500 Jahre Reinheitsgebot

Bier ist älter als Brot… Ein Prosit auf die zwei wichtigsten Grundnahrungsmittel der Bayern!



Wir feiern Bier!

München 22. bis 24. Juli 2016 

Festival 500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot

München, Odeonsplatz, Ludwigstraße, Brienner Straße und Wittelsbacherplatz
Juli 2016: Freitag, 22.: 12–23h, Samstag, 23.: 10–24h, Sonntag, 24.: 11–20h

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Hinter der Festival 500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot GbR stehen die beiden bayerischen Brauereiverbände Bayerischer Brauerbund e.V. und Private Brauereien Bayern e.V., die sich für das Festival 500 Jahre Reinheitsgebot zu einer gemeinsamen Gesellschaft zusammengeschlossen haben. Gemeinsam repräsentieren sie die gesamte Brauwirtschaft Bayerns.

Der Bayerische Brauerbund e.V. wurde 1880 gegründet und zählt zu den traditionsreichsten Wirtschaftsverbänden in Bayern. Er versteht sich als Sprachrohr der Brauwirtschaft gegenüber der Politik und richtet ein besonderes Augenmerk auf die Öffentlichkeitsarbeit für Bayerisches Bier. Der Verband wird in persona repräsentiert durch seinen Präsidenten Georg Schneider und den Hauptgeschäftsführer Dr. Lothar Ebbertz. der ganze Text




 

oktoberfest-0018.gif von 123gif.de22.-24.7.16 – 110 Brauereien an drei Tagen:
München verwandelt sich zum Jubiläum des Reinheitsgebots in eine Bierfanmeile

15 Bierforen bieten jede Menge Interessantes aus der Welt des Gerstensaftes
Bayern feiert das Bier: Vom 22. bis zum 24. Juli verwandeln sich in München Odeonsplatz, Ludwigstraße, Brienner Straße und Wittelsbacherplatz zur 500-Jahr-Feier des Reinheitsgebotes in eine Bierfanmeile. 110 bayerische Brauereien werden vertreten sein; daneben werden das Brauen, die Rohstoffe, die bayerischen Privatbrauereien und branchennahe Handwerksberufe vorgestellt. Ein besonderes Highlight sind die 15 Foren: Ob zu den Themen Bier und Schokolade, Bier und Gewürze oder Bier und Speisen in Kombination – ausgewiesene Experten haben für jeden Geschmack Anregungen und Tipps parat. Außerdem gibt es das ganze Wochenende über ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm auf drei großen Showbühnen. Die Initiatoren des Festes, die Privaten Brauereien Bayern und der Bayerische Brauerbund, werden die Feierlichkeiten am 22. Juli um zwölf Uhr mittags gemeinsam mit Landwirtschaftsminister Brunner mit dem ersten Bieranstich eröffnen. der ganze Text




Frei 20.6.16 11h Bierkönigin-Anzapfkurs. Historisches Eiswerk der Paulaner Brauerei

Richtiges Anzapfen will gelernt sein. Auch zu den „Amtspflichten“ der neu gewählten Bayerischen Bierkönigin Sabine-Anna Ullrich aus Bürgstadt/ Unterfranken gehört es, ein Fass Bier sach- und fachgerecht anzuzapfen und dem Publikum anschließend ein euphorisches „Ozapft is!“ entgegenzuschmettern! Sicherlich wird sie während ihrer Amtszeit, in die auch der 500. Geburtstag des Bayerischen Reinheitsgebotes fällt, oft ihr Können unter Beweis stellen müssen.

Gerade vor Publikum und im Scheinwerferlicht der Medien ist eine sichere Hand und viel Selbstvertrauen gefragt, bevor die ersten Maßkrüge gefüllt werden können.

