärten aufsuchen. Ein absolutes Muss, wenn man schon einmal in der türkischen Großstadt zu Gast ist. Einer meiner Favoriten ist das Corlulu Ali Pasa Medresesi – auch wenn dieses Café vor allem bekannt für seinen Kaffee ist. Dieser kleine, versteckte Garten im Viertel Großer Basar befindet sich in einer echten Medrese und ist einer der wenigen Plätze Istanbuls, wo sich mehr Einheimische als Touristen tummeln. Hier bestellt man am besten einen Türkischen Kaffee, den man traditionell beim Rauchen einer Wasserpfeife genießt. Eine atemberaubende Aussicht über die Stadt und das Wasser bietet das Setüstü Çay Bahçesi. Am Ende des Botanischen Gartens Gühlhane gelegen genieße ich hier meinen Tee am liebsten im Glas – auf Anfrage serviert das Personal aber den Tee natürlich auch gerne in Tassen.

Ein anderer meiner Lieblingsplätze ist das MADO. Eine Eisdiele, in der es nach meinem Geschmack nicht nur das leckerste Eis der Stadt gibt, sondern das auch eine absolute Besonderheit ist: Hier wird die Portion Eis nämlich nicht mit dem Löffel, sondern mit einem Messer verzehrt. Das MADO hat mehrere Läden in Istanbul und ist auf jeden Fall mal etwas anderes.

Am Abend statte ich besonders gerne dem Midpoint auf der Istiklal Caddesi, zu deutsch „Unabhängigkeitsstraße“ und eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Istanbuls, einen Besuch ab. Das Restaurant gibt es noch nicht so lange, hat sich aber in kurzer Zeit schon zu einem beliebten Treffpunkt für Istanbuler etabliert. Hier ist immer etwas los und von der Terrasse aus hat man einen tollen Ausblick. Mal davon abgesehen stimmt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer echte türkische Küche erleben möchte, der sollte auf jeden Fall im Sampiyon Kokorec vorbeischauen. Diese Lokalität ist berühmt für ihr Kokorec, eine türkische Spezialität, die aus klein geschnittenen Lammdärmen besteht, und für ihre Muscheln, die frittiert oder mit Reis gefüllt serviert werden.“

Berna Derin, Market Manager Hotels.com Istanbul im August 2011

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Pressekontakt: Marc Gawron

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