HighLights 2017

Lesungen: Verlag C.H. Beck, Droemer-Knaur, Diogenes Zürich, Hoffmann/Campe, Literaturhaus, Jumbo-Medien, Kunstmann, Pasinger Fabrik, Randomhouse, Seidl Villa


AusstellungenBayerisches NationalmuseumDeutsches MuseumHaus der KunstJüdisches MuseumLenbachhausLothringer 13Münchner StadtmuseumPasinger FabrikPinakotheken2011RathausgalerieVilla Stuck (wird erweitert, machen Sie uns Vorschläge)

Archiv:2017, 20162015, 20142013, bis 05/2012bis 12/2012 ab 11-04, ab 11-03bis 11-02





Tipp: Lenbachhaus: Joseph-Beuys-Ausstellung ab 14.11.17 

Schirmer-Mosel Joseph Beuys Einwandfreie Bilder 1945-1985November 2017 Schirmer-Mosel

Joseph Beuys
Einwandfreie Bilder 1945-1985

Arbeiten auf Papier aus der Sammlung Lothar Schirmer
Katalog Lenbachhaus, München

Mit Texten von Kirsten Claudia Voigt, Matthias Mühling, Eva Huttenlauch und Lothar Schirmer.
280 S., 49,80 €. 213 Farbtafeln und 55 Abb., 24,5 x 28 cm, gebunden. ISBN 978-3-8296-0822-0

Etwa 200 Papierarbeiten von Joseph Beuys (1921–1986), zusammengetragen von Lothar Schirmer über fast die gesamte schöpferische Lebensarbeitszeit des Künstlers von den vierziger Jahren bis zu seinem Tod, zeigt das Lenbachhaus in München ab 13. November.

Lothar Schirmer hatte die Zeichnungen erstmals 1964 auf der documenta 3 in Kassel gesehen und sie dann stehenden Fußes und nach einem Besuch im Atelier des Künstlers in Düsseldorf zu sammeln begonnen, bevor der bald eintretende Weltruhm des Künstlers seine Leidenschaft wieder bremste. der ganze Text




09.11.17-16.9.18 Beyond the New. Hella Jongerius & Louise Schouwenberg

Pinakothek der Moderne. Die Neue Sammlung, The Design Museum (Paternoster-Halle)

Die niederländische Produktdesignerin Hella Jongerius und die Designtheoretikerin Louise Schouwenberg sind eingeladen, für die Paternoster-Halle der Pinakothek der Moderne eine ortsspezifische Installation zu entwickeln. Die Neue Sammlung – The Design Museum präsentiert bereits seit 2015 ihr zehnmonatiges Ausstellungsformat für zeitgenössische Designpositionen in der zweigeschossigen Paternoster-Halle in der Pinakothek der Moderne, deren architektonische Besonderheit vor allem durch die stete Bewegung der beiden Paternosteraufzüge definiert wird.

Hella Jongerius hat insbesondere durch ihre charakteristische Arbeitsweise, eine Verbindung aus Handwerk und industriellen Prozessen, sowie durch ihre markanten Textil- und Farbentwürfe internationale Anerkennung erlangt. Louise Schouwenberg ist Kunst- und Designtheoretikerin und leitet den Fachbereich für Contextual Design an der renommierten Design Academy in Eindhoven. Jongerius und Schouwenberg verfassten 2015 das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“, welches sie auf dem Salone del Mobile in Mailand vorstellten. Darin kritisieren sie das vorrangige Interesse der Produktindustrie an der Idee des ewig Neuen um der Neuheit willen und plädieren stattdessen für eine wahrhaftige kulturelle Innovation. der ganze Text




26.10.17-04.03.18 ARAKI.TOKYO

Pinakothek der Moderne Sammlung moderne Kunst

fotokameras-0002.gif von 123gif.deDer Japaner Nobuyoshi Araki (*1940) zählt zu den wohl produktivsten, aber auch provokativsten Fotografen unserer Zeit. Seit den 1960er-Jahren eignet sich Araki die ihn umgebende Welt täglich und obsessiv mit Hilfe der Kamera an, eine Aneignung, die bis heute in mehr als 500 Büchern und Hundertausenden von Fotografien Niederschlag gefunden hat. Sein künstlerisches Werk umspannt ein vielfältiges Spektrum an Themen, von hocherotischen Frauendarstellungen, die international großes Aufsehen erregten, über artifizielle Stillleben, Pflanzenfotografien, reportagehaft anmutende Alltagsdarstellungen und Architekturaufnahmen bis hin zu sehr persönlichen, fast tagebuchartigen Fotografien von sich und seiner früh verstorbenen Frau Yoko.

2004 konnte mit Unterstützung von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne die Originalvorlage von Arakis Buch „Tokyo“ erworben werden. Bestehend aus 28 exquisiten Diptychen zählt „Tokyo“ zu den frühesten eigenständigen Buchprojekten Arakis und erschien 1973 in kleiner Auflage, eingeleitet durch einen Text von Kōji Taki, dem legendären Gründer der avantgardistischen Zeitschrift „Provoke“. Mit „Tokyo“, das mit den beiden ersten Künstlerbüchern „Sentimental Journey“ und „Okinawa“ eine Trilogie bildet, führt sich Araki als Künstler und Fotograf ein. Es steht am Beginn seiner intensiven, bis heute andauernden Auseinandersetzung mit dem Lebens- und Stadtraum seiner Heimatstadt. der ganze Text




21.10.17-08.04.18 SETH PRICE. SOCIAL SYNTHETIC 

menschen-0127.gif von 123gif.deDas Museum Brandhorst präsentiert die international erste Überblicksausstellung des US-amerikanischen Künstlers Seth Price (*1973). Die mehr als 100 Werke umfassende Ausstellung zeigt Skulpturen, Filme, Fotografien, Zeichnungen, Malerei, Videos, Kleider und Textilien, Web-Design, Musik und Dichtung. Price dringt seit seinen künstlerischen Anfängen programmatisch in Territorien jenseits der bildenden Kunst vor. Er greift die Produktions- und Vertriebsformen der Musikindustrie, der Modewelt und des Literaturbetriebs auf und nutzt ihre Dynamiken für seine Kunst. Dabei beschäftigt er sich mit den fundamentalen Veränderungen der visuellen Kultur, die mit der flächendeckenden Etablierung digitaler Medien der jüngsten Gegenwart einhergehen.



19.10.17-14.1.18 Thea Djordjadze INVENTUR SGSM

Staatliche Graphische Sammlung

Die georgische Künstlerin Thea Djordjadze (*1971) erregte in den letzten Jahren mit sublimen Rauminstallationen große Aufmerksamkeit in der internationalen Kunstszene. Ihre feinnervigen Setzungen scheinen einzig für den Augenblick gemacht zu sein, um sich im nächsten Moment überraschend neu zu formieren – ein sinnlicher Reiz dem sich der Betrachter nicht zu entziehen vermag. Weniger bekannt ist, dass die Kunst der Zeichnung bei Thea Djordjadze einen hohen Stellenwert genießt. Nicht zuletzt deshalb sind Meisterblätter von Künstlerkollegen wichtige Inspirationsquellen ihres eigenen künstlerischen Schaffens.

Erstmals wird sie nun in den Ausstellungsräumen der Staatlichen Graphischen Sammlung München ein Gesamtkunstwerk realisieren, für das sie Zeichnungen der Moderne aus der Graphischen Sammlung auswählte und in einen Dialog mit ihrer Installation setzt. Damit eröffnet sie dem Betrachter neue Räume für wechselvolle Standpunkte und frische Sichtweisen auf klassische Werke auf Papier. der ganze Text




masken-0006.gif von 123gif.deEs ist wieder da… Gärtnerplatz Theater

Mein Gala-Besuch am 15.10.17

Fazit: ein Gedicht!

Gala-Programm als Download 

#WiederamPlatz

 


 

licht-0040.gif von 123gif.de

Heut‘ ehren Riesen: hehre Wonne
Auf Gärtnerplatzwiesen die Sonne
Manch Riesenrosenranke schlingt
Sich heimlich, um was sie umringt

Zum Abtrocknen von Emo-Zonen
Gibt’s Tücherl  für die Emotionen
Nebst Marzipan vom Niederegger
Dazu noch mancherlei, das lecker

Im Kelche edles Prickelwasser
Das macht Süßigkeiten nasser
Es ist soweit! King Gärtnerplatz
Re-opens seinen größten Schatz

Sigrid Hauser — Multi-Kulti
Moderations-Star für Adulti
Führt durch die Gala, virtuos
Spiegel machen Räume groß

Das Publikum wird angesprochen
Love zu The Frogs ist ungebrochen
Bauphasen sehen Besucher lieber
Im Melodrama-Star-Wars-Fieber

Perückenmacherinnen machen
Um Figaro, die feinsten Sachen
Largo al factotum.. Ist es Liebe?
Anatevka ölt das Getriebe

Kanonensong und Perlenfischer
Puerto Rico-Volksliedauftischer  
In Reims wartet schon der Amato
Mit A tal colpo inaspettato

I’m Still Here, Hurra, Hurra!
Letztlich ist man nur einmal da
Bühnen und auch Bühnenbilder
Beeindrucken! Sanft oder wilder

In eigener Sache:
Höbe sich, zu Schuld und Sühne
Das Parkett, ähnlich der Bühne
Sähe der Sitz-Zwerg, der ich bin
Weit besser zum Geschehen hin

 

 

 

Figaros Finales Gente Gente
Rührt abgrundtiefe Sedimente
Carmina Buranas Dulcissime
Weckt ebenfalls Feelings in spe

