Archiv HighLights 2013

Hier geht’s zu: HighLights Aktuell Archiv: HighLights 2012 Archiv: bis 05/2012, ab 11-04, ab 11-03, bis 11-02

01.-03.11.13 eat&STYLE im Kesselhaus in München

EAT&Style

Im Restaurant Krake in der Schrannenhalle, stellte Kai Klemm (Projektleiter) von FLEET Events Münchner Pressevertretern die Genussmesse vor, die vom 1.-3.11.13 im Kesselhaus in München stattfindet. Über 120 Aussteller werden auf der eat&STYLE 2013 erwartet. Der Marktplatz der Genüsse wird von kleinen Manufakturen bestimmt, mit Spezialitäten aller Art, darunter Emelys Cakepops – Kuchen am Stiel und durchaus mit Stil – wenn ich mir den Kuchenlutscher so anschaue und genieße. Neu auch HelloFresh, der Lieferservice der pro Woche 5 verschiedene Rezepte in der Abobox präsentiert. Hauptsponsor Miele präsentiert seine neue Gerätegeneration, das M-Touch-System: Eingabe mit Feedback. eat&STYLE-Kochtheater wieder mit dabei: Sterneküche durchgedreht am Topf. Nelson Müller der singende Sternekoch (mit Band) präsentiert in der Sole-Kitchen. Der Video-Ausschnitt machte bereits großen Hunger. Stefan Marquard, der spitzbärtige Koch ist auch wieder dabei. der ganze Text

15.11.13-23.3.14 POMPEJI. Leben auf dem Vulkan. Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung

PompejiAchill

Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung präsentiert in einer spektakulären Ausstellung die antiken Städte Pompeji und Herculaneum, die durch den Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. im Moment ihres Untergangs verewigt wurden. Rund 260 Exponate geben einen umfassenden Einblick in das Leben an den Hängen des Vulkans. Originale Wandmalereien, Bronze- und Marmorskulpturen sowie Goldschmuck und Silbergeschirr lassen neben verschiedensten Alltagsgegenständen die Vesuvstätten wieder auferstehen. Berühmte Exponate, wie einer der bronzenen Läufer aus Herculaneum, stehen neben neu entdeckten Objekten der vergangenen Jahre. Hierzu zählt auch eine 24 Meter lange Mosaik-Brunnenwand aus einem Nymphäum im Ort Massa Lubrense, gelegen an der Südspitze des Golfs von Neapel. Die Hälfte dieses prächtigen Mosaikensembles wird anlässlich der Ausstellung restauriert und erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Bild: Erziehung des Achill durch Chiron, Herculaneum, Augusteum, Wandmalerei, 65–79 n. Chr., Museo Archeologico Nazionale di Napoli, © Fotografica Foglia (Neapel). der ganze Text

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23.10.13-09.02.14 Gerhard Richter: ATLAS MIKROMEGA Kunstbau Lenbachhaus 

LenbachhausGerhardRichterHöchstpersönlich kam heute Gerhard Richter zum Pressetermin in den Kunstbau Lenbachhaus in München. Die persönliche Anwesenheit des 81jährigen Künstlers von Weltruhm  ist wohl auch der Freundschaft gedankt, die ihn mit dem (Noch-)Direktor des Lenbachhauses Prof. Dr. Helmut Friedel verbindet.

Sehr verhalten aber irgendwie verschmitzt beantwortete Gerhard Richter die wie immer mehr oder weniger intelligenten Pressefragen. Den „ATLAS“ habe er nicht als Kunstwerk konzipiert, sondern eher als ein sehr persönliches Fotoalbum, basierend auf seinem „aufgedrängten Interesse an Bildern“. Es könne durchaus als „Skizzenersatz“ verstanden werden. Ausgestellt sei im ATLAS, „was erledigt ist“. Für den persönlichen Bedarf habe er noch jede Menge Bilder daheim in Köln in der Schublade. Helmut Friedel räumt ein, dass sehr viel bildmäßiges im ATLAS stecke und es ist nicht zu übersehen, dass er ATLAS durchaus als lebendiges Gesamtkunstwerk versteht, dessen Vollendung noch nicht abzusehen ist. Die Hoffnung einiger Pressevertreter, Richters Unterschrift auf Plakat oder Buch zu ergattern hat sich nicht erfüllt. Gerhard Richter weiß was seine Signatur wert ist und hatte sichtlich keine Lust, ein paar Hundert Unterschriften herzuschenken. RenaSutor/PTM > der ganze Text