Im Historischen Eiswerk der Paulaner Brauerei wird Dipl.-Ing. Martin Zuber (Geschäftsführer der Brauerei in der Eiswerk GmbH) die frisch gekrönte Bayerische Bierkönigin Sabine-Anna Ullrich in die hohe Kunst des Anzapfens eines Holzfasses einweisen und mit ihr trainieren.




oktoberfest-0009.gif von 123gif.demenschen-musik-0027.gif von 123gif.de29.04.-30.10.16 Bayerische Landesausstellung 2016

BIER in BAYERN

VeranstalterHaus der Bayerischen Geschichte, Gemeinde Aldersbach und Landkreis Passau in Zusammenarbeit mit der Brauerei Aldersbach
Eintrittskarten gibt es im Onlineshop des Hauses der Bayerischen Geschichte  und an weiteren Vorverkaufsstellen. Führungen für Gruppen: Anmeldung unter 0821 45057457


Bayerische Landesausstellung 2016 „Bier in Bayern“
Beliebt und prämiert: Bereits 20.000 Besucher in der Bayerischen Landesausstellung

Oktoberfest von 123gif.deDie Bayerische Landesausstellung 2016 „Bier in Bayern“ hat einen spritzigen Start hingelegt. So wollten in den ersten vier Wochen bereits 20.000 Besucher die Schau über „Bayerns fünftes Element“ sehen. An Spitzentagen wie Christi Him­melfahrt oder den Pfingsttagen zog es jeweils beinahe 1.400 Interessierte ins Kloster Aldersbach im Passauer Land.

Das freut Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle: „Ich freue mich mit dem Haus der Bayerischen Geschichte über den 20.000sten Besucher unserer Landesausstel­lung „Bier in Bayern“ in Aldersbach binnen weniger Wochen. Die Ausstellung bietet dem Besucher in besonderer Weise einen Einblick in die Entwicklung und kultur­geschichtliche Bedeutung des Bieres. Ich wünsche der Landesausstellung weiter einen so positiven Zustrom an Besuchern, die sich in Aldersbach auf die span­nende und informative Reise in die Welt des Bieres und darüber hinaus in die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte begeben.“ der ganze Text


Motiv zur BLA 2016 Bier in Bayern

April 2016 Friedrich Pustet GmbH
Herausgegeben von Haus der Bayerischen Geschichte

BIER in BAYERN

360 S., 29,95 €, gebunden, durchgehend farbig bebildert. ISBN: 978-3-7917-2785-1

2016 jährt sich der Erlass des Reinheitsgebots zur Bierherstellung in Bayern zum 500. Mal. Die Wittelsbacher als Landesherren legten damals fest, dass nur aus Gerste, Hopfen und Wasser Bier gebraut werden darf.

Die Bayerische Landesausstellung im Kloster Aldersbach in Niederbayern widmet sich der Geschichte des – nicht nur bayerischen – „Nationalgetränks“. Der reich bebilderte Katalog aus dem renommierten Verlag Friedrich Pustet, präsentiert Bier- und Wirtshauskultur in großer Vielfalt. Er stellt Bierschätze, „Bierberühmtheiten“, Bierfeste und den weltweiten Siegeszug des bayerischen Biers anhand spannender Alltagsgegenstände, technischer Exponate und Modelle, kulturgeschichtlicher Objekte und einschlägiger Kunstwerke vor. Dabei wird bayerische Lebensart lebendig und bayerische Landesgeschichte geschrieben. Ein Bildband rund ums Bier! der ganze Text

oktoberfest-0024.gif von 123gif.de


das_beste_in_m_nchen_und_oberbayern_die_bierg_rtenApril 2016 München Verlag
Thomas Glocker

Das Beste in München und Oberbayern – DIE BIERGÄRTEN

160 S., durchgehend farbig illustriert, flexibler Einband, 21 x 21 cm. Mit herausnehmbarer Falt-Biergartenkarte ca. 79 x 53 cm (zu 4.99€ auch separat zu kaufen. Buch und Karte kosten zusammen 19,99 €.) ISBN: 978-3-7630-4031-5 der ganze Text