An den Bars steh ich zu lange
Altbekannte Pausenschlange
Weiter geht’s bald, ohne Vino
Kraftvoll La forza del destino

Verdis Schwingungen sind da
O luce di quest’anima
Von Donizetti – auch al dente
Cheti Cheti immantinente

Donner, Blitz und Polka chillt
Mit furiosem Bühnenbild
Tschitti Bäng, Bäng groovt
Sternenhimmelhaft beroovt

Roter Vorhang, Wonnegeigen
Die Blassen Lippen schweigen
Schweres Studium der Weiber
Man singt sich’s auf die Leiber

Victor/Victorias World is crazy
Victorias Sigrid-Voice not lazy
Bruder, Schwester, Fledermaus
Trefflich sehn die Kostüme aus

Virtuose Stimmen, große Posen
Zur Liebe: Sekt und Rote Rosen
Annie get your gun! Now guess:
There’s no business, like show business…

Final genialer Glitzer-Regen
PTM wünscht Glück und Segen!
© Rena Sutor/PTM-Gedichteschmiede

 

Eröffnungsgala Gärtnerplatz Theater

Sa 14. Oktober 2017 19.30h & So 15.10., 18.00 Uhr

Endlich ist es soweit! Fast 2.000 Abende lang schwieg die Musik im Gärtnerplatztheater. Keine Töne von Sängerinnen und Sängern erfüllten die Räume, keine Instrumente erklangen und es fehlten die Pirouetten und Sprünge der Tänzerinnen und Tänzer. Jetzt ist die Theaterkunst wieder da, und das berüchtigte Lampenfieber erobert sich Münchens Volksopernhaus zurück!

> Gala-Programm als Download

licht-0040.gif von 123gif.de»Musik braucht keinen Menschen, aber jeder Mensch braucht Musik«, heißt es lebensweise im Volksmund. Mit unserer Eröffnungsgala am 14. und 15. Oktober 2017 zieht die Musik endlich wieder ins Gärtnerplatztheater ein, um das 152-jährige Traditionsgemäuer mit vereinten Kräften erneut zum Klingen zu bringen und damit ein menschliches Grundbedürfnis zu befriedigen. der ganze Text




6.10.17-8.1.18 Die Schönheit in Allem. Holzobjekte von Lore Galitz

Sonderausstellung im Museum Mensch und Natur

schilder-0020.gif von 123gif.deWelche Schönheit sich bei genauem Hinsehen in vermeintlich wertlosem Totholz offenbart, führt uns die Künstlerin Lore Galitz vor Augen. Sie arbeitet seit den frühen neunziger Jahren mit Fundhölzern – Stücke aus totem Holz, die sie im Wald oder an Flussläufen findet und die für sich genommen bereits Kunstwerke der Natur sind. Mit einem bewusst minimalen Goldauftrag arbeitet die Künstlerin das Besondere und die Schönheit dieser Hölzer heraus. Gold steht symbolisch für Reichtum und Wert. Der Goldauftrag hebt die Hölzer aus ihrem bisherigen Kontext. Er erhöht die Wertigkeit des Holzes und will diese Tatsache zugleich in Frage stellen. „Gleichzeitig öffnet das Gold für den Betrachter das Tor zur Seele des Holzes“, so Galitz. Es bildet dabei einen wunderbaren Kontrast zum matten Holz. Gegensätze wie matt-glänzend, glatt-rau, organisch-anorganisch sind in ihren Holzobjekten harmonisch geeint. der ganze Text




MuSeenLandschaft ExpressionismusMuSeenLandschaft Expressionismus
Ausstellungsreihe | Schwerpunktthema
DAS BLAUE LAND HINTER GLAS

Sabine Wieshuber, M.A.

Pressekonferenz Mittwoch, 27. September 2017, 11 Uhr, Infopoint Museen & Schlösser in Bayern

Begrüßung: Sabine Wieshuber M.A., Infopoint Museen & Schlösser in Bayern
Einführung: Kirsten Wengmann, MuSeenLandschaft Expressionismus

Kirsten WengmannAusstellungsvorschau: Gisela Geiger, Leiterin Museum Penzberg – Sammlung Campendonk
Daniel J. Schreiber, Direktor Buchheim Museum,
Dr. Cathrin Klingsöhr-Leroy, Direktorin Franz Marc Museum
Dr. Sandra Uhrig, Schloßmuseum Murnau der ganze Text




8.10.17 ab 14h Gärtnerplatztheater Wieder am Platz 

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Beim Tag des offenen Zuschauerraums öffnet das Gärtnerplatztheater unter dem Motto Wieder am Platz seine Tore. Noch vor der offiziellen Eröffnung heißt Staatsintendant Josef E. Köpplinger die Besucher herzlich willkommen.

Am 14. und 15. Oktober feiern wir mit der Gala ES IST SOWEIT! die Wiedereröffnung des Gärtnerplatztheaters. Nach über fünf Jahren kommen die Musik, das Wort und der Tanz in eines der schönsten Opernhäuser Deutschlands zurück. Unser 32-köpfiges Solistenensemble, der Chor, die Ballettkompagnie, der Kinderchor und das Orchester präsentieren zusammen mit Überraschungsgästen unter der musikalischen Leitung von Anthony Bramall, Michael Brandstätter und Andreas Kowalewitz die schönsten Melodien aus der Schatztruhe des musikalischen Unterhaltungstheaters. der ganze Text




William Bouguereau (1825-1905) The Birth of Venus, 1879 300 x 215 cm, oil on canvas © bpk | RMN – Grand Palais | Hervé LewandowskiGUT. WAHR. SCHÖN.

Meisterwerke des Pariser Salons aus dem Musée d’Orsay

Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung (22.09.17-28.01.18)

Im 19. Jahrhundert war der jährlich stattfindende »Salon de Paris« die größte und bedeutendste Ausstellung des internationalen Kunstbetriebs und das gesellschaftliche Ereignis par excellence. Eine dem antiken Schönheitsideal verpflichtete Jury bestimmte, welche Werke hier gezeigt werden durften. Die Künstler sollten das Gute und Wahre in der Schönheit der Form zum Ausdruck bringen. Doch die klassische akademische Norm war mit der modernen Lebenswelt schwer in Einklang zu bringen. In diesem Spannungsfeld schufen französische Maler wie Jean-Léon Gérôme (1824–1904), Alexandre Cabanel (1823–1889), William Bouguereau (1825–1905) und Ernest Meissonier (1815–1891) Werke, die im Salon gefeiert, aber auch kontrovers diskutiert wurden. Obwohl diese Künstler zu den berühmtesten und einflussreichsten ihrer Zeit zählten und Werke von herausragender Qualität und kulturhistorischer Bedeutung schufen, sind sie heute kaum bekannt – das Interesse der Kunstgeschichte galt bislang vor allem zeitgleichen Avantgardebewegungen wie dem Impressionismus. Anhand von über 100 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und kunsthandwerklichen Objekten aus dem Musée d’Orsay, die größtenteils noch nie in Deutschland zu sehen waren, rückt die Ausstellung nun die Protagonisten des Salons in den Fokus. der ganze Text




Münchner Volkstheater stellt Spielzeit 2017/18 vor

rosen-0371.gif von 123gif.deIn der kommenden Spielzeit wird es zehn Inszenierungen geben, drei davon auf der Kleinen Bühne. Die Spielzeit wird am 27. September 2017 mit Romeo und Julia von William Shakespeare eröffnet. Der junge Regisseur Kieran Joel führt das erste Mal am Münchner Volkstheater Regie. Die Möwe von Anton Tschechow wird am 26. Oktober in der Regie von Christian Stückl Premiere haben. Abdullah Kenan Karaca inszeniert im November 2017 Volpone von Stefan Zweig. Die Premiere des Stücks ist am 30. November 2016. Im Dezember Tina Müller und Corinne Maier inszenieren ihre eigene Stückentwicklung Children of tomorrow (UA) auf der Kleinen Bühne. Nicolas Charaux kommt ein drittes Mal und bringt im März 2018 Das ferne Land von Jean-Luc Lagarce auf die große Bühne. Das Stück wird das erste Mal im deutschsprachigen Raum zu sehen sein. der ganze Text




Glyptothek, Charakterköpfe12.7.17-14.1.18 Charakterköpfe. Griechen und Römer im Porträt
Sonderausstellung in der Glyptothek München

Homer und Sokrates, Alexander der Große und Augustus, Cicero und Marc Aurel – jede dieser berühmten historischen Gestalten ist uns aus der antiken Geschichte wohl vertraut. Wir bewundern noch heute ihre Taten, wir lesen ihre dichterischen Werke, wir beschäftigen uns mit ihren philoso­phischen Schriften. Aus all dem können wir auch ein Charakterbild ihrer Persönlichkeit zeichnen. Doch steht uns noch ein weiteres Mittel zur Verfügung, sie näher kennenzulernen: ihr Porträt, das teils noch zu ihren Lebzeiten, teils aber auch erst später geschaffen wurde. Es gibt uns in vielen Fällen zweifellos einen Eindruck, wie der Dargestellte wirklich ausgesehen hat. Außerdem aber vermittelt es eine Vorstellung davon, welches Bild sich die antiken Menschen – Zeitgenossen oder auch Nachgeborene – von ihm machten; und, sofern er selbst der Auftraggeber war, welches Image er anstrebte. Antike Porträts können dem Betrachter also beispielhaft wichtige Fragestellungen vor Augen führen, die vielleicht heute aktueller denn je sind. Denn es geht hier schließlich um die Darstellung von Personen des öffentlichen Lebens im Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. der ganze Text




02.04.2017 Bayerische Staatsoper – Spielzeit Präsentation 2017-18


Thema: Zeig mir Deine Wunde
So eil ich denn zu früher Stunde
Vom Vortag noch nen Minikater
Zum Münchner Nationaltheater

Immerhin Sonntag, in Tendenz
Kein Tag für Pressekonferenz

Das Opernhaus ist schon gefüllt
Ich bin erstaunt und aufgewühlt
Und, zugegeben, leicht verwirrt
Habe ich mich im Stress verirrt?