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11.10. – 17.11.2013 FORUM 031: Stephan Sahm – Romantisch. Eine Straße Stadtmuseum München
Wenn imposante Kulissen auf vierspurige Schnellstraßen treffen: Stephan Sahm (*1971) hat für seine Serie die ‚Romantische Straße‘ fotografiert, die 1950 als Magnet für ausländische Touristen gegründet wurde. Seine Bilder zeigen Streckenabschnitte zwischen Idylle und Tristesse – eine Straße geprägt von regionaler Kultur, architektonischer Austauschbarkeit und kommerzieller Nutzung.

16. – 27.10.2013 Internationales Figurentheaterfestival „über.leben“ 2013 Stadtmuseum München
Dieses Mal sind Inszenierungen eingeladen, die sich mit Geschichte befassen: mit der großen Weltgeschichte, ausgehend von der kleinen privaten – und mit der Konstruktion von Geschichte selbst. Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf Inszenierungen aus und über Afrika. Die Aufführungen für Erwachsene, Jugendliche und Kinder zeigen eine große formale Bandbreite: Vom Schattentheater zum Mix aus Papiertheater und Projektion, vom Objekttheater zu hyperrealistischen Figuren. Das Festival findet in Kooperation mit der SchauBurg – Theater der Jugend und dem Verein Kultur und Spielraum statt.

17.10.2013 – 2.11.2014 Asyl Stadtmuseum. Afrikanische Theaterfiguren in einer künstlerischen Installation von Pélagie Gbaguidi und Stefanie Oberhoff. Stadtmuseum München
Fünfzig afrikanische Theaterfiguren der Sammlung Puppentheater/Schaustellerei, vorwiegend aus Mali und Nigeria, werden erstmalig ausgestellt. Die ästhetischen und politischen Hintergründe dieser Figuren sind ein Ausgangspunkt des Reflexionsprozesses der beiden kuratierenden Künstlerinnen Pélagie Gbaguidi (Senegal/Belgien) und Stefanie Oberhoff (Stuttgart), die auch die Problematik der Existenz dieser Objekte in einer europäischen Sammlung einbeziehen werden.

15.-19.10.13 FOTODOKS 2013STRANGER WORLD. Festival für aktuelle Dokumentarfotografie im Münchner Stadtmuseum
Unter dem Motto STRANGER WORLD finden vom 15.-19. Oktober im Münchner Stadtmuseum und im MaximiliansForum Ausstellungen, Workshops, Vorträge und Diskussionen zur aktuellen Dokumentarfotografie statt. Die Ausstellung im Stadtmuseum München zeigt 11 herausragende fotografische Positionen aus dem Norden, wie JH Engstrom (SE), Jan Grarup (DK),  Margaret M. de Lange (NO), Henrik Malmström (FI) und Leifur Wilberg Orrason (IS) und 5 aus dem deutschsprachigen Raum.

FotoDoks fragt nach den Darstellungsformen einer vermeintlich aus dem Lot geratenen und immer befremdlicher werdenden Welt und zeigt innovative Herangehensweisen und Blickwinkel, einen gefühlvollen und anteilnehmenden Umgang mit verstörenden Zeitereignissen, einen spielerischen Einsatz der Medien Fotografie und Film sowie die emotionale Kraft, die in einer fotografischen Arbeit oder einem Einzelbild liegen kann. Pressekontakt Ute Wiemer

