2018: Bayern bewirbt sich…

28.02.11 Abendprogramm: Oberbürgermeister Ude begrüßt Medienvertreter aus aller Welt

Sportbotschafterin Verena Bentele (links im Bild) und Münchner Tourismuschefin Gabriele Weißhäupl feiern ihren Geburtstag mit Medienvertretern, die anlässlich der IOC Evaluierungskommission in München sind.

Am heutigen Montag empfing Münchens Oberbürgermeister Christian Ude nationale wie internationale Medienvertreter, die den Besuch der Evaluierungskommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) während der kommenden vier Tage begleiten werden. Neben 28 Stadtratsmitgliedern standen auch die beiden München 2018-Sportbotschafterinnen Verena Bentele (12-fache paralympische Goldmedaillengewinnerin) und Marina Kiehl (Olympiasiegerin 1986 in Calgary) sowie die Münchner Tourismuschefin Gabriele Weißhäupl den Journalisten für Fragen zur Bewerbung Münchens zur Verfügung.

Das große Engagement und die echte Begeisterung aller Beteiligten für die Münchner Bewerbung wurde gleich zu Beginn des Medienempfangs deutlich, als Oberbürgermeister Ude der 12-fachen paralympischen Goldmedaillengewinnerin Verena Bentele und der langjährigen Fremdenverkehrsdirektorin der Stadt München Gabriele Weißhäupl, zum Geburtstag gratulieren konnte. Beide ließen es sich trotz ihrer Geburtstage nicht nehmen, die Journalisten, die anlässlich des Besuchs der IOC Evaluierungskommission nach München kamen, zu begrüßen.

Oberbürgermeister Ude freute sich, die Journalisten aus der ganzen Welt in der festlich geschmückten Bewerberstadt München begrüßen zu dürfen: „Es ist großartig, dass der Besuch der IOC Evaluierungskommission und damit auch unsere Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele auf so großes nationales wie internationales Medieninteresse stößt. Ich heiße alle Medienvertreter herzlich in München willkommen und hoffe, dass es uns gelingt, ihnen die Einmaligkeit des Olympiaparks vorzuführen, der für den Gedanken der Olympischen Nachhaltigkeit steht, und sie von den Reizen der Stadt zu überzeugen, die schon viele internationale Großereignisse ausgerichtet hat.“

Vom 1. bis 4. März begutachtet die IOC Evaluierungskommission die im Bid Book, dem offiziellen Bewerbungsdokument, gemachten Angaben zu Münchens Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2018. Der Besuch der IOC-Delegation wird von über 160 Medienvertretern, davon rund 25 Prozent internationale Journalisten, begleitet.

28.02.11h Erste PK der Evaluierungskommission im Rathaus. Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele präsentiert elften Nationalen Förderer im Vorfeld des Besuchs der IOC Evaluierungskommission
München – Rückenwind für den Besuch der IOC Evaluierungskommission: Die Bewerbungsgesellschaft präsentiert einen Tag bevor die Delegation des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ihren offiziellen Besuch in der Kandidatenstadt beginnt einen neuen Nationalen Förderer. Die METRO GROUP wird mit ihren Vertriebslinien Metro Cash & Carry und Galeria Kaufhof die Bewerbung unterstützen.Thomas Bach, IOC-Vizepräsident und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Bewerbungsgesellschaft stellte gemeinsam mit seinem Stellvertreter, dem Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, Katarina Witt, der Vorsitzenden des München 2018-Kuratoriums und Bernhard Schwank, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Bewerbungsgesellschaft München 2018 das Engagement der Metro Group vor.

Thomas Bach: „Wir freuen uns über das Vertrauen, das die Metro Group unserer Bewerbung entgegenbringt. Sie unterstützt München 2018 sowohl finanziell als auch mit umfangreichen Sachleistungen. Bereits zum Besuch der Evaluierungskommission erscheinen die Außenfassaden und Schaufenster von Galeria Kaufhof im München 2018 Look und sind ein weiterer Beweis für die positive Stimmung.“

Der Hausherr, der Münchner Oberbürgermeister, Christian Ude hieß die Journalisten in München willkommen und freute sich über die positiven Nachrichten: „Mit der Bekanntgabe des Engagements der Metro Group eröffnen wir unser Pressezentrum für den Besuch der Evaluierungskommission gleich mit guten Nachrichten. Ich bin zuversichtlich, dass wir hier in den nächsten vier Tagen viele positive Meldungen verbreiten können.“ Als „Nationaler Förderer“ engagiert sich der Handelskonzern, der mit 300.000 Mitarbeitern in 33 Ländern weltweit vertreten ist, mit Catering-Leistungen und großflächigen Werbeaktionen im Rahmen der Münchner Olympia-Bewerbung.