‚Jahrespressekonferenz‘ wohlan
Steht fett auf meinem Tagesplan
Einen Portier, am Hauptportal
Frage ich nach dem Pressesaal

‚Fünf nach! Sie sind zu spät‘
‚Was?‘ sag ich & ob’s noch geht
Gepflegtes Bildungsbürgertum
Ersetzt mein Pressepublikum

Platz 272 – Reihe 8
‚Parkett ist voll‘. Na gute Nacht
Im 3. Rang rasch eingekehrt
Blick eines Besseren belehrt

Viel leere Plätze – im Parkett
So is‘, wenn wer nix sagt, nur redt


Jetzt wird sich aber konzentriert
Weil’s heut sonst nix mehr wird

 

Da sitzen auf der großen Bühne
Mit gewohnt entspannter Miene
PetrenkoBachlerZelensky später
Die Jahres-Highlights Wonnetäter
Sie präsentieren große Wunden
Die sie im Schatzdepot gefunden:

Opernpremieren, derer Sieben
Ballettpremieren zum Verlieben
Außerdem Wagners Nibelungen
Weltweit bereits oft gesungen

Dies und das und jenes mehr
Gibt Spielzeit 17/18 her
Fast alle Themen sind, gepflegt,
mit feinen Filmchen hinterlegt


Nun angefüllt mit feinem Wissen
Und durchaus kulturbeflissen
Such ich erneut, mit Vehemenz
Den Saal der Pressekonferenz

Werde alsbald wirklich fündig
Infotechnisch endlich mündig
Sage ich, weil ich’s jetzt weiß
Ein kleiner Fachmedien-Kreis
Genießt gepflegte Audienz
Bei dieser Pressekonferenz

Ich stehe da nicht auf der Liste
Bin somit, presto, auf der Piste
Mit gutem Material bestückt
Das lese ich endlich beglückt
Im Eataly – bei Cappuccino
Eventuell folgt noch ein Vino


Alles zu schreiben führt zu weit
Jede Aufführung – episch breit
Look web: Staatsoper/Spielzeit
© RS/PTM

 




 

Bayerische Bierkönigin 2017-18

Aus 126 bierbegeisterten Damen aus ganz Bayern wählte die Brauerbund-Jury 7 Finalistinnen für die Wahl der Bayerischen Bierkönigin 2017/ 2018

neon-0060.gif von 123gif.deDem Aufruf des Bayerischen Brauerbundes „Willst Du Bayerns Königin werden?“ sind bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 6. März 2017 126 Damen aus ganz Bayern gefolgt. Es waren Bewerberinnen aus allen bayerischen Regierungsbezirken vertreten.

In einer internen Vorauswahl hat die Jury 24 Damen aus allen Bewerbungen ausgewählt und zum Casting ins GOP Varieté-Theater nach München eingeladen. Die Jury setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen: Designerin Elisa Berzaghi-Freymann, Dirndl & Tracht Berzaghi & Freymann, Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, Moderatorin Karin Schubert als Vertreterin der Medien und Stephan Johannes Reinhold, CeWeColor. Für die Brauer stimmt in der Jury Präsident Georg Schneider, Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn GmbH. der ganze Text




 

Archiv: 20172015, 20142013, bis 05/2012bis 12/2012 ab 11-04, ab 11-03bis 11-02




14.9.-29.10.17 Erinnerung bewahren

Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939–1945.
NS-Dokumentationszentrum. Sonderausstellung

Thema der Ausstellung ist das menschenverachtende System der Zwangsarbeit, welches am Beispiel einzelner Schicksale geschildert wird. Fotos, Dokumente und Erzählungen zeugen von Ausbeutung und Leid, wie sie annähernd drei Millionen polnischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern im NS-Regime wider- fahren sind. Ein separater Teil der Ausstellung befasst sich mit der Geschichte des in München-Neuaubing erhaltenen ehemaligen Zwangsarbeiterlagers. An diesem historischen Ort entsteht in den nächsten Jahren eine Dependance des NS-Dokumentationszentrums.

Zur Eröffnung um 19 Uhr sprechen neben Gründungsdirektor Winfried Nerdinger und Stadtrat Florian Roth der Stellvertretende Minister für auswärtige Angelegenheiten der Republik Polen Jan Dziedziczak und der Vorsitzende der Stiftung Polnisch-Deutsche Aussöhnung Dariusz Pawłoś.




Sommer-Tollwood 2017 ade!

frauen-0004.gif von 123gif.deNach 26 Festivaltagen und über 480 Veranstaltungen endete am Sonntag das 29. Tollwood Sommerfestival. In der Zeit vom 21. Juni bis zum 16. Juli 2017 kamen bei Nouveau Cirque, Musik, Performances und sommerlichen Temperaturen zirka 830.000 Besucher auf das Festivalgelände in den Olympiapark Süd. Künstler und Aussteller aus über 20 Ländern waren in diesem Sommer zu Gast. Mehr als 70 Prozent aller Veranstaltungen fanden bei freiem Eintritt statt.

Unter dem Festivalmotto „Bitte umsteigen!“ setzte sich Tollwood in Kunst und Kultur mit Zukunftsentwürfen für eine nachhaltige (Stadt)-Mobilität auseinander. Beliebtes Fotomotiv war das Eingangskunstwerk „An Apparatus for Divining Capital“ des kanadischen Künstlers Marcus Bowcott und seiner Ehefrau Helene Aspinall, das ein Plädoyer für den Umweltschutz war: Vier Autos, eine Mercedes A Klasse, ein VW Golf Cabriolet, ein Audi 80 und ein BMW 7er waren übereinander auf einen großen Weidenbaum gestapelt. der ganze Text




Gut Immling. Manege frei!

Am Wochenende erwartet alle Besucher der Festspiele Immling ein zauberhaftes Musiktheater-Vergnügen, wenn Der Liebestrank für Kinder Groß und Klein in eine bunte Zirkuswelt mitnimmt.

schlangen-0006.gif von 123gif.deDER LIEBESTRANK FÜR KINDER
Komische Oper von Gaetano Donizetti / Bühnenfassung von Florian Maier (Dialoge) und Iris Schmid (Musikalische Einrichtung)

„So geht Oper für Kinder!“, urteilt die Presse über die liebevollen, detailreichen Kinderfassungen beliebter Opern auf Immling, die jungen Besuchern einen Einstieg in die Welt klassischer Musik auf höchstem Niveau bieten. Nun heißt es „Manege frei!“ für die neue Attraktion in dieser Reihe, eine eigens für das Immlinger Publikum konzipierte Geschichte in Anlehnung an Gaetano Donizettis beliebten „Liebestrank“. Große und kleine Besucher sind eingeladen, sich mit dem berühmten Magier Dulcamara in die wundersame Welt seines Wanderzirkusses zu begeben. Die musikalischen Highlights der Oper werden so in einem kurzweiligen Vergnügen für die ganze Familie präsentiert.

Musikalische Leitung: Iris Schmid. Inszenierung: Verena von Kerssenbrock Choreographie: Andrea, Robert und Tanja Honner Kostüme: Sanna Dembowski. Kinder-Festivalchor Immling
Mit: Elisa Cenni, Chuanliang Wang, Carlo Checchi, Sergio Foresti, Uschi Zobelt
Premiere: Sonntag, 9. Juli – 17 Uhr (weitere Vorstellung am 16. Juli) der ganze Text




Eingangskunstwerk, Copyright Bernd WackerbauerHalbzeitbilanz SOMMER-TOLLWOOD

Die ersten 13 Tage des Tollwood Sommerfestivals sind vorüber – und damit unvergessliche Konzert-Momente und spannende Theaterproduktionen. Rund 440.000 Besucher kamen bei teilweise sehr sommerlichen Temperaturen auf das Festival, womit Tollwood an den Erfolg der vergangenen Sommerfestivals anknüpft. Drei Konzerte in der Musik-Arena waren ausverkauft (Rea Garvey, Freundeskreis und Santiano). Noch bis zum 10. Juli gastiert der französische Cirque Aïtal mit der akrobatischen Liebesgeschichte „Pour le meilleur et pour le pire“ im Theaterzelt. (Foto: Eingangskunstwerk © Bernd Wackerbauer) der ganze Text




29.7.-24.9.17 Faktor X – das Chromosom der Kunst
3. Biennale der Künstler im Haus der Kunst. Haus der Kunst München, Westflügel.

28.7.17 Eröffnung: Begrüßung: Albert Coers, Anna Frydman, Künstlerverbund; Staatssekretär Georg Eisenreich, MdL; Peter Alexander Vermeij, Generalkonsul der Niederlande; Alex de Vries, Gastkurator
Performance: Monaconomad. Schirmherr: Ministerpräsident Horst Seehofer

Öffnungszeiten: tägl. 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr

Veranstalter: Künstlerverbund im Haus der Kunst e.V. 


