ab 28.06.18 Barocker Luxus

ab 28.06.18 Barocker Luxus – Meisterleistungen der Kunst und des Kunsthandwerks

Neue Dauerausstellung im Bayerischen Nationalmuseum

Eine Sammlung von Weltrang: Das Bayerische Nationalmuseum zeigt rund 1200 Kostbarkeiten aus Barock und Rokoko in zwölf völlig neuen Sälen. Sie führen Prunk und Lebenslust der höfischen Welt vor Augen und präsentieren Meisterleistungen der Kunst und des Kunsthandwerks.

Zu den Höhepunkten zählen Elfenbeinskulpturen in kleinem Format, entstanden im 17. und 18. Jahrhundert für höfische Kunstkammern und leidenschaftliche Sammler in den Werkstätten führender Bildhauer. Dazu kommen Wunderwerke der Elfenbein-Drechselkunst, die zum Teil von Fürsten selbst unter Anleitung virtuoser Spezialisten gefertigt wurden.

Besuchern öffnet sich das ganze Spektrum europäischer Festkultur: Frühes Meißener, Nymphenburger und Frankenthaler Porzellan ist mit herausragenden figürlichen Tafelaufsätzen und Geschirren vertreten. Spitzenstücke aus schwäbischen und fränkischen Manufakturen repräsentieren die hohe Qualität der Fayence in Süddeutschland. Den barocken Gaumenfreuden entspricht der glänzende Augenschmaus: Die vollständig mit silbernen Tafelaufsätzen und Geschirren aus Augsburg eingedeckte Festtafel vermittelt zusammen mit aufwendig geschnittenen Gläsern einen unmittelbaren Eindruck höfischer Pracht. 

Die hochkarätige Möbelsammlung brilliert durch Stücke aus der Werkstatt der Kunstschreinerfamilie Roentgen, berühmt für ihre raffinierten Marketerien und mechanischen Funktionen. Hinzu kommen zwei Kabinette mit kostbaren Vertäfelungen und Wandbespannungen.

Die faszinierende Welt der Jagd – in Renaissance und Barock fester Bestandteil des adeligen Lebens – wird durch prachtvolle Waffen aller Art, Pulverflaschen, Ausstattung zur Falknerei und Tierbilder widergespiegelt. Drei Säle sind den Themen Musik und höfisches Spiel gewidmet. Den „letzten Schrei“ aus der Welt des Barock und Rokoko zeigt der Kostümsaal mit Damenkleidern und Herrenröcken sowie modischen Accessoires.

Pressekontakt: Dr. Helga Puhlmann

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