14. April 2016, 11h PK München Verlag/Kreative Kommunikation/Thomas GlockerVorstellung Biergartenführer.

Eigentlich sollte die Presseveranstaltung, wie es sich gehört, im Biergarten stattfinden, wurde aber wegen frostig-nasser Temperaturen ins gemütliche Innere vom Löwenbräu am Stiglmaierplatz verlegt, wo es wesentlich gemütlicher war als draußen. Weil das oft so ist, ist es auch bei einem Biergartenführer immer gut zu wissen, ob das zum Garten gehörige Wirtshaus was her- und das ganze Jahr über sonst so macht. Kommen zu grundwichtigen Informationen noch kleine Anekdoten dazu, dann liest es sich besonders gut. Und das ist hier, wie mir auf die Schnelle scheint, der Fall.




Ingolstadt 22. bis 24. April 2016 

Fest zum Reinen Bier




Wissenschaftler wollen Hopfeninhaltsstoffe gegen Krebs einsetzen
Themen-Serie der Universität Hohenheim zu 500 Jahre Reinheitsgebot Teil 5/5: Forscher suchen nach Wegen, die Aufnahmerate der Pflanzenstoffe zu erhöhen

Oktoberfest von 123gif.deFür einige Inhaltsstoffe des Hopfens haben Wissenschaftler eine krebshemmende Wirkung nachgewiesen. Das Problem: Der menschliche Körper nimmt diese Stoffe nur in geringem Maße auf. Basierend auf den Arbeiten zweier Tübinger Krebsforscher, die unter Laborbedingungen die Pflanzenstoffe untersucht haben, wollen nun Ernährungswissenschaftler der Universität Hohenheim die Bioverfügbarkeit dieser Substanzen untersuchen und verbessern. Prof. Dr. Jan Frank greift dafür zu einem Trick – nach ganz natürlichem Vorbild.

Hopfen ist einer der Grundbestandteile des Bieres – er sorgt für den leicht bitteren Geschmack und verbessert die Haltbarkeit des Getränkes. Auch als Heilpflanze wird Hopfen wegen seiner beruhigenden und schlaffördernden Wirkung seit Jahrhunderten geschätzt. der ganze Text




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02.04.2016 SZ in Zusammenarbeit mit Münchner Stadtmuseum
Hg. Ursula von Eymold

Bier.Macht.München

500 Jahre Reinheitsgebot in Bayern

352 S., 29,90 €, Hardcover. ISBN:978-3-86497-336-9

500 Jahre Reinheitsgebot in Bayern… oktoberfest-0009.gif von 123gif.deAnlässlich dieses bedeutsamen Jubiläums 2016 erscheint der reich bebilderte Katalog Bier. Macht. München begleitend zur gleichnamigen Ausstellung im Münchner Stadtmuseum (8.04.16-08.01.17). Dem Einfluss des Phänomens „Bier“ auf Politik und Gesellschaft, auf die Entwicklung der Stadtkultur und die schönen Künste wird anhand von rund 700 Exponaten und teils einzigartigen historischen Abbildungen nachgespürt. der ganze Text




oktoberfest-0030.gif von 123gif.desymbole-0412.gif von 123gif.de23.4.16 Festgottesdienst 500 Jahre Reinheitsgebot mit mehr als 6500 Teilnehmern in der Arena zu Kaltenberg – anschließende Feier auf Schloss Kaltenberg

500 Jahre Reinheitsgebot – Anlässlich dieses besonderen Jubiläums findet am 23. April in der Arena auf Schloss Kaltenberg ein feierlicher Festgottesdienst mit anschließender Feier statt. Mehr als 6500 Mitglieder von bayerischen Schützen-, Trachten-, Musik- und Traditionsvereinen sind dabei der persönlichen Einladung von Prinz Luitpold von Bayern gefolgt. Die anwesenden Musiker der Vereine werden sich dabei zu einem 1300 Mann starken Orchester zusammenschließen und den Festgottesdienst begleiten. der ganze Text