 

Teilnehmende KünstlerInnen

Daniela Comani, aus der Serie Eine glückliche Ehe, seit 2003Eike Berg, Birthe Blauth, Daniela Comani, Timur Dizdar, Nezaket Ekici, Expedition Medora, Anna Frydman, Katharina Gaenssler, Patricija Gilyte, Julie Hayward, Rosemin Hendriks, Jan Hoek, Annette Hollywood, Yuliia Koval, Julia Kurek, Christoph Lammers, Albert Lohr, Shahar Marcus, Peggy Meinfelder, Monaconomads, Jans Muskee, Hester Oerleman, Gregor Passens, Stijn Peters, Peter Reill, Jacobien de Rooij, Rasso Rottenfusser, Andreas Rumland, Charlotte Schleiffert, Peter Senoner, Anja Sijben, Emö Simonyi, Alexander Steig, Tamiko Thiel, Susanne Thiemann, Toffaha, Stefanie Trojan, Maurice van Es, Lotte van Lieshout, Dries Verhoeven, Felix Weinold, Susanne Wagner, Anna Witt u.a. (Abbildung: Daniela Comani, aus der Serie Eine glückliche Ehe, seit 2003) der ganze Text




Glyptothek, Charakterköpfe12.7.17-14.1.18 Charakterköpfe. Griechen und Römer im Porträt
Sonderausstellung in der Glyptothek München

Homer und Sokrates, Alexander der Große und Augustus, Cicero und Marc Aurel – jede dieser berühmten historischen Gestalten ist uns aus der antiken Geschichte wohl vertraut. Wir bewundern noch heute ihre Taten, wir lesen ihre dichterischen Werke, wir beschäftigen uns mit ihren philoso­phischen Schriften. Aus all dem können wir auch ein Charakterbild ihrer Persönlichkeit zeichnen. Doch steht uns noch ein weiteres Mittel zur Verfügung, sie näher kennenzulernen: ihr Porträt, das teils noch zu ihren Lebzeiten, teils aber auch erst später geschaffen wurde. Es gibt uns in vielen Fällen zweifellos einen Eindruck, wie der Dargestellte wirklich ausgesehen hat. Außerdem aber vermittelt es eine Vorstellung davon, welches Bild sich die antiken Menschen – Zeitgenossen oder auch Nachgeborene – von ihm machten; und, sofern er selbst der Auftraggeber war, welches Image er anstrebte. Antike Porträts können dem Betrachter also beispielhaft wichtige Fragestellungen vor Augen führen, die vielleicht heute aktueller denn je sind. Denn es geht hier schließlich um die Darstellung von Personen des öffentlichen Lebens im Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. der ganze Text




 

06.07.17, 18h Umzug der Wanderbaumallee
Vom Walter-Sedlmayr-Platz in die Verdistraße

baum-0106.gif von 123gif.deAuf kahlen Straßen und Plätzen stehen innerhalb weniger Minuten unzählige Bäume? Die Wanderbaumallee der Umweltorganisation Green City e.V. macht genau das möglich! Seit Mitte Mai verschönern 15 heimische Bäume den Walter-Sedlmayr-Platz in Feldmoching. Am Donnerstag, 6. Juli 2017 ziehen die Bäume in die Verdistraße in Obermenzing. Einen Teil des Umzugs können Alle, die Lust haben, begleiten. Zudem informiert Green City diesmal über das aktuelle Projekt „1200 Quadratmeter mehr Grün für Menzing“. Treffpunkt ist um 18:00 Uhr beim Wirtshaus „Zum Grünen Baum“ in der Verdistraße 47. Auch die Sambaband „Go<<Brazil” begleitet den etwa anderthalbstündigen Umzug. Alle BürgerInnen sind herzlich zur feierlichen Parade eingeladen!

Über die Wanderbaumallee:
Mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität, weniger Hitzeentwicklung: Das sind die Kernbotschaften, die Green City e.V. mit der Wanderbaumallee vermitteln will. Die 15 mobilen heimischen Bäume verwandeln jeweils für ca. sechs Wochen kahle Plätze und Straßen in grüne Oasen. Unter feierlichen Umzügen wechseln sie regelmäßig den Standort. Sie schmückten bereits mehr als 60 Straßen.150 Bäume wurden dauerhaft gepflanzt, unter anderem in der Schrenk- und Steinstraße, im Hofgarten oder am Kaiserplatz.




 

35. Internationales Filmfest München

Das FILMFEST MÜNCHEN begrüßt…

  • …internationale und nationale Stars (FILMFEST MÜNCHEN 22.6.-1.7.2017)
  • … u.a. Michel Hazanavicius, Vincent Lindon, Sergio Castellitto, die Bud-Spencer-Kollegen Riccardo Pizzuti, Salvatore Borgese

Ab Donnerstag erwartet das FILMEST MÜNCHEN jede Menge Filmstars aus aller Welt. Das sind unsere Ehrengäste: Bryan Cranston, Sofia Coppola, Bill Nighy und Reinhard Hauff. Frisch aus Cannes wird Regisseurin Claire Denis erwartet, die zur Eröffnung mit „Un Beau Soleil Intérieur“und ihrer Kamerafrau Agnès Godard im Mathäser anreist. Ebenfalls aus Frankreich kommen Oscar-Gewinner Michel Hazanavicius („The Artist“; und „Le Redoutable“), Regisseurin Lisa Azuelos mit Schauspielerin Sveva Alviti („Dalida“), „Auguste Rodin“-Darsteller Vincent Lindon und Schauspielerin Karin Viard („Das unerwartete Glück der Familie Payan“). Aus Italien feiern wir die Regisseure Sergio Castellitto (Cannes-Preisträger „Fortunata“), Jonas Carpignano („A Ciambra“), Leonardo di Costanzo („L’Intrusa“) und Roberto de Paolis („Cuori Puri“). Für die Doku „Sie nannten ihn Spencer“ kommen die Veteranen Riccardo Pizzuti und Salvatore Borgese, die in zahllosen Bud-Spencer-Filmen mitgeprügelt haben. der ganze Text




21.6.-16.7.17 Sommer-Tollwood – Motto „Bitte umsteigen!“

clown-0027.gif von 123gif.deIm Bereich Theater wird präsentiert: drei Nouveau Cirque-Produktionen aus Frankreich und Großbritannien. So zeigt der Cirque Aïtal mit „Pour le meilleur et pour le pire“ („In guten wie in schlechten Zeiten“) eine turbulent-akrobatische Hochzeitsreise zwischen Poesie, Rock’n‘Roll und Humor.

26 Musik-Abende von Electroswing bis Mittelalter-Rock erwarten die Besucher in der Musik-Arena: Die 80er-Jahre-Legende Steve Winwood trifft auf The Magpie Salute, der australische Multiinstrumentalist Xavier Rudd auf den Rapper Dub FX. Der Brite Tom Odell und die Isländer Kaleo sind im Doppelkonzert zu Gast, und Senkrechtstarter Max Giesinger teilt sich den Konzert-Abend mit dem Elektro-Duo Glasperlenspiel und Newcomer Teesy. Damian Marley, Sohn der jamaikanischen Reggae-Legende und Patrice, deutscher Reggae-Star, bilden mit dem „Tollwood Summerjam“ den Auftakt zum Musiksommer im Olympiapark.

All dies findet inmitten des „Marktes der Ideen“ statt mit internationalem Kunsthandwerk und bio-zertifizierter Gastronomie aus aller Welt. Für rund 70 Prozent der Veranstaltungen gilt: Eintritt frei – weil Kultur für jeden zugänglich sein soll. Den ökologischen Fußabdruck des Festivals dabei so klein wie möglich zu halten und sich für Mensch und Umwelt zu engagieren, ist seit den Anfängen Bestandteil der Festivalphilosophie – denn Kulturgenuss und Nachhaltigkeit gehören zusammen.

Konzertkarten sind unter der Tollwood-Tickethotline 0700 383850 24 (je nach Anrufernetz ca. 12,6 Ct/min), unter Tollwood sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Das komplette Programm: im Internet unter Tollwood oder als Blätterkatalog




 

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17.6.-13.8.17 FESTSPIELE GUT IMMLING

Am 17. Juni wird die diesjährige Saison der Festspiele Immling eröffnet. Unter dem Motto „Make Opera Not War“ wird damit ein Statement zu einem besseren Verständnis und einem offeneren Umgang zwischen vielen Menschen und Nationen gesetzt. 

Zum Auftakt der Festspiele feiert am Samstag, 17. Juni Giuseppe Verdis große Oper Die sizilianische Vesper Premiere. Nur einen Tag später kommen auch Musical-Fans auf ihre Kosten, wenn Stephen Sondheims phantastisches Märchen-Stück Into the Woods am Sonntag, 18. Juni auf die Bühne des Festspielhauses zurückkehrt.