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18.10.13-21.09.14 Manfred Pernice TUTTI IV Haus der Kunst
Recycling, die Wiederverwertung bereits benutzter Gegenstände und Materialien, ist eine der methodischen Grundlagen des in Berlin lebenden Künstlers Manfred Pernice (geboren 1963 in Hildesheim). Dabei geht es ihm nicht nur um die Verwendung vorgefundener Stoffe und Gegenstände unterschiedlicher Herkunft. Bemerkenswerter ist, dass er ältere Werke als Versatzstücke für neu konzipierte Arbeiten benutzt oder in veränderten Bedeutungszusammenhängen neu inszeniert. 
Der von Pernice geplante Eingriff für die Mittelhalle des Haus der Kunst nimmt unmittelbar Bezug auf Elemente der Architektur. Er baut sich im Wesentlichen aus zwei Elementen auf. Zum einen platziert Pernice die aus 2010 stammende architektonische Skulptur „Tutti“ im Zentrum des Raumes. Sie besteht aus einem offenen runden Raum, der in vier unregelmäßige Segmente geteilt ist, die unterschiedlich eingerichtet sind. In ihrer Mitte führt eine Wendeltreppe auf das Dach der Skulptur. Zum anderen richtet Pernice von dort aus eine zweite Treppe ein. Sie führt auf eine Brücke, die den Bereich zwischen den Pfeilern in einer Höhe von ca. 6 m überspannt, vom Buchladen auf der linken bis zum Eingang zum Ostflügel auf der rechten Seite. Für diese Überführung wird der Künstler eine Bespielung entwickeln, die sich als Ergebnis des Arbeitsprozesses vor Ort ergeben wird und daher heute noch nicht näher beschrieben werden kann. Auch diese Form einer spontanen Reaktion auf die räumlichen Gegebenheiten ist charakteristisch für Pernices skulpturalen Ansatz.
Manfred Pernices „Tutti IV“ betitelte Installation ist die zweite in der Serie DER ÖFFENTLICHKEIT – VON DEN FREUNDEN HAUS DER KUNST, die Reihe jährlicher künstlerischer Auftragsarbeiten für die Mittelhalle, die 2012 mit Haegue Yangs Werk Accommodating the Epic Dispersion – On Non-cathartic Volume of Dispersion begonnen hatte. Künstlergespräch 
Manfred Pernice im Gespräch mit Ulrich Wilmes am Donnerstag, den 7. November 2013, 19 Uhr

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LornaSimpson25.10.13-02.02.14  Lorna Simpson, Haus der Kunst
Die erste europäische Museumsretrospektive der von der Kritik gefeierten amerikanischen Künstlerin Lorna Simpson (geb. 1960 in Brooklyn, New York) umfasst dreißig Jahre ihres Schaffens und demonstriert die Kontinuität ihres konzeptuellen und performativen Ansatzes in Fotografie, Film, Zeichnung und Collage. Mit der Kamera als Katalysator konstruiert Simpson Montagen aus Text und Bild und vereint Teile zu Ganzheiten, wobei sie die dokumentarische Qualität gefundener oder inszenierter Bilder zur Diskussion stellt. Ihre Arbeit geht kritisch auf die Genres Fotografie und Film ein und stellt Fragen nach Identität und Erinnerung, Gender und Geschichte, Fakt und Fiktion.

Lorna Simpson studierte Kunst an der University of California in San Diego und Fotografie an der School of Visual Arts in New York. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit Fototext-Arbeiten wie „Waterbearer“ (1986). Diese Fotografie zeigt eine Frau von hinten, die in der linken Hand einen eleganten Edelstahl-Krug und in der rechten eine Plastikflasche hält – „um einen Mangel an Überfluss anzudeuten“, wie Simpson es formuliert hat. Das Bild kann als Abstraktion des klassischen Motivs der Justitia mit der Waage gelesen werden. Das weiße Hemdkleid, das die Frau trägt, kommt auch in vielen anderen Arbeiten vor. Laut Simpson funktioniert dieses Kleidungsstück der Jahrhundertwende als Uniform: Es ist zeitlos und unterstreicht das Feminine. (Abbildung: Lorna Simpson, Waterbearer, 1986, Gelatin silver print, vinyl lettering, 59 x 80 x 2 ½ in overall, Silbergelatine Abzug, Vinylbuchstaben, 149,9, x 203,2, x 5,7 cm insgesamt Courtesy the artist; Salon 94, New York; and Galerie Nathalie Obadia, Paris / Brussels © Lorna Simpson) der ganze Text

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spielzeug-0018.gif von 123gif.de19.-27.10.13 Mit der Kirchweihdult schließt die Dultsaison in der Au
Die Auer Kirchweihdult lädt vom 19. bis 27. Oktober 2013 auf dem Mariahilfplatz zum Bummeln, Shoppen und Vergnügen ein. Auf dem kleinen Schaustellerteil heißt es, mit einer Fahrt im Russenrad und Wellenflieger Abschied nehmen von der Volksfestsaison. Vor der Winterpause können sich die Münchnerinnen und Münchner im Marktbereich der Dult noch einmal mit Haushaltswundern, Gesundheitswaren und Geschirr versorgen. Wenn der Oktober golden ausfällt, lockt die Brotzeit in den Wirtsgärten der Dultgastronomie.