„Die olympischen Spiele sind das mit Abstand größte Sportereignis der Welt. Dieses internationale Fest des Sports nach Deutschland zu holen, ist gerade für uns als internationalstes Handelsunternehmen der Welt eine große Sache. Wir dokumentieren damit unsere Verbundenheit zum Heimatstandort Deutschland und zugleich unser internationales Netzwerk“, sagte Dr. Eckhard Cordes, Vorstandsvorsitzender der Metro Group. „Zudem liegen unserem Unternehmen die Themen Gesunde Ernährung, Fitness und Sport sehr am Herzen. Der Anspruch der nachhaltigen und grünen Spiele verbindet sich auf ideale Weise mit dem Nachhaltigkeits-Engagement der Metro Group. Wir drücken jetzt der Stadt die Daumen für eine erfolgreiche Bewerbung.“

Die zweimalige Olympiasiegerin im Eiskunstlauf, Katarina Witt zeigte sich optimistisch: „Wir haben hart für die Evaluierungskommission trainiert, aber jetzt fühlen wir uns alle bereit und fiebern dem Beginn entgegen. Das Konzept, das wir präsentieren, ist uns allen eine Herzensangelegenheit und wir hoffen, dass unsere Begeisterung auf die Mitglieder der Evaluierungskommission überspringt.“

„Dazu passt hervorragend, dass wir einen Tag vor dem Beginn der Evaluierungskommission so positive Nachrichten verkünden können“, freut sich Bernhard Schwank über den Zeitpunkt der Bekanntgabe. „Das Engagement zu diesem Zeitpunkt zeigt, dass das Vertrauen seitens der Wirtschaft in die Erfolgschancen dieser Bewerbung steigt und hier die Begeisterung übergesprungen ist. Dieser Rückhalt stärkt uns für die nächsten Tage.“

Rechtzeitig zum Besuch der Evaluierungskommission zeigt sich Siegfried Schneider, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, sehr zuversichtlich hinsichtlich der Grundstücksverhandlungen in Garmisch-Partenkirchen: „Ein Großteil der Flächen, die wir für Olympische und Paralympische Winterspiele 2018 in München und Garmisch-Partenkirchen benötigen, ist heute bereits gesichert. Unser Anspruch ist es, alle Grundstücke gemeinsam mit den Menschen zu bekommen. Auf Grund der momentan sehr konstruktiven Verhandlungen mit den Grundstückseignern, bin ich sicher, dass wir alle noch fehlenden Grundstücke sichern können.“

Die Evaluierungskommission des Internationalen Olympischen Komitee (IOC), bestehend aus 14 Mitgliedern, ist vom 1.-4. März 2011 in München und nimmt das Bid Book der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 in München, Garmisch-Partenkirchen und der Kunsteisbahn am Königssee unter die Lupe. Dabei werden alle 17 Themen des Bewerbungsdokuments sowie die Sportstätten von Experten präsentiert und von der Kommission geprüft. Der Bericht der Kommission dient den Mitgliedern des IOC als Entscheidungsgrundlage für die Wahl des Austragungsorts am 6. Juli 2011 bei der IOC Vollversammlung im südafrikanischen Durban.

Die Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH

München bewirbt sich zusammen mit Garmisch-Partenkirchen und dem Berchtesgadener Land um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. Die Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung Bernhard Schwank und dem Geschäftsführer Jürgen Bühl erarbeitet die Bewerbung und führt sie durch. Gesellschafter der Bewerbungsgesellschaft sind der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit 51 Prozent, die Landeshauptstadt München (30 Prozent), der Freistaat Bayern (neun Prozent), die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen (acht Prozent) und der Landkreis Berchtesgadener Land (zwei Prozent). Unterstützt wird die Bewerbung von den nationalen Förderern Adidas, Allianz, BayWa AG, BMW Group, Deutsche Bahn, Deutsche Post, Flughafen München GmbH, Lotto Bayern, Deutsche Lufthansa AG, METRO GROUP und Sparkassen-Finanzgruppe sowie den nationalen Ausstattern ARGE München 2018 (AS&P und Proprojekt), Deloitte, getty images, GfK Verein, Messe München GmbH, Norton Rose LLP, Olympiapark München GmbH, pilot sport und Stadtwerke München GmbH. Informationen zum Konzept, dem Bewerbungsablauf und viele weitere Details finden Interessierte unter www.muenchen2018.org.

