Kuba: Blockade-Demonstrationen

"Der grösste Massenmord der Menschheitsgeschichte" Foto: Prensa latinaDie Gesellschaft Kubas verlangt die Beendigung der USA-Blockade gegen ihr Land

Marco Antonio Martínez Cabrerizo

„Der größte Massenmord der Menschheitsgeschichte“ steht auf der Tafel (Foto © Prensa Latina)

Vertreter der Zivilgesellschaft Kubas verlangen das Ende der Wirtschafts- und Finanzblockade der USA gegen Kuba. Während der Aufführung einer Kantate im Park Mariana Grajales, der Hauptstadt Havanna trafen sich Studenten, Professoren und andere Staatsbürger, um die Schäden dieser seit über 50 Jahren aufgezwungenen Politik anzuprangern. Auf der ganzen Insel, ob in Provinzen, Gemeinden oder Dörfern demonstrierten Einwohner Kubas gegen die als kriminellen Akt erlebte Blockade der nordamerikanischen Regierung.

Elementarschulklassen tanzten zu Melodien von Volksliedern der karibischen Nationen gegen die antikubanische Politik von Washington. Andere Demonstranten verewigten ihre Argumente zur Verteidigung der sozialen Projekte Kubas auf einer Messe mit Bücherangeboten, Spielen und Sport auf den Asphalt. 

In vielen Vierteln der Hauptstadt fanden Informationsaktionen gegen die Folgen der Wirtschaftsblockade statt. Umgerechnet auf den gegenwärtigen Wert, soll es sich um Summen vonmehr als 125‘900 Millionen Dollars seit 1962 handeln.

Demnächst wird die Generalversammlung der UNO zum 25. Mal über die Beendung der Blockade-Politik abstimmen. Im Jahr 2016 stimmten 191 der 193 UNO-Staaten bereits dafür!

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