Das Angebot der Kirchweihdult
Wer jetzt schon ohne Stress an Weihnachtsgeschenke denken will, der ist auf der Kirchweihdult richtig. Petra Perle, die bekannte Münchner Allround- Künstlerin, ist mit „Glump-Recycling. Aus alt mach neu“ erstmals auf der Dult vertreten. der ganze Text

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11.10.13-6.1.14 Richard Artschwager! Haus der Kunst

Artschwager

Seit Richard Artschwagers Werk Mitte der 1960er-Jahre in kurzer Abfolge zunächst in den USA und dann in Deutschland in der Kunstwelt bekannt wurde, hat dessen Bedeutung für die Gegenwartskunst weltweit Anerkennung erfahren. Umso bemerkenswerter ist es, dass die vom Whitney Museum in New York organisierte Retrospektive die erste umfassende Präsentation seit der von Richard Armstrong 1988 an gleichem Ort ausgerichteten Ausstellung ist. Ihr Konzept ist darauf ausgerichtet, das Verständnis von Artschwagers experimenteller Erkundung der gängigen Medien von Malerei, Skulptur, Zeichnung und Grafik zu vertiefen. der ganze Text

Jeff Wall in München. Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne

JeffWallWie kaum ein anderer Künstler seiner Generation hat der Kanadier Jeff Wall (geb. 1946) die Möglichkeiten bildnerischer Gestaltung, die Grenzen zwischen den Gattungen Malerei, Fotografie, Skulptur und Film, zwischen Fiktion und Realität thematisiert und das fotografische Bild neu definiert. München hat sich früh zu einem Zentrum der Jeff Wall-Rezeption entwickelt, bereits seit den frühen 1980er Jahren war sein Werk hier präsent, wurde ausgestellt, gesammelt und publiziert.
Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entsteht, vereint erstmals die in Münchner Sammlungen vertretenen Arbeiten. Vor allem in den 1980er und 1990er Jahren entstanden, gibt diese 20 Werke umfassende Auswahl einen pointierten Überblick über die wichtigsten Aspekte in Jeff Walls Schaffen, teils mit heute berühmten, oftmals gezeigten Arbeiten wie »The Thinker« oder »Restoration«, aber auch durch Werke, die zu den weniger bekannten und selten gezeigten zählen. der ganze Text

04.07.-30.09.13 Paris Intense. Neue Pinakothek (Ausstellungsdetails im Artikel weiter unten)

hc_parisintense2013 Hatje-Cantz-Verlag

PARIS INTENSE

Die Nabis – von Bonnard bis Vallotton

Hrsg. Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Vorwort von Klaus Schrenk, Texte von Rachel King, Annabel Zettel, Gestaltung von Schmid, Widmaier Design, München

128 Seiten, 24,80 €, 107 Abb., 24 x 30 cm, gebunden mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-7757-3643-5. Im Buch blättern

Der Katalog »Paris Intense«, aus dem Hatje-Cantz-Verlag, ist an sich schon ein visueller Genuss, der auch Interessierten, die keine Möglichkeit haben, die Ausstellung in München zu besuchen, das Paris von damals erschließt. Rena Sutor /PTM der ganze Artikel

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9.8.-27.10.13 Die Befreiungshalle in Kelheim – Vom Nationaldenkmal zum Erbe der Welt

Kelheim Eine Ausstellung des Architekturmuseums im Auftrag und unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der TU München Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang A. Herrmann, kuratiert von Prof. Dr. Winfried Nerdinger.

Die Befreiungshalle von Leo von Klenze auf dem Michelsberg bei Kelheim zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Sie ist eines der großen, architektonisch konzipierten Nationaldenkmäler, in dieser Hinsicht nur vergleichbar mit dem Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig und dem Kyffhäuserdenkmal in Thüringen sowie der ebenfalls von Klenze errichteten Walhalla in Donaustauf bei Regensburg. Im Gegensatz zu den monumentalen, aus dem Geist des Wilhelminismus entworfenen Denkmälern, vertritt die Befreiungshalle – wie die Walhalla – einen Bautypus, der aus dem spezifischen Geschichtsverständnis Ludwig I. sowie in einem besonderen Bezug zur Landschaft gestaltet wurde. der ganze Text

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19.7.-27.10.13 Harry Callahan – RetrospektiveMünchner Stadtmuseum

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Harry Callahan (1912-1999) gilt als einer der innovativsten und einflussreichsten Persönlichkeiten der amerikanischen Fotografie des 20.Jh.