Bayerische Landesausstellung 2016 „Bier in Bayern“
Kein Schnee, kein Bier: Natureis sorgt für kühles Bier im Sommer

baer-0068.gif von 123gif.deEin warmer Winter und ein paar Schneeflocken im Januar – früher wäre die aktuelle Wetterlage eine Katastrophe gewesen für Wirtshäuser und Bierfreunde. Die Brauer hofften auf eisreiche Winter, damit das Bier auch im Sommer kühl blieb, denn sie mussten ihre Bierkeller mit Natureis temperieren. Bis zur Einführung der Kältemaschine durch Carl von Linde im Jahre 1876 war die Kühlung des Gerstensaftes eine schwierige und kräftezehrende Angelegenheit.

Natureishandel und Sommerbier
Das Eis diente jedoch nicht nur zur Kühlung, sondern war auch unerlässlich für die Her­stellung untergäriger Biere wie Pils, Lager oder Helles. Da für die Gärung Tempe­raturen von vier bis neun Grad Celsius benötigt werden, durften die Brauereien bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nur in den Wintermonaten Bier produzieren. der ganze Text (link aktiv ab 12.4.16/12h)




Mi 06.04.16: PK zum Jubiläum 500 Jahre Reinheitsgebot, im Gasthaus Daniel in Ingolstadt

oktoberfest-0018.gif von 123gif.deAm 23. April 1516 wurde in Ingolstadt im Rahmen einer Landesverordnung das weltbekannte Reinheitsgebot erlassen. Nach seiner Verkündung für das Herzogtum Bayern wurde es von mehr und mehr Ländern übernommen und ist seit 1906 geltendes Recht in ganz Deutschland. Das Reinheitsgebot steht für die Bewahrung einer althergebrachten Handwerkstechnik und gilt zugleich als älteste, heute noch gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt. In Deutschland hat sich daraus über Jahrhunderte eine weltweit beachtete Braukunst entwickelt. der ganze Text

IngolstadtDie Stadt IngolstadtDeutscher Brauer-Bund e.V.Bayerische Brauerbund und der Deutsche Braumeister- und Malzmeisterbund (heute vertreten durch Peter Kraus) werden das 500-jährige Jubiläum des Reinheitsgebotes mit einer Reihe von Veranstaltungen würdigen. Höhepunkte sind das Fest zum Reinen Bier vom 22. bis 24. April 2016 in Ingolstadt sowie der offizielle Festakt der deutschen Brauer mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ilse Aigner (in Vertretung von Ministerpräsident Horst Seehofer) am 22. April im Klenzepark. Am 22. wird auch Das Buch zum Jubiläum: Unser Reinheitsgebot 500 Jahre vorgestellt


Auf der Pressekonferenz in Ingolstadt, am 6.4.2016 im Bilde: Dr. Hans-Georg Eils, Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Friedrich Düll, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, Gabriel Engert, Kulturreferent der Stadt Ingolstadt).


Um 13h fand im Ingolstädter Rathaus, im Beisein von Werner GatzerStaatssekretär im Bundesfinanzministerium, und Oberbürgermeister Christian Lösel die offizielle Vorstellung der Sonderbriefmarke 500 Jahre Reinheitsgebot für Bier statt.


Medienkontakte: Marc-Oliver Huhnholz: Pressesprecher Deutscher Brauer-Bund; Walter König Pressesprecher Bayerischer Brauerbund; Dr. Gerd Treffer: Leiter des Presse- und Informationsamtes Stadt Ingolstadt




13.4.16-8.1.17 Bier ist der Wein dieses Landes. Jüdische Braugeschichten Jüdisches Museum München

Hopfen, Wasser, Hefe und Malz; das sind die vier Zutaten, mit denen in Bayern traditionell Bier gebraut wird. Das in die Liste des immateriellen Kulturerbe Bayerns aufgenommene Bayerische Reinheitsgebot feiert 2016 seinen 500. Geburtstag. Das Jüdische Museum München nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, erstmals in einer Ausstellung Geschichte und Gegenwart des Biers in der jüdischen Tradition und Kultur zu beleuchten.