DIE SIZILIANISCHE VESPER

Oper von Giuseppe Verdi In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Premiere: Samstag, 17. Juni – 19 Uhr (weitere Vorstellungen bis 28. Juli)

herzen-0187.gif von 123gif.de„Wir“ – was bedeutet dies noch inmitten gesellschaftlicher Umbrüche und unerfüllbarer Erwartungen? Mit „I vespri siciliani“ ist auf Immling ein Geheimtipp des unsterblichen Maestro Verdi zu erleben, der große Chöre und feurige Klänge in sich vereint. Politische Ränke und lange verborgen gelegene Blutbande sind Konkurrenten in einem unerbittlichen Machtkampf. Gewalt, Verrat und Rache sind getragen vom packenden musikalischen Sog. Und dennoch erwächst inmitten all dessen eine zarte Knospe junger Liebe. Wird es ihr gelingen, sich zu voller Blüte zu entfalten? „I vespri siciliani“ beweist mit hochdramatischen Melodien und sizilianischer Melancholie, dass der „Mythos Verdi“ auch abseits großer Klassiker wie „La traviata“ und „Aida“ lebt. der ganze Text




PARASYMPATHIKUS:

URBANE RUHE UND UNRUHE

14. RischArt_Projekt 2017 Kunstareal München, Südwiese I Alte Pinakothek. 22. Juni bis 16. Juli 2017

Bereits heute lebt jeder zweite Mensch weltweit in einer Stadt. Das Großstadtleben hat einige Vorteile. Nirgendwo sonst bieten sich so viele Möglichkeiten zur individuellen Entfaltung. Gleichzeitig ist der Stadtmensch mit einer Vielzahl von Reizen konfrontiert. Vielen Stadtbewohnern fällt es zunehmend schwerer, runter zu kommen, kurz innezuhalten, sich abzugrenzen oder sich selbst wahrzunehmen.
„Ruhe mitten in der Stadt, ist das überhaupt möglich?“ Diese Fragestellung hat die Kuratorin Katharina Keller an sechs Künstlerinnen und Künstler weitergegeben. Sie alle haben zum aktuellen Ausstellungsthema PARASYMPATHIKUS sehr unterschiedliche funktionale Skulpturen entwickelt.

Der Parasympathikus, der auch „Herr des Schlafes“ genannt wird, ist u.a. für die Erholung unserer körpereigenen Reserven mitverantwortlich. Sein Gegenspieler ist der Sympathikus. Er bewirkt bei besonderer Belastung, zum Beispiel durch Stress, eine Leistungssteigerung des Organismus. Die Herausforderungen des urbanen Lebens können zu einer Übermacht des Sympathikus führen. Was also machen Ruhe und Unruhe mit uns? Sind sie nicht die Grundpole unserer Existenz? der ganze Text




 

Charakterköpfe. Griechen und Römer im Porträt
Sonderausstellung in der Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek, 12.7.17-14.1.18

Glyptothek, CharakterköpfeHomer und Sokrates, Alexander der Große und Augustus, Cicero und Marc Aurel – jede dieser berühmten historischen Gestalten ist uns aus der antiken Geschichte wohl vertraut. Wir bewundern noch heute ihre Taten, wir lesen ihre dichterischen Werke, wir beschäftigen uns mit ihren philoso­phischen Schriften. Aus all dem können wir auch ein Charakterbild ihrer Persönlichkeit zeichnen. Doch steht uns noch ein weiteres Mittel zur Verfügung, sie näher kennenzulernen: ihr Porträt, das teils noch zu ihren Lebzeiten, teils aber auch erst später geschaffen wurde. Es gibt uns in vielen Fällen zweifellos einen Eindruck, wie der Dargestellte wirklich ausgesehen hat. Außerdem aber vermittelt es eine Vorstellung davon, welches Bild sich die antiken Menschen – Zeitgenossen oder auch Nachgeborene – von ihm machten; und, sofern er selbst der Auftraggeber war, welches Image er anstrebte.

Antike Porträts können dem Betrachter also beispielhaft wichtige Fragestellungen vor Augen führen, die vielleicht heute aktueller denn je sind. Denn es geht hier schließlich um die Darstellung von Personen des öffentlichen Lebens im Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. der ganze Text




11.-16. Juli 2017 TANGUERA Deutsches Theater München 

brasilien-0005.gif von 123gif.deVon Buenos Aires nach Bavaria. Hauptsolisten des Tango-Musicals TANGUERA bringen argentinische Leidenschaft nach München

Das weltweit erste Tango-Musical TANGUERA ist mit seinen preisgekrönten Choreografien und der Perfektion des über 20-köpfigen Tanz-Ensembles zurück in Europa und wird von 11. bis 16. Juli 2017 auch das Münchner Publikum in seinen Bann ziehen.

TANGUERA erzählt den schicksalhaften Leidensweg der schönen Immigrantin Giselle, der mit ihrer Ankunft im Hafenviertel von Buenos Aires seinen Lauf nimmt. Verführt vom kriminellen Gaudencio und geliebt vom tapferen Hafenarbeiter Lorenzo entspinnt sich in der spannungsgeladenen Sprache des Tango ihre Geschichte.

Bereits am Dienstag, 30. Mai, statteten die Hauptdarstellerin und zwei Hauptdarsteller der Bavaria und dem Deutschen Theater einen Besuch ab. In der Hauptrolle der Giselle ist erstmals Melody Celatti, international gefeierte Tänzerin und 2008 Weltmeisterin im Bühnentango, zu erleben. Schon vor dem Gastspiel im Deutschen Theater gab sie zusammen mit Dabel Zanabria (Gaudencio) und Esteban Domenichini (Lorenzo) eine Kostprobe der sinnlichen Choreographien des Tango-Musicals. Vor der Kulisse des Münchner Wahrzeichens auf der Theresienwiese und im wunderschönen Ambiente des Silbersaals entführten die Tänzer mit ihrer Performance in die Seele des Tango. 




After the Fact. Propaganda im 21. Jahrhundert

Lenbachhaus / Kunstbau  30.5.–17.9.2017

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Die Ausstellung After the Fact. Propaganda im 21. Jh. betrachtet den Propagandabegriff vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher, politischer und medialer Entwicklungen neu. Dabei soll Propaganda nicht als selbstverständliches Übel angesehen werden, als krude, als erkennbar, als passé, sondern als komplexes und potenziell so hilfreiches wie problematisches Denk- und Analysewerkzeug. der ganze Text



20./21. Mai Streetlife Festival: Die Straße als Raumwunder

Die Stadt neu denken, wo sonst der Verkehr tobt: Mit dem Streetlife Festival öffnet die Umweltorganisation Green City e.V. die Ludwigstraße für Münchens größtes Straßenfest und verwandelt sie für ein Wochenende in ein wahres Raumwunder urbanen Lebens.

menschen-0134.gif von 123gif.de60.000 Quadratmeter, beste Innenstadtlage, mietfrei. Klingt zu schön um wahr zu sein? Am 20. und 21. Mai verwirklicht Green City diesen Traum und zeigt unter dem Motto Raumwunder, dass Stadt so viel mehr sein kann als lärmende Verkehrsflächen. Fünf Themenbereiche laden die BesucherInnnen dazu ein, die Ludwigstraße neu zu erleben und Raum zurückzuerobern: Den Mittelpunkt des Bereichs „BioErleben“ bildet ein großer Markt mit regionalen Bioprodukten sowie ein Mitmach-Bauernhof für Kinder, während das „Ludwigstadion“ mit Kletterwand, Baseballplatz und einem Testparcours für Skate- und Longboards die BesucherInnen in Bewegung hält. der ganze Text




25.-28.5.17 Comicfestival München 2017 Alte Kongresshalle

Ab dem 12. Mai läuft im Valentin Karlstadt Musäum die Ausstellung 50 Jahre Deutsches MAD. In diesem Zusammenhang wird Herbert Feuerstein, der ehemalige Chefredakteur des Satiremagazins MAD, mit dem PENG!-Preis für sein Lebenswerk geehrt. Am 27. Mai wird der MAD-Zeichner I. Astalos in der Alten Kongresshalle den Preis für ihn entgegennehmen.

Uli Oesterle (Hector Umbra) hat ein sehr schönes Plakat zum Festival gezeichnet! Der Verein der dänischen Comic-Künstler reist mit gleich zehn der besten Zeichner des Landes an.

Zu Gast sind in diesem Jahr wieder prominente Zeichner wie Terry Moore (Strangers in Paradise, Rachel Rising), Olivier Schwartz (Spirou, Inspektor Bayard), Nicolas Tabary (Isnogud), Hermann (Comanche, Jeremiah), Rubén Pellejero (Corto Maltese, Dieter Lumpen), Ralf König (Der bewegte Mann, Pornstory), Enrico Marini (Der Stern der Wüste, Die Adler Roms) ,Klaus Voormann (Cover zum Beatles-Album Revolver), der ganze Text




 

Sa 06. bis So 7. Mai 2017 (20h-3h) – 18.  Lange Nacht der Musik 

Eine Stadt – Eine Nacht – 400 Konzerte
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Das Besondere an der Langen Nacht: so vielfältig wie die etwa 100 teilnehmenden Spielorte sind auch die Spielarten der Musik. Mit dabei sind große Konzerthäuser, kleine Musikbühnen und Kneipen, Restaurants, Tanzschulen, Clubs, Kirchen und Hotels aber auch Einrichtungen wie die GEMA oder die Künstlervermittlung der Agentur für Arbeit München. Geboten werden Klassik, Rock, Pop, Jazz, Swing, Salsa, Tango, Funk & Soul, traditionelle und moderne Volksmusik sowie Tanzkurse, Führungen und Performances – alles live.
Bleibt noch die Frage, wie man in der Langen Nacht mobil bleibt: Die Spielstätten sind miteinander vernetzt und werden auf vier verschiedenen Touren (Zentrum, Schwabing, Ost, Südwest) von Shuttlebussen der MVG angefahren. Das Ticket kostet 15 € und gilt als Eintrittskarte für alle beteiligten Häuser sowie als Fahrkarte für die Sonderbusse. Eine fest vorgegebene Route gibt es nicht – jeder kann sich seinen eigenen Konzertplan zusammenstellen, oder sich einfach treiben lassen…

>> Programm- und sonstigen Details  zur 18.  Langen Nacht der Musik




5.5.-17.9.17 Thomas Struth – Figure Ground.

