Kärnten: Kunst FOR FOREST

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Kunstprojekt FOR FOREST in Klagenfurt

Anpfiff zum Baumspektakel im Fußballstadion

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der Basler Künstler Klaus Littmann

 

Wie kommen die Klagenfurter dazu, einen Wald (299 Bäume) auf einen Fußballplatz zu pflanzen?

Nach einer kurzen Einführung durch Iris Kuchar von der Kärnten Werbung GmbH, stellte der Basler Künstler Klaus Littmann (Foto) sein Projekt FOR FOREST und die Problematik der Realisierung vor. Die Pressekonferenz, veranstaltet von AVIAREPS Tourism GmbH, fand am 13. Juni 2019, im sehr empfehlenswerten Restaurant SAVOY in Schwabing statt.


 

Österreichs Süden bietet ein vielfältiges Kunst- und Kulturangebot:

Vorhang auf für Kärntens Top 20!

1. For Forest – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur
Mit dem internationalen Kunstprojekt For Forest wird das Wörthersee Stadion in Klagenfurt zum Schauplatz der Kunst. Der Basler Kunst-Initiator Klaus Littmann wird im September und Oktober „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“ nach der Zeichnung des Künstlers Max Peintner realisieren. Auf der Spielfläche wird ein Laub-Mischwald mit rund 300 Bäumen entstehen, welcher täglich von 10 bis 22 Uhr zu betrachten sein wird und die größte Kunstintervention Österreichs im öffentlichen Raum darstellt. 


2. Museum Liaunig – Ort der Begegnung und des Dialogs
Über 3000 Werke an zeitgenössischer Kunst sind im Privatmuseum Liaunig in Südkärnten vereint. Sie gilt als die größte Privatsammlung Österreichs und zählt zu den umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1945. Ergänzt wird sie durch Vertreter der klassischen Moderne sowie exemplarische Werke internationaler Künstler. Siegfried Anzinger, Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Gunter Damisch, Josef Kern, Erwin Wurm sind hier in den Hallen vertreten, um nur einige wenige zu nennen. Doch nicht nur innen verbergen sich einzigartige Kunstwerke, der ganze Komplex ist ein Kunstwerk in sich. Mitten in einen Hügel hinein gebaut, um nicht zu dominant zu erscheinen, erstrecken sich die langgezogenen Betonquader über das Tal. „Kunstvolle“ Röhren sozusagen, welche mittlerweile denkmalgeschützt sind.

3. Wandern auf den Spuren von Bachmannpreisträgerin Maja Haderlap
Wer sich für die Geschichte der Kärntner Slowenen interessiert, den Roman von Bachmannpreisträgerin Maja Haderlap „Engel des Vergessens“ für mehr als nur bewegend befunden hat und deshalb noch mehr über das Geschehene erfahren möchte, der sollte eine Literaturwanderung mit Zdravko Haderlap unternehmen. Dabei wandert man zu den beschriebenen Schauplätzen des Romans. Beim gemeinsamen Lesen wird einem dieser Teil der Geschichte Kärntens nochmals in aller Deutlichkeit vor Augen geführt.

Die Tage der deutschsprachigen Literatur, bei dem der Bachmannpreis verliehen wird, findet jährlich in Klagenfurt statt (26. bis 30. Juni 2019). Der Preis gilt als einer der wichtigsten literarischen Auszeichnungen im deutschen Sprachraum. 

4. Carinthischer Sommer mit Jubiläumsprogramm
Das Festival Carinthischer Sommer feiert dieses Jahr unter dem Motto „Die Zeit reist“ sein 50- Jahre-Jubiläum. Dieses wird unter anderem bei einem Festkonzert in der Stiftskirche Ossiach mit Weggefährten gefeiert. Zudem findet der internationale Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb statt, dessen Preisträger weltweit die Besetzungslisten zahlreicher Konzert- und Opernhäuser füllen. Das Spektrum des Carinthischen Sommers reicht von Klassischen Konzerten über Jazz und Musikabende mit Lesungen bis Kirchenmusik. Bemerkenswert auch die unterschiedlichen Spielstätten, u.a. Klosterruine Arnoldstein, Jagdsaal im Schloss Wolfsberg, Villacher Brauerei, Bergkirche Tiffen, Steinhaus Domenig. Termine von 19. Mai bis 28. August 2019.