Indem er die abstrakten Tendenzen der „New Vision“ in lyrischer Weise erweiterte, überwand er die vorherrschende Ästhetik des Reportage-Realismus. Allein das New Yorker Museum of Modern Art würdigte Callahans fotografisches Œuvre zwischen 1946 und 1997 in insgesamt 38 Ausstellungen. Gemeinsam mit dem Maler Richard Diebenkorn repräsentierte Callahan 1978 die USA auf der Biennale in Venedig – als erster Fotograf überhaupt. Trotzdem wird Callahans facettenreiches fotografisches Werk in Europa noch immer als fotohistorische Rarität gehandelt. Um den Stellenwert Callahans im Kontext der amerikanischen Fotografie des 20. Jahrhunderts zu untermauern, wer- den in der Retrospektive ca. 220 Aufnahmen gezeigt, die in einer Periode von fast 60 Jahren entstanden sind. der ganze Text

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13.09.13–06.01.14 AFRITECTURE. Bauen mit der Gemeinschaft

Diébédo Francis Kéré_Foto-Erik-Jan Ouwerkerk

Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne.  Wiedereröffnung ab 14. September 2013

Die zeitgenössische Architektur in Afrika zeigt im Bereich des sozial engagierten Bauens derzeit viele innovative Ansätze: Ob Schulen, Kindergärten, Marktanlagen, Kliniken, Kulturzentren, Sportanlagen oder Versammlungsräume – es sind gerade öffentliche Bauten und gemeinschaftliche Einrichtungen, an denen sich neue Nutzungs- und Baukonzepte abzeichnen. Vielfach sind die späteren Nutzer unmittelbar am Entwurfs- und Bauprozess beteiligt. Neben dem Einsatz aktueller Technologien sind viele der Bauprojekte aus lokalen Materialien entwickelt und greifen vergessene Bautraditionen wieder auf. (Diébédo Francis Kéré, Grundschule in Gnade, Burkina Faso, Afrika © Kéré Architecture, Foto © Erik-Jan Ouwerkerk) der ganze Text

 

13.09.13–06.01.14 Marokkanische Teppiche und die Kunst der Moderne 

Marokko, Sammlung Jürgen Adam, MünchenDie Neue Sammlung – The International Design Museum Munich (13.09.13–06.01.14), Pinakothek der Moderne.  Wiedereröffnung ab 14. September 2013

Die Neue Sammlung zeigt zum Auftakt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen marokkanischer Nomadenteppiche – »ein übergreifendes Thema, das ein Zeichen zur Wiedereröffnung setzt.« (Florian Hufnagl, Direktor, Die Neue Sammlung)

Marokkanische Teppiche faszinierten im frühen 20. Jahrhundert Künstler wie Wassily Kandinsky und Le Corbusier und lassen uns heute an Mark Rothko oder Cy Twombly denken. Gerade in der Pinakothek der Moderne kann das Thema in besonders eindrücklicher Weise auch die inneren Zusammenhänge zwischen den Kunstgattungen aufzeigen, die die Basis für die Konzeption dieses weltweit einzigartigen, Disziplinen übergreifenden Hauses bilden. (Bild: Flachgewebe, 2. Viertel 20. Jahrhundert, Azilal, Mittlerer Atlas, Marokko, Sammlung Jürgen Adam, München) der ganze Text

05.08.-4.10.13 1. Biennale der Künstler im Haus der Kunst Muenchen

 