Haus der Kunst, München

Thomas Struth, Grazing Incidence Spectrometer, Max Planck IPP, Garching 2010. © Thomas StruthDie Übersichtsausstellung des wegweisenden deutschen Fotografen Thomas Struth (*1954) ist die bislang umfangreichste Präsentation seines genrebestimmenden Œuvres. Sie umfasst vier Jahrzehnte und jede Phase seiner bedeutenden künstlerischen Karriere. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen dabei die Aspekte seiner gesellschaftlichen Interessen, die die wichtigsten Triebkräfte in Struhts international einflussreicher künstlerischen Entwicklung darstellen. Von seiner ersten Serie Unbewusste Orte, die 1987 publiziert wurde, bis zu seinen jüngsten Arbeiten, die sich mit Wissenschaft und Technologie in einer globalisierten Welt befassen, entfaltet Struths Arbeit ihre eigene analytische Qualität – durch seine Themenwahl, deren fotografische Umsetzung und die Arten der Präsentation. Befragt werden die Relevanz des öffentlichen Raums und die Transformation der Großstadt, der Faktor des sozialen Zusammenhalts durch familiäre Solidarität, die Bedeutung der Beziehung zwischen Natur und Kultur und die Grenzen und Chancen neuer Technologien. Weiterhin sind Struths Zielsetzungen durch einen teilhabenden Impuls charakterisiert, da seine Bilderfindungen und Bildstrategien auf der Basis kollektiven Wissens individuelle Interpretationen zulassen. (Bild: Thomas Struth, Grazing Incidence Spectrometer, Max Planck IPP, Garching 2010. © Thomas Struth) der ganze Text




28.04.-07.05.17 Radikal jung 

boxen_0035.gif von 123gif.de Download & GrußkartenversandDas Festival wurde in diesem Jahr mit der Inszenierung „Nathan die Weise“ nach Gotthold Ephraim Lessing in der Regie von Leonie Böhm vom Thalia Theater Hamburg vor fast ausverkauftem Haus eröffnet. Vom Maxim Gorki Theater in Berlin sind zwei Produktionen eingeladen: Suna Gürler kommt mit dem Stück „Stören“ und Nora Abdel Maksoud mit „The Making–of“. Beide Inszenierungen sind eigene Stückentwicklungen. Vom Thalia Theater Hamburg kommt eine weitere Produktion: „Wenn die Rolle singt oder der vollkommene Angler“ in der Regie von Johanna Louise Witt. Das Stück wurde zusammen mit den Schauspielern Thomas Niehaus und Paul Schröder entwickelt. Jan Philipp Stange ist mit seiner Performance „Der 2. Mai 2017“ vom Studio Naxos in Frankfurt zu Gast. Pınar Karabulut zeigt „Gott wartet an der Haltestelle“ von Maya Arad Yasur, eine Produktion des Staatsschauspiel Dresden. Florian Fischer kommt mit seiner Inszenierung vom NT Gent „Kroniek oder wie man einen Toten im Apartment nebenan für 28 Monate vergisst“der ganze Text




02.04.2017 Bayerische Staatsoper – Spielzeit Präsentation 2017-18


Thema: Zeig mir Deine Wunde
So eil ich denn zu früher Stunde
Vom Vortag noch nen Minikater
Zum Münchner Nationaltheater

Immerhin Sonntag, in Tendenz
Kein Tag für Pressekonferenz

Das Opernhaus ist schon gefüllt
Ich bin erstaunt und aufgewühlt
Und, zugegeben, leicht verwirrt
Habe ich mich im Stress verirrt?

‚Jahrespressekonferenz‘ wohlan
Steht fett auf meinem Tagesplan
Einen Portier, am Hauptportal
Frage ich nach dem Pressesaal

‚Fünf nach! Sie sind zu spät‘
‚Was?‘ sag ich & ob’s noch geht
Gepflegtes Bildungsbürgertum
Ersetzt mein Pressepublikum

Platz 272 – Reihe 8
‚Parkett ist voll‘. Na gute Nacht
Im 3. Rang rasch eingekehrt
Blick eines Besseren belehrt

Viel leere Plätze – im Parkett
So is‘, wenn wer nix sagt, nur redt


Jetzt wird sich aber konzentriert
Weil’s heut sonst nix mehr wird

 

Da sitzen auf der großen Bühne
Mit gewohnt entspannter Miene
PetrenkoBachlerZelensky später
Die Jahres-Highlights Wonnetäter
Sie präsentieren große Wunden
Die sie im Schatzdepot gefunden:

Opernpremieren, derer Sieben
Ballettpremieren zum Verlieben
Außerdem Wagners Nibelungen
Weltweit bereits oft gesungen

Dies und das und jenes mehr
Gibt Spielzeit 17/18 her
Fast alle Themen sind, gepflegt,
mit feinen Filmchen hinterlegt


Nun angefüllt mit feinem Wissen
Und durchaus kulturbeflissen
Such ich erneut, mit Vehemenz
Den Saal der Pressekonferenz

Werde alsbald wirklich fündig
Infotechnisch endlich mündig
Sage ich, weil ich’s jetzt weiß
Ein kleiner Fachmedien-Kreis
Genießt gepflegte Audienz
Bei dieser Pressekonferenz

Ich stehe da nicht auf der Liste
Bin somit, presto, auf der Piste
Mit gutem Material bestückt
Das lese ich endlich beglückt
Im Eataly – bei Cappuccino
Eventuell folgt noch ein Vino


Alles zu schreiben führt zu weit
Jede Aufführung – episch breit
Look web: Staatsoper/Spielzeit
© RS/PTM

 





5.4.–8.10.2017 Divine X Design. Das Kleid der Antike

Sonderausstellung in den Staatlichen Antikensammlungen und der Glyptothek München in Zusammenarbeit mit der AMD Akademie Mode & Design

Kleidung hat in der Antike ebenso wie heute eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Die Ausstellung „Divine X Design. Das Kleid der Antike“ soll ein Gespräch über Bekleidung im antiken Griechenland und unsere Vorstellungen von Kleidung und Mode anregen. Gemeinsam mit der AMD Akademie Mode & Design haben die Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek München dazu ein Projekt umgesetzt, um antike Kleidung und zeitgenössisches Modedesign in einen Dialog treten zu lassen. Hochkarätige antike Kunstwerke und eigens für die Ausstellung entworfene Mode von Nachwuchsdesignern veranschaulichen den Dialog zwischen den Epochen. Des Weiteren geht die Ausstellung der Frage nach, welches Aussehen, welche Funktion und welchen gesellschaftlichen Stellenwert Kleidung im antiken Griechenland hatte, und wie diese Vorstellungen im Laufe der vergangenen Jahrhunderte in unsere heutige Zeit tradiert wurden und werden. Denn Kleidung ist in allen Gesellschaften bestimmt durch offizielle und inoffizielle Kleiderordnungen, Codes, Chiffren und die Zuschreibung von (Status-)Symbolen. der ganze Text





Bayerische Bierkönigin 2017-18

Aus 126 bierbegeisterten Damen aus ganz Bayern wählte die Brauerbund-Jury 7 Finalistinnen für die Wahl der Bayerischen Bierkönigin 2017/ 2018

neon-0060.gif von 123gif.deDem Aufruf des Bayerischen Brauerbundes „Willst Du Bayerns Königin werden?“ sind bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 6. März 2017 126 Damen aus ganz Bayern gefolgt. Es waren Bewerberinnen aus allen bayerischen Regierungsbezirken vertreten.

In einer internen Vorauswahl hat die Jury 24 Damen aus allen Bewerbungen ausgewählt und zum Casting ins GOP Varieté-Theater nach München eingeladen. Die Jury setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen: Designerin Elisa Berzaghi-Freymann, Dirndl & Tracht Berzaghi & Freymann, Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, Moderatorin Karin Schubert als Vertreterin der Medien und Stephan Johannes Reinhold, CeWeColor. Für die Brauer stimmt in der Jury Präsident Georg Schneider, Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn GmbH. der ganze Text




 

24.03.-16.7.16 No secrets!

– Bilder der Überwachung (Münchner Stadtmuseum)

Spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden ist deutlich geworden, in welchem Ausmaß Netzwerke und Datenströme die Ziele von Überwachung und Kontrolle sind. Aber nicht nur Geheimdienste generieren Daten aus der Nutzung von Medientechnologien; auch im „Internet der Dinge“ und in den Fantasien von „Big Data“ werden mediale Vorgänge, Ereignisse und Kommunikationen automatisierten Auswertungen unterzogen, die die Kontrolle des Menschen zum Ziel haben. Die Ausstellung beleuchtet dieses Thema, das meist sehr emotional und kontrovers diskutiert wird. In einem kurzen, historischen Rückblick werden die Vorfahren der staatlichen Kontrolle von Mensch und Raum, etwa die Einführung der öffentlichen Straßenbeleuchtung oder die erkennungsdienstliche Fotografie, als einem Vorläufer aktueller biometrischer Erfassungsmethoden verortet. Der Hauptteil der Ausstellung präsentiert zeitgenössische Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Video, Malerei, Plakat und Installation. Mittels unterschiedlichster Taktiken versuchen sie, die heutigen Praktiken der Überwachung zu torpedieren, zu reflektieren oder zumindest sichtbar zu machen. Ergänzend zur Ausstellung im Münchner Stadtmuseum widmet sich die ERES-Stiftung unter dem Titel „No secrets! – Reiz und Gefahr der digitalen Selbstüberwachung“ dem mittlerweile weit verbreiteten Phänomen, dass sich die meisten Menschen heute durch die Benutzung von Internet, Smartphones und Social Media quasi freiwillig überwachen lassen.