5. Literarische und musikalische Größen
Ingeborg Bachmann, Robert Musil, Christine Lavant – Drei Namen, drei literarische Größen der Extraklasse. Wer mehr zu ihrem Leben und Wirken erfahren möchte, der ist im Robert Musil Literaturmuseum in Klagenfurt bestens aufgehoben. Etwas außerhalb der Stadt am Südufer des Wörthersees wird es zudem musikalisch. Wer den Weg zu Gustav Mahlers Komponierhäuschen sucht und findet, wird von der Magie dieses Ort augenblicklich in den Bann gezogen, so wie es wohl einst dem Komponisten ergangen sein muss. Denn nicht umsonst entstanden in dieser Idylle seine bekanntesten Sinfonien, die heute in den großen Konzertsälen der Welt erklingen.

6. Von der UNESCO anerkannt: Welterbestätten und immaterielles Kulturerbe
Tief am Seegrund verborgen, liegt inmitten des Keutschacher Sees eines der UNESCO Welterbestätten verborgen. Die Rede ist von den prähistorischen Pfahlbauten, die älteste Inselsiedlung ihrer Art. Doch auch viele weitere Besonderheiten des Südens blieben der Kommission nicht verborgen und wurden zum immateriellen Kulturerbe erklärt, wie zum Beispiel die traditionelle Lärchenharz Gewinnung im Gurk-, Metnitz-, und Görtschitztal, die Bleiberger Knappenkultur, das Handwerk der Ferlacher Büchsenmacher, die Heiligenbluter Sternsinger oder die Lesachtaler Brotherstellung. 

7. Die Gunst um den Kuss der Jungfrau
Ebenfalls auf der Liste des immateriellen Kulturerbes zu finden, sind die zahlreichen Bräuche Kärntens, wie das Kranzelreiten in Weitensfeld zu Pfingsten. Der Sage nach wütete vor vielen Jahren die Pest in dem Gurktaler Ort, welche nur drei Bürgerssöhne und ein Edelfräulein überlebten. Ein Wettlauf entschied darüber, wer um die Hand des Fräuleins anhalten durfte. Daraus entstand das jährliche Kranzelreiten. Ein weiterer besonderer Brauch ist das Kirchleintragen „Ante Pante“ in Bad Eisenkappel am Abend vor Maria Lichtmess.

8. Die Künstlerstadt Gmünd im Zeichen von William Turner
Wer Kunst sucht, wird in Gmünd fündig. Hier gastiert seit über 25 Jahren ein kunterbuntes Ensemble an heimischen, nationalen und internationalen Kunstgrößen. Albrecht Dürer, Werner Berg, Alfred Kubin, Francisco de Goya, Joan Mirò, Henri Matisse – von allen konnte man schon Werke in der mittelalterlichen Stadt bewundern. Heuer wird die Ausstellung William Turner „Der Künstler auf Reisen“ gezeigt. Übrigens: Für die innovative Idee, eine Stadt komplett der Kunst zu widmen, erhielt Gmünd 2011 den europäischen Tourismuspreis EDEN AWARD. 

Das Motto lautet „NEIN!“ als Ausdruck des Zweifels, der Kritik, des Protests und als Auslöser von Veränderung in einer Welt, die vornehmlich bejahend „Likes“ verteilt. Vier große Opern, eine Uraufführung von Salvatore Sciarrino und ein Musical stehen im Musiktheater am Programm. Im Schauspiel werden drei Produktionen gezeigt und mit einem Gastspiel des Laibacher Balletts ist wieder eine große Tanzproduktion in Klagenfurt zu sehen. Eröffnet wird die neue Saison am 19. September 2019 mit Wagners romantischer Oper Tannhäuser in der Regie des Franzosen David Bobée und unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Nicholas Carter.

