Chirurgie: Ratio und Humanität

03.-06.Mai 2011: 128. Kongress der DGCH im ICM. Hier die komplette Pressemappe DGCH

Podium PK Bayerischer Hof, zum 128. Kongresss der DGCH v.l.n.r.: Univ.-Prof. Dr. Markus W. Büchler (Präs. der DGAV Uni Heidelberg), Prof. Dr. Hartwig Bauer (Generalsekretär DGCH), Anne-Katrin Döbler (Presse), Axel Haverich (Präs. DGCH, Direktor Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der Med. Hochschule Hannover), Prof. Dr. Reiner Gradinger (Ärztl. Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Klinikums rechts der Isar der TUM), Prof. Dr. Karl-Walter Jauch, künftiger Präs. der DGCH.

Chirurgische Infektionen nach Implantaten, multiresistente Bakterien, Ersatz von Gewebe durch Stammzellen oder körpereigenem Fettgewebe sowie die Intensiv- und Schwerverletztenversorgung nach Unfällen und Katastrophen sind einige der Themen während des Chirurgenkongresses vom 3. bis 6. Mai 2011 in München. Täglich informieren Experten der DGCH sowie der zehn beteiligten chirurgischen Fachgesellschaften über die wichtigsten Themen des jeweiligen Schwerpunktes: Chirurgische Infektionen, Transplantation von Zellen, Geweben und Organen, Chirurgische Intensivmedizin, Notfallmedizin/Katastrophenmanagement.

Axel Haverich, Präsident DGCH:

Grußwort: Der Kongress 2011 wird der 128. in der Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie sein. Er soll unter dem Motto Heilen zwischen Ratio und Humanität stehen. Ganz bewusst steht damit das Heilen im Mittelpunkt unserer Diskussionen, ist es doch die kraftvollste Klammer um unsere multidisziplinäre, chirurgische Kompetenz, vertreten durch unsere mittlerweile 10 Fachgesellschaften. Wir Chirurgen verstehen dabei Heilen immer auch als Kunst, eingesetzt ausschließlich zum Nutzen des Patienten, der – jeder für sich – auf Heilung hofft. Hier der komplette Text des Grußworts

Auf dem Kongress, der ein gutes Forum nicht nur für Chirurgen, sondern auch für Industrie, Pflegeberufe etc. ist wird es vier Thementage geben: Infektion, Transplantation, Notfallmedizin, Intensivmedizin. U.a. im Fokus: Diabetis Typ II. (diesen Typ haben 98% der Patienten). Eine sensationelle Entdeckung hat ergeben, dass sie mittels Magenoperation innerhalb von Stunden heilbar ist. Das Thema Transplantation rückt die in Deutschland gängige Einwilligungspraxis für Organspenden ins Zentrum des Interesses (Organspenderausweis ist Voraussetzung für Organentnahme). Im Gegensatz dazu steht z.B. das in Österreich übliche Widerspruchsverfahren, bei dem Angehörige gegen die Organentnahme Widerspruch einlegen müssen.

Pressekontakt Beate Schweizer Pressestelle DGCH

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