Berlin: Energie ist ein Zukunftsthema

 

Auf dem EUREF-Campus in Berlin Schöneberg wird die TU Berlin ab 2012 drei neue Masterstudiengänge anbieten

• Kooperationsvertrag unterzeichnet
• Denkmalgeschützte Sanierung des Wasserturms für den TU-Campus EUREF durch externe Investoren
• Unternehmenskooperationen mit den Masterstudiengängen zum Thema „Stadt und Energie“ angestrebt

Bild: Unterzeichnung des Kooperationsvertrages v.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Frank Behrendt, Leiter des Innovationszentrums Energie der TU Berlin, Dr. Gabriele Wendorf, 3. Vizepräsidentin der TU Berlin, Reinhard Müller, Vorstand der EUREF AG und Lothar de Maizière, Geschäftsführer des EUREF-Instituts.

Berlin, 04. Mai 2011. Die TU Berlin wird ab dem Sommersemester 2012 drei neue weiterbildende Masterstudiengänge zum Thema „Stadt und Energie“ anbieten. Die Studiengänge „Energieeffizientes Bauen und Betreiben von Gebäuden“, „Urbane Mobilitätskonzepte“ und „Urbane Versorgungsinfrastruktur“ werden auf dem EUREF-Campus in Berlin Schöneberg durchgeführt. Das haben am 3. Mai 2011 der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Prof. Dr. Frank Behrendt, Leiter des Innovationszentrums Energie der TU Berlin, und Lothar de Maizière, Geschäftsführer des EUREF-Instituts, im Beisein von Reinhard Müller, Vorstand der EUREF AG, mit einem Kooperationsvertrag zwischen der TU Berlin und dem EUREF-Institut vereinbart. Federführend hat das Projekt für die TU Berlin die 3. Vizepräsidentin Dr. Gabriele Wendorf betreut.

Auf dem Gelände des Schöneberger Gasometers sollen die Studierenden im ehemaligen alten Kessel- und Maschinenhaus, im sogenannten Wasserturm, lernen und forschen. Finanziert durch externe Investoren werden die 1.700 qm Nutzfläche des denkmalgeschützten roten Backsteingebäudes in den nächsten Monaten für den Wissenschaftsbetrieb umgebaut und denkmalgeschützt saniert. Zu Beginn des Sommersemesters 2012 sollen dann dort rund 90 TU-Masterstudierende mit ihrem Studium beginnen. Nach drei Jahren sollen es 180 Studierende sein. So entsteht mit dem TU-Campus EUREF ein „Campus im Campus“.

„Ziel ist die Ausbildung der Masterstudierenden in einem praxisorientierten Umfeld in enger Kooperation mit den auf dem EUREF-Campus angesiedelten Unternehmen“, erläutert TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach die Standortentscheidung der TU Berlin. „Durch den engen Austausch zwischen Wissenschaft und Lehre auf der einen Seite sowie Forschung und praxisorientierter Anwendung auf der anderen Seite entsteht auf dem EUREF-Campus eine einzigartige Erprobungsplattform für die Entwicklung der verantwortlichen und nachhaltigen Modellstadt von Morgen“, ergänzt EUREF-Vorstand Reinhard Müller.

Die Masterstudiengänge werden im Rahmen einer Private-Public-Partnership realisiert. Die Organisation des Wissenschafts- und Lehrbetriebes erfolgt durch die TU Berlin. Unternehmen haben die Möglichkeit, die Masterstudiengänge als offizieller Partner finanziell zu unterstützen und so eng mit der TU Berlin zu kooperieren. Neben dem Austausch zu und der gemein-samen Arbeit an aktuellen Forschungsgebieten eröffnet sich für Unternehmen damit der Zugang zu hochqualifizierten Studierenden und Absolventen für die eigene langfristige Personalentwicklung.

EUREF-Campus

Auf dem EUREF-Campus entsteht die intelligente Stadt für Arbeiten, Forschen, Bildung und Wohnen. Energetische Gebäudeentwicklung und die CO2 neutrale Energieversorgung stehen im Mittelpunkt der Entwicklung des zwischen dem Flughafen Schönefeld und dem Regie-rungsviertel liegenden Areals. Der EUREF-Campus eignet sich als Standort für verantwortungsvoll und nachhaltig agierende Unternehmen.

Die Technische Universität Berlin versteht sich als international renommierte Universität in der deutschen Hauptstadt, im Zentrum Europas. Zurzeit belegen mehr als 29.500 junge Menschen rund 100 Studienangebote der Universität. Die TU Berlin warb m Jahr 2010 rund 145 Mio € Drittmittel ein. Mit durchschnittlich 470.000 € pro Professur liegt die TU Berlin damit auch in der absoluten Spitze bei den bundesdeutschen Hochschulen.

Pressekontakte:
Technische Universität Berlin: Stefanie Terp
EUREF AG c/o Rueckerconsult GmbH Thomas Rücker

 

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