Im Alten Ägypten wurde Bier zum Volksgetränk und dort lernten es auch die Israeliten kennen. Für sie stellte sich die Frage, ob Bier koscher sein muss und ob es wie Wein für rituelle Handlungen verwendet werden darf. Wenn Bier statt Wein das Hauptgetränk ist, dann, so legt der Talmud fest, „ist das Bier der Wein dieses Landes“ und darf verwendet werden.

Der Frage, was der Brauerstern und seine oberpfälzische Ausprägung, der „Zoigl“, mit dem Davidstern zu tun haben, widmet sich ein weiterer Bereich der Ausstellung. Anschaulich wird auch die Geschichte des Hopfenhandels erzählt, der in Süddeutschland über lange Zeit von jüdischen Händlern maßgeblich geprägt war. Außerdem wird nachgewiesen, dass das „Bierkrugveredelungsgewerbe“, also die Bemalung von Krügen sowie die Herstellung und Montage der Zinndeckel, ein maßgeblich von jüdischen Münchnern entwickeltes und betriebenes Gewerbe war.

Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden die jüdischen Brauherren in München und Umgebung. Die freiherrliche Familie von Hirsch errichtete 1836 in Planegg „auf der grünen Wiese“ eine der ersten modernen, industriell ausgestatteten Brauereien Bayerns, die in den knapp 100 Jahren ihres Bestehens zum Vorbild anderer moderner Brauanlagen wurde. In München gründete 1895 der aus einer kleinen Landjudengemeinde in Mittelfranken stammende Josef Schülein die Unionsbrauerei Schülein & Cie, die rasch zur zweitgrößten Brauerei Münchens wurde. Er und sein Sohn Hermann fusionierten sie 1921 mit der Löwenbräu AG. Während sich Josef Schülein in die Schlossbrauerei Kaltenberg zurückzog, wurde Löwenbräu unter Hermann Schülein als Generaldirektor zur bedeutendsten exportorientierten Brauerei Münchens. Nach seinem von den Nationalsozialisten erzwungenen Rücktritt emigrierte er in die USA, wo er die Liebmann Brewery in New York mit ihrer Biermarke „Rheingold“ zu einer der größten Brauereien der USA machte. Seine innovativen Werbemethoden wie die jährliche Wahl der „Miss Rheingold“ oder der Werbeeinsatz von Stars wie Louis Armstrong, Nat King Cole, Marlene Dietrich, Ella Fitzgerald oder John Wayne gelten in den USA noch heute im Bereich der Markenbildung und -pflege als vorbildhaft.

Abschließend widmet sich die Ausstellung der Bierkultur im heutigen Israel, die zum einen stark von der deutschen Brautradition und deutschen Bierstilen geprägt ist und andererseits durch eine junge und vielfältige Craft-Beer-Szene überrascht.

Neben einem umfassenden Rahmenprogramm, das Ausflüge, Bierverkostungen und vieles mehr beinhaltet, wird es während der Laufzeit der Ausstellung eine Besonderheit geben: Die öffentlichen Rundgänge und Kuratorenführungen durch „Bier ist der Wein dieses Landes. Jüdische Braugeschichten“ werden durch eine Verkostung eines eigens für die Ausstellung gebrauten Biers abgerundet. Der Herzl Beer Workshop aus Jerusalem und die Münchner CREW Republic haben sich zusammengetan und erstmals ein gemeinsames bayerisch-israelisches Bier entwickelt, das im Museumscafé und im Rahmen von Ausstellungsrundgängen vorgestellt wird und verkostet werden kann. In speziellen Craft-Beer-Gläsern ausgeschenkt, sollen die Besucherinnen und Besucher einen Eindruck der geschmacklichen Vielfalt, die innerhalb des Bayerischen Reinheitsgebots möglich ist, erhalten.

