1815 – Wiener Kongress…

Siedler, Thierry Lentz 18151. September 2014 Siedler Verlag
Thierry Lentz

1815

Der Wiener Kongress und die Neugründung Europas
Originaltitel: Le Congres de Vienne. Originalverlag: Plon-Perrin. Aus dem Französischen von Frank Sievers
432 Seiten, 24,99 € [D], 25,70 € [A], 35,50 sFr. Gebunden, Schutzumschlag, 13,5 x 21,5 cm mit Abbildungen. ISBN: 978-3-8275-0047-2. Leseprobe

Wir empfehlen sehr, dieses nicht nur aufschlussreiche, sondern auch spannende „Geschichte“-Buch noch in diesem Jahr schmerzlicher Jubiläen mit auf die Weihnachts-Geschenkeliste zu setzen. Es zeigt einmal mehr, dass die Menschen sehr vergesslich sind und sich Geschichte auch deshalb wiederholt. (RS/PTM)

1815 war ein Schicksalsjahr für Europa. Napoleons Armeen waren geschlagen, ein ganzer Kontinent musste neu geordnet werden. Thierry Lentz wirft in 1815. Der Wiener Kongress und die Neugründung Europas einen einzigartigen Blick auf jenes Schlüsselereignis, das eine epochale Wende einläutete: Der Wiener Kongress war nicht nur ein schillerndes Tanzvergnügen – er war die Geburtsstunde des modernen Europa. Seine Protagonisten hatten sich Herausforderungen zu stellen, die auch in der heutigen EU wieder hoch aktuell sind: Wer und was gehört dazu? Wie soll die Rolle der Türkei aussehen? Und wie garantieren wir ein Gleichgewicht der Kräfte?

Thierry Lentz, einer der führenden französischen Historiker und ein profunder Kenner der Zeit, schaut hinter die Kulissen der offiziellen Diplomatie, dorthin, wo die wichtigsten Entscheidungen von Metternich, Hardenberg und Talleyrand ihren Ausgang nahmen. Scheinbar mühelos wechselt er dabei die Perspektiven und beleuchtet mit großer Eleganz und Finesse die verschiedenen Interessen der Mächte, dieses diplomatische Ringen, bei dem nichts weniger auf dem Spiel stand als die Zukunft Europas.

Lentz erzählt die Geschichte des Wiener Kongresses vollkommen neu und lässt wie nebenbei das große Panorama einer bewegten Epoche entstehen, die weitaus dynamischer und innovativer war, als wir bisher dachten.

Thierry Lentz gelingt es, Talleyrand, Hardenberg und Metternich zu neuem Leben zu erwecken. Le Figaro

Kommentare sind geschlossen.