kunst-0004.gif von 123gif.de Download & GrußkartenversandHaus der Kunst (2017)

3. März – 28. Mai 2017. Harun Farocki: Gegen-Musik

Harun Farocki (1944 – 2014) war Leitfigur in einer Szene von Filmemachern und Intellektuellen, die sich in Europa Ende der 60er-Jahre im Zuge brisanter politischer Debatten entwickelt hatte. In dieser turbulenten Zeit wurde nicht nur das Produktionsmodell des Filmemachers/Autorenfilmers definiert, sondern auch die Frage nach dem analytischen Rahmen des Kinos mit Blick auf gesellschaftspolitische Ereignisse aufgeworfen. In seiner langen, einflussreichen Karriere schuf Farocki über 90 Werke, darunter Spielfilme und Filmessays, Fernseh- und Dokumentarfilme; außerdem Installationen, Texte, Ausstellungen und in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern entstandene Projekte. Farockis Œuvre stellt eine Archäologie der Wirtschaftspolitik von Medien und Bildern dar, die Effizienz und Gültigkeit des bewegten Bildes als Mittel der Dokumentation und Analyse in Frage stellt und dem Blick des Zuschauers Disziplinierung abverlangt. der ganze Text




Wade Guyton, Untitled, 2016. Epson UltraChrome HDR inkjet on linen. 84 x 69 inches, 213.4 x 175.3 cm. Photo: Ron Amstutz © Wade Guyton28.1.-30.4.17 WADE GUYTON. DAS NEW YORKER ATELIER Museum Brandhorst

Wade Guyton hat in den letzten beiden Jahren eine neue Bildserie geschaffen, die im Museum Brandhorst erstmals in ihrer ganzen Breite und Komplexität vorgestellt wird. Während in seinem bisherigen Werk minimalistische Symbole wie die Buchstaben X und U, Streifen oder monochrome Flächen im Vordergrund standen, überraschen Guytons neue Leinwände mit vielfältigen Motiven und Techniken: Handy-Schnappschüsse aus seinem New Yorker Atelier, Screen Shots der Homepage der „New York Times“, aber auch abstrakte Formen. Letztere sind Zooms in die Bitmap-Dateien digitaler Bilder, die einen Blick in die „Anatomie“ der digitalen Bildsprache gewähren. Die Ausstellung im Museum Brandhorst zeigt über 30 Bilder auf Leinwand und eine Serie von Zeichnungen in Vitrinen sowie zwei Filmprojektionen. (Bild: Wade Guyton, Untitled, 2016. Epson UltraChrome HDR inkjet on linen. 84 x 69 inches, 213.4 x 175.3 cm. Photo: Ron Amstutz © Wade Guyton) der ganze Text





16.12.16-23.04.17  Wildlife Photographer of the Year 

Sonderausstellung im Museum Mensch und Natur 16. Dezember 2016 bis 23. April 2017

adler-0001.gif von 123gif.deDie Ausstellung „Wildlife Photographer of the Year“ zeigt 100 preisgekrönte Bilder des weltweit bedeutendsten Wettbewerbs für Naturfotografie, der alljährlich vom Natural History Museum London veranstaltet wird. Nach einer Pause von drei Jahren freut es uns, dass wir unseren Besuchern dieses Highlight mit fesselnden Bildern der besten Naturfotografen aus aller Welt wieder präsentieren können.

Seit über 50 Jahren zeichnet das britische National History Museum atemberaubende Naturauf- nahmen mit dem begehrten Preis „Widlife Photographer of the Year“ aus. Der Wettbewerb ist der größte und renommierteste seiner Art und gilt als „Oscar“ der Naturfotoszene, steht aber grund- sätzlich jedem offen. Die hundert besten Bilder werden nach der Premiere in London in einer Wanderausstellung auf der ganzen Welt präsentiert – und begeistern jedes Jahr Millionen von Menschen. „Unser Wettbewerb beleuchtet die großen Fragen der Gesellschaft und der Umwelt: Wie können wir die Artenvielfalt bewahren? Können wir mit der Natur in Harmonie leben? Indem sie unsere Herzen berühren, bringen uns diese Bilder dazu, über die Natur und unser Handeln nachzudenken“, erklärt Michael Dixon, der Direktor des Natural History Museums in London. der ganze Text




Sonderausstellung: Time Codes – Die Macht der Schönheit (8.12.2016 – 12.3.2017)

Zwiegespräch zwischen Geschichte und Gesellschaft: Werner Kroener präsentiert in der Münchner Glyptothek ein Antikenfest 

Das archaische Lächeln, ein Rippenbogen, ein vollendet geformter Fuß. Die Faszination der antiken Schönheiten, wie sie sich uns in der Münchner Glyptothek präsentieren, scheint ungebrochen. Und das, auch wenn viele Skulpturen nur als Fragmente erhalten sind. Mit seinem Antikenfest „TIME CODES. Die Macht der Schönheit“ geht es dem Münchner Maler Werner Kroener um ein Zwie-gespräch von Geschichte und Gesellschaft. Die Ideen, Gestalten, Ereignisse, Mythen und Kunst der griechischen und römischen Antike werden mit den ästhetischen Mitteln virtueller Bildsprache in die Gegenwart gerückt. Und Kroener belässt es nicht bei seiner Rezeption. Er hat auch andere Künste eingeladen, es ihm gleichzutun, so den Tanz, die Musik, den Film und die Literatur. der ganze Text




30.11.2016, 13h, PK anlässlich der Restitution des Aquarells „Das Arbeitszimmer des Künstlers“ von Rudolf von Alt an die Erben nach Elsa und Stephan Mautner

welcome-0037.gif von 123gif.deDie Staatliche Graphische Sammlung München freut sich, dass die Restitution des Aquarells „Das Arbeitszimmer des Künstlers“ von Rudolf von Alt an die Erben der ursprünglichen Eigentümer zum Abschluss kommt. Für das Museum ist dabei eine wunderbare Fügung, dass die Erben bereit waren, das Aquarell an die Ernst von Siemens Kunststiftung zu veräußern, die es wiederum der Staatlichen Graphischen Sammlung München als unbefristete Leihgabe zur Verfügung stellt, so dass es im Zusammenhang der umfangreichen Münchner Alt-Sammlung der Öffentlichkeit erhalten bleibt.

„Herr Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle wird am 30. November das Aquarell in einem Zuge den anwesenden Vertretern der in den USA lebenden Familie Mautner übergeben und anschließend vom neuen Eigentümer in Empfang nehmen können. „Die Aufarbeitung des Unrechts des NS-Regimes ist der Bayerischen Staatsregierung und mir ein zentrales Anliegen. Deshalb engagiert sich Bayern mit seinen staatlichen Sammlungen und Museen aktiv in der Provenienzrecherche. der ganze Text




 

ab 25.11.16 „Spaniens Goldene Zeit. Die Ära Velázquez in Malerei und Skulptur“Hypo Kunsthalle.

Das Siglo de Oro, Spaniens Goldenes Zeitalter, zählt zu den faszinierendsten Kapiteln der abendländischen Kunstgeschichte. Ausgerechnet als im 17. Jahrhundert das bis dahin mächtigste Land Europas zusehends seine politische Vorherrschaft verlor, erreichte die spanische Kunst ihre größte Blüte. Es war die Ära von Meistern wie El Greco, Diego Velázquez, Francisco de Zurbarán und Bartolomé Esteban Murillo.




10.-27.11.16  7. Literaturfest München

vogel-0086.gif von 123gif.debuch-0142.gif von 123gif.deZum Festival gehören die 57. Münchner Bücherschau mit der Buchausstellung im Gasteig und dem begleitenden Erwachsenen- und Kinderprogramm, das forum:autoren, für das Schriftstellerin und Spiegel-Autorin Elke Schmitter ein Programm unter dem Motto ein wort gibt das andere entworfen hat, sowie das Festprogramm des Literaturhauses München, das dieses Jahr unter dem Titel Die Welt erzählen steht.

Das Literaturfest München wird veranstaltet vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern und dem Literaturhaus München in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Mit freundlicher Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie DATEV und PwC.




 

17.11.2016- 26.03.2017 Francis Kéré. Radically Simple
Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne

franciskereDer in Burkina Faso geborene und seit 2005 in Berlin ansässige Francis Kéré gehört zu den wichtigsten internationalen Vertretern einer sozial engagierten Architektur. Schon mit seinem ersten Werk, der Grundschule in Gando, Burkina Faso, gewann er 2004 den renommierten »Aga Khan Award for Architecture«. Ausgezeichnet wurde Kéré für die beispielhafte Verbindung von gesellschaftlichen und ökologischen Ansätzen in seiner Gestaltung. Seither hat er viele weitere nationale und internationale Preise gewonnen und ist wegen seiner innovativen und herausragenden Entwürfe weltweit bekannt. Speziell auf dem afrikanischen Kontinent ist er wegen seiner konsequenten Verknüpfung von ethischen und ästhetischen Prinzipien ein wichtiges Vorbild für die kommende Generation. In Deutschland erreichte er ab 2009 besondere Aufmerksamkeit mit dem Projekt »Operndorf Afrika« für Christoph Schlingensief. der ganze Text




25.11.16-26.03.17 Spaniens Goldene Zeit

flagspanienDie Ära Velázquez in Malerei und Skulptur. Kunsthalle München. Das Siglo de Oro, das sogenannte Goldene Zeitalter Spaniens, zählt zu den faszinierendsten Kapiteln der abendländischen Kunstgeschichte. Ausgerechnet in jenem Jahrhundert, in dem das bis dahin mächtigste Land Europas zusehends seine politische Hegemonie verlor, erreichte seine Kunst ihre größte Blüte mit Werken solch brillanter Meister wie Velázquez, El Greco, Zurbarán oder Murillo.

