Bereit für Winterspiele 2018

getraenke-0196.gif von 123gif.deHans-Peter Friedrich, Bundesminister des Innern, Joachim Herrmann, bayerischer Staatsminister des Innern, Wolfgang Niersbach, Generalsekretär des Deutschen Fußball Bundes (DFB) und Claudia Bokel sehen München gerüstet für Winterspiele 2018

München, 4. März 2011 – Olympische und Paralympische Spiele haben die Vision, Millionen Menschen rund um den Erdball im Rahmen des Sports zu vereinen. Die Münchner Bewerbung hat sich zum Ziel gesetzt, Winterspiele 2018 in ein globales ‚Festival of Friendship’ zu verwandeln. Dank des athleten- und umweltfreundlichen Konzepts, der langjährigen Expertise in der Organisation von Großereignissen und der großen Sportbegeisterung in Deutschland bescheinigen Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, Wolfgang Niersbach, Generalsekretär des Deutschen Fußball Bundes (DFB), und Joachim Herrmann, bayerischer Staatsminister des Innern, der Stadt München, der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen und der Kunsteisbahn Königssee optimale Voraussetzungen für die Realisierbarkeit dieser Vision. Claudia Bokel, olympische Silbermedaillengewinnerin und IOC-Mitglied, ist begeistert von der Athletenfreundlichkeit der Münchner Bewerbung.

Der vierte Tag des Besuchs der IOC Evaluierungskommission in München war den Präsentationen über Customs and Immigration Formalities, Security, Legal Aspects, Medical Services and Doping Control gewidmet.

Ein starkes Zeichen der breiten Unterstützung in Deutschland für die Münchner Bewerbung setzte der neu ernannte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Als zweite offizielle Amtshandlung nach dem gestrigen Abendessen mit der IOC Evaluierungskommission in der Münchner Residenz präsentierte Friedrich heute bereits vor der Kommission: „Ich habe unterstrichen, dass alle politischen Ebenen hinter dieser Bewerbung stehen. Nach den vielen positiven Erfahrungen, die Deutschland mit der Ausrichtung von Großveranstaltungen die letzten Jahre gemacht hat, bin ich sicher, dass München ein exzellenter Gastgeber für Olympische und Paralympische Winterspiele 2018 ist. Ich glaube, wir konnten in dieser Woche eindrucksvoll deutlich machen, dass dieses Land hinter der Bewerbung steht und sich auf München 2018 freut.“

In den letzten Jahren hat Deutschland immer wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es sichere, reibungslose und stimmungsvolle Großveranstaltungen ausrichten kann. Gerade in München finden jedes Jahr organisatorisch und sicherheitstechnisch anspruchsvolle Großereignisse wie das Oktoberfest und die Münchner Sicherheitskonferenz statt. „Im Rahmen zahlreicher Megaevents beweist München jedes Jahr aufs Neue, welch ein organisatorisch professioneller und herzlicher Gastgeber diese Stadt mit seinen Menschen ist. Als Politiker gewährleisten wir das Fundament, das Großveranstaltungen wie Winterspiele 2018 zu einer unvergesslichen Erfahrung für alle Mitwirkenden macht. Die politische Unterstützung und die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen für die Olympische Familie stellen daher eine Selbstverständlichkeit dar“, betont Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Inneren.

Gestern bereits präsentierte Wolfgang Niersbach die Themenbereiche Media Operations und Technology. Wolfgang Niersbach, Generalsekretär des Deutschen Fußball Bundes und Vizepräsident des Organisationskomitees der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland erinnert sich gut und gerne an die reibungslose Organisation der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland und die Begeisterung, die diese Weltmeisterschaft auf der ganzen Welt entfacht hat: „Bis heute spricht die gesamte Sportwelt über die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Der offizielle Slogan „Zu Gast bei Freunden“ wurde zum gelebten Motto dieser Weltmeisterschaft. Die deutschen Sportfans haben nicht nur ihre eigene Nationalmannschaft, sondern sämtliche Teams und Gäste aus der ganzen Welt herzlich empfangen und frenetisch gefeiert. Ausgelöst durch die Euphorie in den Stadien und auf den Straßen in Deutschland wurde diese WM zu einem globalen Sommermärchen 2006, das Millionen von Menschen auf der ganzen Welt begeisterte. Nun haben wir die große Chance, etwas ganz ähnliches noch einmal zu erleben. München hat die Expertise und die Vision, Olympische und Paralympische Winterspiele 2018 in ein internationales Wintermärchen 2018 zu verwandeln. Bereits bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 war München Standort des International Broadcast Centers (IPC) – und auch damals gelang es der Weltstadt mit Herz, die Welt rund um den Sport nicht nur technisch zu verbinden, sondern Sport zu einem globalen Ereignis zu machen. München ist gerüstet für Winterspiele 2018.“

Claudia Bokel, Olympische Silbermedaillengewinnerin und Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), begleitet die Münchner Bewerbung bereits seit vielen Monaten sehr intensiv. Als ehemalige Leistungssportlerin, Mitglied der Athletenkommission und Mitglied der Entourage Kommission des IOC weiß sie um die Bedeutung von athletenfreundlichen Spielen: „Jede Sportlerin und jeder Sportler träumt von der Teilnahme an Olympischen oder Paralympischen Spielen. Über Jahre hinweg trainiert man auf dieses Ereignis hin, um dort seine persönliche Top-Leistung abrufen zu können. Dafür bedarf es neben der eigenen Leistung aber eben auch optimaler Bedingungen vor Ort. München 2018 hat ein Konzept auf die Beine gestellt, dass die Bedürfnisse der Athleten in den Mittelpunkt Olympischer und Paralympischer Spiele stellt. Das ist der Münchner Bewerbung unter anderem deshalb gelungen, weil man die Expertise und die Passion von aktiven wie ehemaligen Athleten in die Planungen mit hat einfließen lassen. Die Athleten profitieren von kurzen Wegen, tollen Sportstätten und einem fantastischen Publikum. Jedem Athleten kann man nur wünschen, dass München den Zuschlag für Winterspiele 2018 bekommt.“

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