Volkstheater: 2018/19

Münchner Volkstheater stellt Spielzeit 2018/19 vor

Die Superhelden des Volkstheaters in München. © Volkstheater München

Christian Stückl, Kilian Engels und Frederik Mayet leiteten die Pressekonferenz zur Spielzeiteröffnung 2018/19


Die Premieren der Spielzeit 2018/19

09/18: Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare. Regie: Kieran Joel (siehe unten)
10/18Die Dämonen von Fjodor M. Dostojewskij. Regie: Felix Hafner
11/18: Glaube Liebe Hoffnung von Ödön von Horváth. Regie: Christian Stückl
12/18: Kurze Interviews mit fiesen Männern nach Erzählungen von David Foster Wallace. Regie: Abdullah Kenan Karaca
01/19: Amsterdam (Deutsche Erstaufführung) von Maya Arad Yasur. Regie: Sapir Heller
02/19: Herakles. Regie: Simon Solberg
05/19: Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt. Regie: Abdullah Kenan Karaca
06/19: Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino von Martin Crimp nach Euripides‘ ,,Die Phönizierinnen‘‘. Regie: Mirja Biel
Weitere Inszenierungen von Lukian Guttenbrunneram 17. März 2019 und von
Nicolas Charaux am 4. April 2019.

Außerdem: Konzerte, Lesungen, Kabarett und Diskussionen 2018/19 


 

26. April bis 5. Mai 2019:  Radikal jung 2019 – Das Festival für junge Regie

Das Münchner Volkstheater wird auch 2019 das Festival zur Förderung junger Regisseurinnen und Regisseure Radikal jung fortführen. Neben Gastspielen renommierter Bühnen aus dem gesamten europäischen Raum wird auch ein reiches Rahmenprogramm mit Publikumsgesprächen und Podiumsdiskussionen stattfinden.

  • Das Programm von „Radikal jung2019“wird im Frühjahr auf einer eigenen Pressekonferenz vorgestellt.

 

Neues Ensemblemitglied Mauricio Hölzemann


 

Ein Sommernachtstraum
Premiere am 23. September 2018 von William Shakespeare. Große Bühne, Regie: Kieran Joel, Bühne und Kostüm: Belle Santos, Musik: Lenny Mockridge, Video: Krzysztof Honowski, Dramaturgie: Daphne Ebner (Schauspieler siehe Website. Ebenso Details zu weiteren Premieren)

Im Wald vor Athen herrscht Liebeschaos: Helena liebt Demetrius. Demetrius aber will von ihr nichts mehr wissen, seit er ihre Freundin Hermia erblickt hat. Diese flieht heimlich mit ihrem Geliebten Lysander aus Athen, denn vor den Toren der Stadt hofft das Paar auf einen Neuanfang. Helena verrät Demetrius die Fluchtpläne und so irren bald alle vier verloren durch den Wald. Was sie nicht wissen: Hier beginnt das Elfenreich von Titania und Oberon und dort herrscht derzeit Ehekrieg. Titania nämlich verweigert Oberon die Herausgabe eines Menschenkindes, das unter ihrer Obhut aufwächst, und so schwört Oberon auf Rache. Puck erhält den Auftrag, durch den Saft einer magischen Liebespflanze der Elfenkönigin eine Lektion zu erteilen und bei dieser Gelegenheit auch gleich die Wogen zwischen den jungen Athenern zu glätten. Was schiefgehen kann, geht schief und bald herrscht zwischen den einstigen Freunden nur noch Eifersucht und Mordlust. Zu allem Überfluss trifft sich in besagtem Zauberwald auch noch eine Truppe Schauspieler, die zwar stark unterbesetzt, aber dafür umso entschlossener ist, „Die äußerst spaßige Tragödie von Pyramus und Thisbe“ mit nur drei Mann auf die Bühne zu bringen. Am Ende bleibt fraglich, was Traum und was Wirklichkeit ist, und welche Grenzen unserer Phantasie und unserem Begehren gesetzt sind.

In der vergangenen Spielzeit 2017/18 gab es insgesamt 10 Premieren.
Das Haus wurde von  106.431 Zuschauern besucht. Die Platzauslastung lag bei 86,8%. Es wurden 357 Vorstellungen gezeigt, davon waren 71 Konzerte, Lesungen und andere Veranstaltungen.
Das Festival „Radikal jung“ hatte bei 21 Vorstellungen eine Auslastung von 94,9% und wurde von über 5.500 Zuschauern besucht. Innerhalb einer Woche waren 13 Inszenierungen von jungen Regisseur_innen zu sehen.

Die Stücke der letzten Spielzeit
Eröffnet wurde die letzte Spielzeit am 27. September 2017 mit „Romeo und Julia“ von William Shakespeare in der Regie von Kieran Joel. Es folgte „Die Möwe“ von Anton Tschechow in der Regie von Christian Stückl. „Volpone“ von Stefan Zweig nach Ben Jonson in der Regie von Abdullah Kenan Karaca hatte im November Premiere. Auf der kleinen Bühne inszenierte Corinne Maierdie Uraufführung von „Children of Tomorrow“, die sie zusammen mit Tina Müller selbst verfasst hat. Die zweite Premiere von Christian Stückl war George Taboris „Mein Kampf“. Nicolas Charaux inszenierte „Das ferne Land“von Jean-Luc Lagarce.  Abdullah Kenan Karaca brachte „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde auf die Kleine Bühne. Mit einer Romanadaption von Aldous Huxleys „Schöne Neue Welt“ feierte Felix Hafner Premiere. Auf der kleinen Bühne inszenierte Philip Klose „Das blaue blaue Meer“ vonNis-Momme Stockmann. Die letzte Premiere der vergangenen Spielzeit war die Uraufführung von „In den Straßen keine Blumen“ von Charlotte Roos nach Texten von Federico García Lorca in der Regie von Pınar Karabulut.


Pressekontakte: Frederik Mayet, Weronika Nina Demuschewski

Kommentare sind geschlossen.