10. Museum Moderner Kunst Kärnten – Alles ist Kunst
Im Museum Moderner Kunst Kärnten werden auf einer Ausstellungsfläche von rund 1000 Quadratmeter sowohl junge als auch bereits etablierte nationale und internationale künstlerische Positionen in Einzel- und Themenausstellungen präsentiert. Die Burgkapelle als zusätzliches Juwel dieses Ensembles steht für experimentelle künstlerische Projekte und Installationen zur Verfügung.

11. Zu Gast im Schatzhaus Kärnten
Das Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal ist neben Gurk und Seckau das dritte große Bauwerk Österreichs, das einerseits die ausgereifte Kunstfertigkeit der Steinmetze und Baumeister jener Tage widerspiegelt, andererseits auch zu einem Symbol der religiösen Suche der Menschen geworden ist. 70.000 Bücher sind beispielsweise in der Bibliothek untergebracht und machen diese nach der Nationalbibliothek zur bedeutendsten Büchersammlung Österreichs. Das älteste Buch, der Ambrosius-Codex aus dem 5. Jahrhundert und das erste Druckwerk Gutenbergs zählen zu den großen Stücken der Sammlung. Doch damit nicht genug, hier gibt es noch viel mehr zu sehen. Wie das Adelheidkreuz, das große und wertvolle Reliquienkreuz der Königin Adelheid von Ungarn, bedeutende Werke von Albrecht Dürer, Bozetto von Rubens sowie eine Vielzahl von Kelchen, Brustkreuzen und liturgischen Gewändern, die von der Tradition des Stiftes und deren Sinn für Kunst zeugen. 

12. Villacher Kirchtåg is…
Für viele Einheimische wie Gäste beginnt mit dem Villacher Kirchtag im August die fünfte Jahreszeit. Dieser findet bereits zum 76.ten Mal statt, heuer von 28. Juli bis 4. August. Mit Brauchtumswoche, großem Festumzug, Vergnügungspark, kulinarischen Schmankerln, Tanz und viel Musik. In Summe werden bis zu 400.000 Besucher gezählt. Eine Besonderheit im bunten Treiben stellt die Gailtaler Frauentracht dar, die mit viel Stolz von ihren Besitzerinnen getragen wird. Die Tracht besteht aus 15 Teilen und ist sehr aufwändig zum Ankleiden. So manches (vererbte) Stück hat schon 50 Jahre auf dem Buckel und ist daher besonders wertvoll

13. Spektakuläre Architektur erleben
Mit der Realisierung eines Stegs an einem schmalen Ufergrundstück in Steindorf am Ossiacher See begann 1982 die Errichtung eines Manifests. Die innovative Kraft in den Projekten des Kärntner Architekten Günther Domenig erreicht im Steinhaus einen Höhepunkt, international gesehen handelt es sich wohl um das bekannteste Werk der Kärntner Gegenwartsarchitektur. Seit 2012 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. 2016 wurde es als weltweit jüngstes Hausmuseum in die internationale Plattform ICONIC HOUSES aufgenommen.

14. Ein Museum mit Strahlkraft
Um die Erinnerung an die Maler des Nötscher Kreises zu wahren, wurde 1998 im Geburtshaus des Künstlers Franz Wiegele in Nötsch ein Museum eröffnet. Zur Künstlergruppe, die die österreichische Malerei am Anfang des 20. Jahrhunderts entscheidend mitgestalten haben, zählen Sebastian Isepp, Franz Wiegele, Anton Kolig und Anton Mahringer.

15. Musikwochen Millstatt und Musikforum Viktring
Heimische Talente begegnen am Millstätter See Weltstars: Thomas Hampson und Luca Pisaroni werden dieses Jahr gemeinsam im August das Publikum in den Bann ziehen, Rolando Villazon wird zum Saisonausklang mit Liedern aus dem Süden begeistern. Das singende Kärnten erlebt am 26. Mai 2019 in der Stiftskirche ein Auftaktkonzert auf höchstem Niveau: das Starensemble VOCES8 aus England wird mit Kompositionen verschiedenster Genres zu erleben sein. Und einen ganz besonderen Abend wird man zur Eröffnung der Musikwochen Millstatt am 14. Juli 2019 erleben: die unvergleichliche Gruppe Musicbanda FRANUI unter Andreas Schett und dem Orchester Academia Ars Musicae mit dem Leiter Brian Finlayson. Dauer: 26. Mai bis 25. September. 

