2021: Verspielte Kronen

2021 Bayerische Landesausstellung: Verspielte Kronen

© Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat19.09.201813h Bayerisches Staatsministerium der Finanzen,  für Landentwicklung  und Heimat Vertragsunterzeichnung Bayerische Landesausstellung 2021

vlnr: Bernd Schreiber, Präsident der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Josef Huber, stellvertretender Landrat im Landkreis Rosenheim, Prof. Dr. med. Marion Kiechle, bayerische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Albert Füracker, bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, und Dr. Richard Loibl, Direktor Haus der Bayerischen Geschichte, haben gemeinsam den Vertrag zur Bayerischen Landesausstellung 2021 unterzeichnet. Ausstellungsort werden die sogenannten Rohbauräume des Schlosses Herrenchiemsee sein. 


 

Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle. König Ludwig II spielt für mich eine große Rolle, da er ein sehr wissenschaftsbezogener, kunstsinniger Herrscher war. Die letzte Ausstellung war ein absoluter Rekord und sie findet es besonders erfreulich, dass die kommende wiederum im Schloss Herrenchiemsee stattfindet. Die Ausstellung 2021 schließt da an, wo die andere endete. Eine große Rolle spielt Prinzregent Luitpold, Sissi, König Ludwig III. (2021 100. Jährung dessen  Todestags). Sie dankt noch ganz besonders dem Haus der Bayerischen Geschichte und Landrat Josef Huber stellvertretend für den Landkreis Rosenheim. 

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker ist froh, dass das kostspielige Schloss zwar in seiner Zuständigkeit nicht aber sein Eigentum ist. Er freut sich, der Welt wieder zeigen können, was Bayern hat. Ludwig II hatte 1878 mit den Bauarbeiten begonnen. Das Grundstück hatte er ursprünglich gekauft, um die Bäume dort zu retten. Landesausstellungen brauchen einen langen Atem, deshalb wird frühzeitig angefangen. Josef Huber vom Landkreis Rosenheim lobt er, dass er sein schönes Schloss wieder zur Verfügung stellt. Mit dem heutigen Tag beginnt die konstruktive Partnerschaft der drei Instanzen: Landkreis Rosenheim, Bayerisches Staatsministerium und Haus der Bayrischen Geschichte.

Stellv. Rosenheimer Landrat Josef Huber. Alles was schön ist kostet Geld. Das wusste auch König Ludwig II. Er freut sich sehr über den Zuschlag. Herrenchiemsee hat sich bewährt und ist international bekannt. Grundsätzlich ist die Herreninsel mit dem unvollendeten Treppenhaus Ludwig II. und dem phänomenalen Spiegelsaal ein idealer Ort für die Thematik. Die letzte Ausstellung hat sich als sehr gut organisiert erwiesen. Ein schlüssiges und pädagogisch wertvolles Konzept traut er dem HdBG auch jetzt wieder zu. 

Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Dr. Richard Loibl gewährt einen kleinen Vorgeschmack auf die Ausstellung. Es geht dabei um ein Rundes Jubiläum. 100 Jahre Zeitalter kolossalen Fortschritts: Es handelte sich um die Endzeit-Sehnsucht des Fin de Siecle. Es gab einen gewaltigen Reichtum, der nicht verteil wurde, es wird hochgerüstet und die Elite ist überfordert: Fortschritt, Reichtum – aber es geht auf einen Eisberg zu. Der erste Weltkrieg naht. Es geht um das Haus Wittelsbach, die berühmte Sissy und ihre sehr selbstbewusste Schwester Marie Sophie Amalie, Herzogin in Bayern und die letzte Königin beider Sizilien. Sie hatte ein lediges Kind, das in einem Heim aufwuchs…


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Das Haus der Bayerischen Geschichte, die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und der Landkreis Rosenheim veranstalten im Jahr 2021 die Bayerische Landesausstellung mit dem Arbeitstitel Verspielte Kronen in den unvollendeten Rohbau-Räumen des Schlosses Herrenchiemsee. Die Landesausstellung schließt inhaltlich und zeitlich an die sehr erfolgreiche Landesausstellung 2011 Götterdämmerung. König Ludwig II. an, die mit fast 600.000 Besuchern nach wie vor die meistfrequentierte kulturhistorische Ausstellung nach der Wiedervereinigung ist.

Pressekontakt: Sebastian Kraft

 

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