Die Ausstellung umfasst Malerei und Bildhauerei des siebzehnten Jahrhunderts und präsentiert ein überraschend facettenreiches Panorama des spanischen Siglo de Oro, wie es in diesem Umfang außerhalb Spaniens bislang nicht zu sehen war.




28.10.16-12.02.17 Joana Hadjithomas & Khalil Joreige. Two Suns in a Sunset Haus der Kunst

Sie seien Geschichtenerzähler (storytellers), sagt das Künstlerduo Joana Hadjithomas & Khalil Joreige über sich, und sie erzählen ihre Geschichten mit den Mitteln der Fotografie und des Films, sowie der Installation und Performance. Inhaltlich zieht sich wie ein roter Faden die jüngere Geschichte und Gegenwart des Libanons und von Beirut durch dieses Werk. In dieser Stadt wurden beide 1969 geboren; dort wuchsen sie auf, durch den libanesischen Bürgerkrieg (1975-1990) konfrontiert mit ständiger Unsicherheit, Gewalt und häufigen Ortswechseln, sowie mit den Bildern und Darstellungen dieser Momente. der ganze Text




8.-16.10.2016 > 14. Residenzwoche

residenz-antiquarium-konzert-kopie„Lebendige Geschichte“ in Münchens Innenstadtschloss

Das Konzertprogramm
Sieben Konzerte, rund 100 Sonderführungen, zwei kleine Sonderausstellungen und ein Vortrag und erfüllen die Residenz München mit Leben.

Singen von 123gif.de„Lebendige Geschichte“ erwartet die Besucher der diesjährigen Residenzwoche München. Sieben Konzerte für Erwachsene und Kinder, rund 100 Themen-, Musik- und Kinderführungen,zwei kleine Sonderausstellungen sowie ein Vortrag bieten neun Tage lang (vom 8. bis 16. Oktober) seltene und spannende Blicke hinter die Kulissen. Die Residenzwoche – eines der Highlights im Münchner Kulturherbst – erweckt die Geschichte der Residenz sowie die Musikkultur der bayerischen Herrscher zum Leben.

musik-instrumente-0287.gif von 123gif.deHochkarätige Konzerte bieten Musikgenuss und Raumerlebnis
Die Konzerte, darunter ein Nachtkonzert und ein Kinderkonzert mit Barockmusik zum Mittanzen werden in historischer Aufführungspraxis dargeboten; es erklingen Werke, die in Beziehung zur Geschichte der Münchner Residenz und zur Musikpflege der Wittelsbacher stehen. der ganze Text




DREI FARBEN SCHWARZ. Pinakothek der Moderne 6.10.16-9.1.17

herzen-0028.gif von 123gif.deSchwarz, die unbunte Farbe, spielt in der Geschichte der Malerei eine überraschend wichtige Rolle. Schwarz ist Metapher, Kompositionsmittel und nicht zuletzt eine maltechnische Herausforderung. Schon früh dient das Schwarz in Gemälden zur Vertiefung dunkler Zonen; es führt zu den Schattenseiten des Lebens wie zu den Abgründen der Seele. In Bildnissen spiegelt schwarze Kleidung Moden und sozialen Status; so wird edles Schwarz ein Merkmal der spanischen Hoftracht. Mit der Emanzipation der Farbe im 19. Jahrhundert gewinnt dann auch Schwarz eine neue Bedeutung, erhält, pastos aufgetragen, einen materiellen Eigenwert – bis Max Beckmann oder Kazimir Malevich schließlich ganz davon absehen, die Farbe in den Dienst einer naturalistischen Darstellung zu stellen.

»Drei Farben Schwarz« richtet mit einer konzentrierten Auswahl aus eigenen Beständen das Augenmerk auf die Malerei des 19. Jahrhunderts und damit auf die Zeit, in der die Behandlung des Dunklen und Schwarzen ein Eigenleben zu führen beginnt, zugleich aber noch älteren Traditionen verhaftet bleibt. Gemälden von Johann Heinrich Füssli, Édouard Manet, Franz Xaver Winterhalter und anderen stehen daher Meisterwerke von Simon Vouet, Diego Velázquez und Bartolomé Esteban Murillo aus den derzeit geschlossenen Sälen der Alten Pinakothek gegenüber. 15 Werke sind insgesamt zu sehen. der ganze Text




11.11.2016 – 17.09.2017  Werner Aisslinger. House of Wonders.

Die Neue Sammlung – The Design Museum (Paternoster-Halle)

Der vielfach ausgezeichnete Produktdesigner Werner Aisslinger (*1964, lebt in Berlin) ist eingeladen, für die Paternoster-Halle der Pinakothek der Moderne eine ortsspezifische Installation zu entwickeln.

Dieses neue, auf jeweils zehn Monate angelegte Format erweitert die Idee einer temporären Ausstellung und verändert das Bild der Neuen Sammlung. Werner Aisslinger ist – nach Konstantin Grcic – die zweite Designpersönlichkeit, die sich mit der doppelstöckigen und von einer Galerie einsehbaren sowie durch zwei Paternoster-Aufzüge charakterisierten Halle auseinandersetzt und so mit den Inhalten seiner eigenen Arbeiten den Diskurs über Display und Museum fortführt. der ganze Text




16.12.16 – 23.4.17 Albert Renger-Patzsch. Ruhrgebietslandschaften Pinakotheken

technik-0019.gif von 123gif.deAm 27. September 2016 jährt sich zum 50sten Mal der Todestag des Industrie- und Sachfotografen Albert Renger-Patzsch (1897 Würzburg – 1966 Wamel). Er zählt mit Karl Blossfeldt und August Sander zu den bedeutendsten Vertretern der Fotografie der Neuen Sachlichkeit. Renger-Patzschs sachlich klare Darstellungen von industriellen Objekten, Alltagsgegenständen und Architektur waren richtungsweisend für die Bildästhetik der Fotografie der Moderne und wirken bis heute nach.

Den Jahrestag zum Anlass nehmend, weisen wir auf die Ausstellung »Albert Renger-Patzsch. Ruhrgebietslandschaften« aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde in der Pinakothek der Moderne hin. In den Jahren 1927-1935 nahm Albert Renger-Patzsch eine umfassende fotografische Serie von Stadtrand- und Haldenlandschaften, Vorstadtsiedlungen, Schrebergärten und Zechenanlagen im Ruhrgebiet auf. der ganze Text




 

 

(Bild- Ohne Titel, 2014, Öl auf Dibond, 375x 250cm. Foto- Haydar Koyupinar, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München © Albert Oehlen9.6.16-23.4.17 Schiff Ahoi

Zeitgenössische Kunst aus der Sammlung Brandhorst 

Mit „Dark Pop“ und „Yes!Yes!Yes! Warholmania in Munich“ stand das Museum Brandhorst 2015 ganz im Zeichen der Pop Art. Kontrapunktisch dazu setzt „Schiff Ahoy – Zeitgenössische Kunst aus der Sammlung Brandhorst“ bei Positionen der Minimal Art und des Postminimal, der Arte Povera und der Konzeptkunst an. Mit rund 150 Werken aus der Sammlung richtet „Schiff Ahoy“ den Blick auf die ungebrochene Relevanz der Kunst der 1960er- und frühen 1970er-Jahre für die zeitgenössische Kunstproduktion. (Bild: Ohne Titel, 2014, Öl auf Dibond, 375x 250cm. Foto: Haydar Koyupinar, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München © Albert Oehlen) der ganze Text


AP_Enthüllung-RubensRubens und Rembrandt in neuem Licht!
Sanierte Säle in der Alten Pinakothek wieder geöffnet.

Zwei Jahre den Blicken verborgen, sind in der Alten Pinakothek die Rubens- und Rembrandt-Säle im Obergeschoss (Säle VII bis IX) wieder für das Publikum geöffnet. Noch konnten nicht alle zugehörigen Kabinette eingerichtet werden, doch soll dies bald geschehen. Die drei sanierten Säle präsentieren sich nicht nur in neuem Licht, sondern werden auch in den kommenden Wochen mit neuen Objektbeschriftungen in Deutsch und Englisch versehen. der ganze Text





 

13.4.16-8.1.17 Bier ist der Wein dieses Landes

Jüdische BraugeschichtenJüdisches Museum

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Hopfen, Wasser, Hefe und Malz; das sind die vier Zutaten, mit denen in Bayern traditionell Bier gebraut wird. Das in die Liste des immateriellen Weltkulturerbe aufgenommene Bayerischen Reinheitsgebot feiert 2016 seinen 500. Geburtstag. Das Jüdische Museum München nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, erstmals in einer Ausstellung Geschichte und Gegenwart des Bieres in der jüdischen Tradition und Kultur zu beleuchten.

Im Alten Ägypten wurde Bier zum Volksgetränk und dort lernten es auch die Israeliten kennen. Für sie stellte sich die Frage, ob Bier koscher sein muss und ob es wie Wein für rituelle Handlungen verwendet werden darf. Wenn Bier statt Wein das Hauptgetränk ist, dann, so legt der Talmud fest, „ist das Bier der Wein dieses Landes“ und darf verwendet werden. der ganze Text




 

Archiv: 20162015, 20142013, bis 05/2012bis 12/2012 ab 11-04, ab 11-03bis 11-02

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