Ebenfalls einen fixen Bestandteil des sommerlichen Kulturlebens in Kärnten stellt das Musikforum Viktring in Klagenfurt dar. Das ehemalige Zisterzienserstift dient als Rahmen, wenn sich klassische Musik, Jazz, Theater und zeitgenössische Kompositionen begegnen. Bestandteil des Musikfestivals sind internationale Kurse. 

16. Schloss Ebenau im Rosental
Das ehemalige Renaissanceschloss Ebenau befindet sich im Rosental am Fuße der Karawanken. Seit 1996 dienen die Räumlichkeiten mit einer Ausstellungsfläche von rund 800 m2 als Privatgalerie der Familie Walker. Kunst, Natur, Architektur und Geschichte treffen hier aufeinander, ein besonderes Projekt sind die „Venetian Heads“ von Kiki Kogelnik, die in Permanenz zu sehen sind sowie die Skulpturen von Bruno Gironcoli. 

17. trigonale – Festival der alten Musik
Seit 2003 findet das Festival der alten Musik unter dem Motto „kommt. seht. hört. erlebt!“ in den sakralen Bauten Mittelkärntens sowie im Rathaus St. Veit statt. 15 Konzerte stehen heuer auf dem Programm. Ein Festival „zum Angreifen und Erleben“ 

18. Archäologischer Park Magdalensberg
Der Magdalensberg im Herzen Kärntens zählt nicht nur zu den beliebtesten Ausflugszielen des sonnigen Südens, an seinen Berghängen befinden sich auch bedeutende Siedlungsreste einer römischen Stadt. Diese zählt zu den größten Ausgrabungsstätten des Ostalpenraums und wird seit 1948 archäologisch erforscht. Der Park umfasst vier Hektar und zeigt mit seinen Ruinen wesentliche Teile der einstigen Besiedelung. Tipp: Inmitten des Geländes kann man ein gemütliches Kultur-Picknick genießen, mit einem Kärntner Schmankerl-Korb aus der Küche der Familie Skorianz, deren Gaststätte gemeinsam mit der weithin sichtbaren Kirche den Gipfels des Berges ziert.

19. Melodien rund um den Wörthersee
Schon Johannes Brahms verbrachte einst seinen Urlaub am Wörthersee und geriet dabei ins Schwärmen: „Hier fliegen die Melodien, dass man sich hüten muss, keine zu treten.“ Der Internationale Johannes Brahms Wettbewerb lockt jährlich Musiker aus aller Welt an den Wörthersee, um sich in einem musikalischen Wettstreit zu messen. Hier lässt sich Musik im Übrigen auch erwandern. Am Themenweg „Johannes Brahms“ führt die Route vom Monte Carlo Platz in Pörtschach auf den Spuren des Künstlers hinauf zur Aussichtskanzel der Hohen Gloriette. Dort warten zum Abschluss herrliche Klänge von Brahms, die mit dem Ausblick auf den glitzernden Wörthersee letztlich wirklich „fliegen“ lernen, wie der Komponist einst sagte.www.brahmscompetition.org, www.woerthersee.com/de/brahms_weg/

20. Prunkvolle Villen, einzigartige Architektur
Am besten lässt sich die beeindruckende Wörtherseearchitektur vom Schiff aus beobachten: Diese hat während des Zeitraumes von 1864 bis 1938 das Erscheinungsbild des Sees wesentlich mitgeprägt. Schlösser, Villen, Boots- und Badehäuser zieren rund um den See die Ufer. Doch nicht nur am Wörthersee reisten damals die Reichen und Schönen zur Sommerfrische an, auch das Ufer des Millstätter Sees zieren solch imposante Bauten. Die Villen aus der Gründerzeit, die heute das Ortsbild von Millstatt prägen, sind durch Tafeln an den Häusern gekennzeichnet und im Millstätter Villen-Wegweiser beschrieben. 

Pressekontakt: AVIAREPS Tourism GmbH für die Tourismus

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