Allgemeine Information:
Bayern bewirbt sich um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018
München bewirbt sich gemeinsam mit Garmisch-Partenkirchen und der Kunsteisbahn Königssee um die XXIII. Olympischen die XII. Paralympischen Winterspiele im Jahr 2018.
Der Leitgedanke der Münchner Bewerbung ist Gastgeberstadt „freundlicher Spiele“ zu werden. Weit mehr als ein Slogan spiegelt sich diese Vision im gesamten Konzept von München 2018 wider. In Kombination mit der bayerischen Freundlichkeit und Wintersportbegeisterung schafft das innovative und anspruchsvolle Sportstätten- und Nachhaltigkeitskonzept beste Voraussetzungen für ein großartiges Wintermärchen 2018. Eckdaten des Bayerischen Bieter Buchs: muenchen2018_bid-book_eckdaten.
Das kompakte „Zwei-Park Konzept“, das auf vielen bereits bestehenden Sportstätten basiert, reduziert die Wege für alle Beteiligten, verringert die ökologischen Eingriffe in die Natur und minimiert wirtschaftliche Aufwendungen. Der Eis-Park in München wird neben allen Eissportwettkämpfen im Olympiapark auch das Olympische Dorf sowie das Medienzentrum beherbergen, die Eröffnungs- und Schlussfeier ausrichten und es wird einen Ort für die Medaillenvergabe geben. Damit werden die Sportstätten der Olympischen Sommerspiele von 1972 ein zweites Mal für Olympische Spiele genutzt. Im Schnee-Park in Garmisch-Partenkirchen werden sämtliche alpinen und nordischen Wettbewerbe stattfinden. Ein weiteres Olympisches Dorf und temporäres Media-Village in Garmisch-Partenkirchen werden auch dort die Wege für alle Beteiligten kurz halten. Ergänzt wird das Konzept durch die Kunsteisbahn Königssee, die gerade für die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft 2011 auf internationales Weltklasseniveau modernisiert wurde.

Der Olympiapark und die Dächer der ehemaligen olympischen Sportstätten von 1972 prägen das Stadtbild und das kulturelle Leben Münchens bis heute. Damit hat München bereits einmal gezeigt, dass die Ausrichtung nachhaltiger Spiele kein leeres Wortspiel sein muss. Über eine nachhaltige Sportstättenplanung hinaus, hat sich München 2018 das anspruchsvolle Ziel gesetzt, die ersten klimaneutralen Spiele in der Olympischen Geschichte auszurichten. 18 Umwelt-Leitprojekten bilden das Herzstück des Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzepts, das zusammen mit dem Öko-Institut und der Sporthochschule Köln erstellt wurde. Beispielsweise werden die Olympischen Dörfer im ‚Plus-Energie‘-Stil gebaut, im Transport setzt man auf alternative Antriebstechniken und in Garmisch-Partenkirchen wird ein Zentrum für Nachhaltigkeit entstehen. All diese Projekte werden über die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 hinaus zu einer nachhaltigen regionalen Entwicklung beitragen.

Das durch Nachhaltigkeit und Kompaktheit geprägte Konzept wird zusammen mit der Euphorie eines wintersportbegeisterten Publikums allen Athleten beste Voraussetzungen bieten, sportliche Höchstleistungen zu zeigen. Millionen deutscher Wintersportfans und hunderte deutscher Weltklasseathleten werden die Olympische Idee in München 2018 zum Leben erwecken und die Wettkämpfe zu wahren Winterfest machen.

Zwei wichtige Hürden hat München mit der Nominierung zur Candidate City am 22. Juni 2010 und der Abgabe der Bewerbungsdokumente (Bid Book) im Januar 2011 bereits sehr erfolgreich genommen. Derzeit geht es darum, die IOC-Mitglieder von der Münchener Bewerbung zu überzeugen. Die finale Entscheidung darüber, welche Stadt, die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 ausrichten darf, fällt am 6. Juli 2011 auf der 123. Vollversammlung in Durban, Südafrika.

Über 120 aktive und ehemalige Topsportler unterstützen die Bewerbung als Sportbotschafter. Persönlichkeiten aus allen größeren, gesellschaftlichen Gruppen stehen als Mitglied des Kuratoriums hinter München 2018. Die Bevölkerung zeigt ihre Unterstützung als Fans bei großen 2

Wintersportveranstaltungen und sagt: „Ja, ich will sie!“ Unter Die Freundlichen Spiele zählt jede Stimme für die Bewerbung, denn die Begeisterung der Deutschen ist eine große Stärke der Bewerbung.

Kommentare sind geschlossen.