TransparentVanity Flair – Luxus und Vergänglichkeit Die Biennale der Kuenstler im Haus der Kunst Muenchen wird in diesem Jahr zum ersten Mal stattfinden. Sie basiert auf einem Vorschlag des Direktors des Hauses, Okwui Enwezor und wird von der Ausstellungsleitung der Großen Kunstausstellung ausgerichtet. Diese Biennale ist somit eine von Kuenstlerinnen und Kuenstlern kuratierte Ausstellung. Einhergehend mit dem hohen kuenstlerischen Anspruch der Ausstellung erfolgt damit eine tiefgreifende Konzeptaenderung der ueber 60jaehrigen Ausstellungstradition der GKA. So werden an dieser Biennale ausschließlich Kuenstlerinnen und Kuenstler teilnehmen, die von der Ausstellungsleitung ausgewaehlt wurden. Eine oeffentliche Ausschreibung zur Teilnahme findet nicht statt. (Foto: Yomer Fidel Montejo Harrys, Boso transparent, 2008) der ganze Text

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14.09.13-26.01.14 Traum-Bilder. Ernst, Magritte, Dalí, Picasso, Anes, Nay… (Die Wormland-Schenkung)

traumbilderSammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne (14.09.13–26.01.14) Wiedereröffnung 14.09.13

Eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen des Surrealismus baute der Textilunternehmer Theo Wormland (1907−1983) seit den 60er Jahren auf. Sie umfasst Meisterwerke von Max Ernst, René Magritte, Richard Oelze und Pablo Picasso. 2013 feiert die Pinakothek der Moderne die Schenkung der Sammlung Wormland, nachdem sie die Sammlung Moderne Kunst bereits seit 30 Jahren als großzügige Dauerleihgabe bereichert. (Bild © VG Bild-Kunst, Bonn 2013: Max Ernst, Totem und Tabu, 1941, Öl auf Leinwand, 72 x 92 cm) der ganze Text

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12.7.-27.10.13 Paper Weight Stilbildende Magazine von 2000 bis heute. Haus der Kunst

GentlewomanMit der Präsentation von „Paper Weight – Stilbildende Magazine von 2000 bis heute“ ermöglicht das Haus der Kunst einen frischen Blick auf unabhängiges Publizieren im 21. Jahrhundert. Kuratiert von Felix Burrichter, Herausgeber und Creative Director des in New York ansässigen Magazins „PIN-UP“, bietet „Paper Weight“ die Perspektive eines Insiders auf die Welt des unabhängigen Veröffentlichens. Gleichzeitig untersucht die Ausstellung die umfassende kulturelle Bedeutung redaktioneller und gestalterischer Perspektiven von bestimmten Nischenmagazinen. (Foto: The Gentlewoman. Copyright: Haus der Kunst)

Kernstück der Präsentation sind 15 Magazine, die in den vergangenen 13 Jahren gegründet wurden – jedes von ihnen ein Vorreiter der breiteren kulturellen und redaktionellen Veränderungen im Verlegen spezialisierter Zeitschriften. „032c“, „Apartamento“, „Bidoun“, „BUTT“, „Candy“, „Encens“, „EY! Magateen“, „Fantastic Man“, „Girls Like Us“, „Picnic“, „PIN-UP“, „Sang Bleu“, „The Gentlewoman“, „Toilet Paper“ und „White Zinfandel“ wurden eingeladen, ihre Ideen und Herangehensweisen vorzustellen. „Paper Weight“ stellt von jedem Magazin eine überdimensionale Doppelseite vor, die aufgeschlagen im Raum steht. Diese Doppelseite entspricht nicht 1:1 einer Doppelseite im Magazin, sondern wird eigens für die Präsentation zusammengestellt. Begleitende Texte informieren über den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkt des Magazins, über Erscheinungsweise und Entstehungsgeschichte. der ganze Text

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28.6.-18.8.13 Andreas Peiffer – Farbe ist Ballast  lothringer13_halle

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Andreas Peiffers künstlerische Praxis befragt mit seinen raumgreifenden Arbeiten die Dynamiken von Größe, Materialität und Gewicht, die sich zwischen Objekt, Raum und Betrachter entfalten. Die als direkte Auseinandersetzung mit dem Ausstellungsraum entstandenen Werke erscheinen durch den Einsatz von Materialien, die dem Baugewerbe entnommen wurden, wie etwa Stahl oder Beton, als massive Objekte, die sich dem umgebenden Raum nicht unterordnen. Ohne ausschließlich formale Fragestellungen zu adressieren, verschränken sich in seinen Arbeiten skulpturale, plastische sowie architektonische Modelle der physischen Raumdefinition. (Bild: Lothringer13, Farbe ist Ballast, Motor#7 / Detail / München 2013, Installation, Stahl, Seil und Beton, Maße variabel, Copyright Andreas Peiffer) der ganze Text

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28.6.-6.7.13  31. Internationales Filmfest München

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174 Filme aus 48 Ländern / Filme mit Frauen vor und hinter der Kamera prägen das Programm.