Katalog zur Ausstellung
Bier ist der Wein dieses Landes. Jüdische Braugeschichten.
Herausgegeben von Lilian Harlander und Bernhard Purin mit Beiträgen von Eli Freedman (Philadelphia), Doug Greener (Jerusalem), Lilian Harlander (München), Anne Munding (München), Bernhard Purin (München), Conrad Seidl (Wien) und Matthias Trum (Bamberg).
Volk Verlag, München 2016, 256 Seiten, 29,90 Euro
ISBN: 978-3-86222-211-7 | Deutsche Ausgabe mit englischen Abstracts
Kurator: Bernhard Purin in Zusammenarbeit mit Lilian Harlander
Ausstellungsgestaltung: Martin Kohlbauer, Wien




08.04.2016–08.01.2017 BIER. MACHT. MÜNCHEN

500 Jahre Reinheitsgebot in Bayern. Das Münchner Stadtmuseum widmet sich 2016 diesem Jubiläum mit eigenen Schwerpunkten: dem „Münchner Bier“ und seinen Brauereien. Die Ausstellung präsentiert mit einem neuen Blick die bedeutende Geschichte der Bierbrauerei und des Bierkonsums bis zur Gegenwart.

Rahmenprogramm
Ein umfangreiches Programmheft des Münchner Stadtmuseums gibt einen Überblick über alle „Bier“-Veranstaltungen des Münchner Stadtmuseums, des Jüdischen Museums München und weiterer Kooperationspartner: Führungen, Vorträge, Stadtrundgänge, Verkostungen, Radltouren etc. Programm. Darin enthalten sind auch gemeinsame öffentliche Rundgänge in denen die Besucherinnen und Besucher beider Museen die Ausstellungen kennenlernen können.




12.-18.02.2016 Die Wächter des Reinheitsgebotes
Bayerische Brauer im Porträt

Mit der Fotoausstellung „Die Wächter des Reinheitsgebotes“ eröffnet der Bayerische Brauerbund den Reigen der Festveranstaltungen aus Anlass des 500. Geburtstages des Bayerischen Reinheitsgebotes, den die heimische Brauwirtschaft heuer feiert.

Sead-_Portrait-150x190Zur festlichen Vernissage in der Alten Kongresshalle auf der Theresienhöhe konnte der Präsident des Bayerischen Brauerbundes, Friedrich Düll, Inhaber der Privatbrauerei Düll im unterfränkischen Volkach/ Krautheim, am 11. Februar nicht nur den Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner sowie des zweiten Bürgermeisters der Landeshauptstadt München, Josef Schmidt, sondern unter den fast 400 Gästen auch 100 bayerische Bräus begrüßen: Sie alle hatten sich in den vergangenen zwei Jahren vom Fotografen Sead Husic (Foto) ablichten lassen. Das Ergebnis ist eine ausdrucksstarke, abwechslungseiche Folge liebevoll inszenierter Motive, die mal zum Schmunzeln, mal zum Staunen animieren sollen.

Die großformatigen, aufwändig hinterleuchteten Bilder der Ausstellung zeigen die Menschen hinter dem Bayerischen Bier einmal in einem anderen Licht. „Die „Wächter“ sind ein Bekenntnis der bayerischen Brauwirtschaft zur Bierproduktion ausschließlich aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe und geben dem bayerischen Volksgetränk ein Gesicht, so Brauerpräsident Düll in seiner Eröffnungsansprache. Jedes Foto stehe für Menschen, die mit voller Überzeugung für das Bayerische Reinheitsgebot, für überlieferte Werte eintreten, für die „Bayerisches Bier“ ein Qualitätsversprechen sei, so Düll. der ganze Text

 

 

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