Deutschlands größtes Sommer-Filmfestival präsentiert die besten aktuellen Filme aus der ganzen Welt als Deutschland-Premieren. Zusätzlich gibt es in diesem Jahr eine Sonderreihe mit Serien und ein Special „Film und Games“. Die Hommage-Reihe zeigt Filme des britischen Schauspielers Sir Michael Caine, der in München den CineMerit Award 2013 entgegennehmen wird. Retrospektiven sind dem italienischen Regisseur Paolo Sorrentino und dem chilenischen Filmemacher Alejandro Jodorowsky gewidmet, die beide auch mit ihren neuesten Filmen zum Festival kommen. 32 Filme feiern auf dem Filmfest ihre Weltpremiere, 13 ihre Europa-Premiere. der ganze Text

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09.06. – 29. 09.2013 Joëlle Tuerlinckx. World(k) in Progress? Haus der Kunst

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Die Ausstellung ist eine Retrospektive in drei Teilen und an drei Orten: Brüssel, München und Bristol. Joëlle Tuerlinckx (geb. 1958 in Brüssel) zeigt Arrangements aus Skulpturen, Fundobjekten, Vitrinen, Fotografien sowie Collagen aus Papier, Zeitungsausschnitten und Zeichnungen. Dabei zitiert sie Konventionen, die wir nutzen, um Archivmaterial, oder allgemein: unser Wissen zu präsentieren. Sie erinnert mit Steinen an die Präsentation von Mineralien in Naturkundemuseen, mit Kompassen an Marinemuseen, und erweckt mit Zeitungsausschnitten den Eindruck, es handle sich um dokumentarisches Material.Durch die fast exzessive Anhäufung von Material erzeugen einzelne Abschnitte den Eindruck von großer Fülle – etwa wenn Tuerlinckx für ihre Objekte so unterschiedliche Präsentationsformen wie Sockel, Petersburger Hängung und Projektionen zugleich nutzt. (Bild: Joëlle Tuerlinckx, Lecture on Time Space… Detail of „Time Table ‚(SPACE)/EMIT/(Time)SPACE/…'“, in 2013, Detail ‚TIME SPACE POKER FACE‘, Be-Part, Waregem, Belgium (24.02.13 – 21.04.13), courtesy Joëlle Tuerlinckx © Joëlle Tuerlinckx) der ganze Text
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17.7.-15.9.13 ist im Münchner Künstlerhaus eine neue, einzigartige Salvador-Dalí-Ausstellung zu sehen,

DaliDalidie sich mit einer bisher wenig bekannten Seite des facettenreichen Jahrhundertgenies befasst: Seinen literarischen Ambitionen und bibliophilen Interessen. Diese stehen im Zentrum, der Ausstellung Salvador Dalí – Das Goldene Zeitalter Aquarelle, Handzeichnungen und Druckgrafik zur Weltliteratur (1930-1980). Die Ausstellung präsentiert einige in Deutschland in dieser Konstellation noch nicht gezeigte Exponate und wird von einem vielfältigen kulturellem Rahmenprogramm begleitet, dass einen Hauch von Spanien in das Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz zaubert. Pressekontakt: Mayr Nell

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13.07.-29.09.2013 Königsklasse. Kunst aus der Pinakothek der Moderne auf Herrenchiemsee 

Königsklasse

Der Nordflügel des von Ludwig II. errichteten Schlosses Herrenchiemsee bietet in diesem Sommer den glanzvollen Rahmen für Kunstwerke aus der Pinakothek der Moderne. Erstmalig trifft an diesem Ort Moderne auf Tradition, Europa auf Amerika. Künstlerräume mit Hauptwerken von Georg Baselitz, Joseph Beuys, Sigmar Polke, Arnulf Rainer und Eugen Schönebeck antworten auf die raumgreifenden Installationen von Dan Flavin, Andy Warhol, Willem de Kooning und John Chamberlain. Die seit den späten 1950er Jahren entstandenen Kunstwerke korrespondieren mit der großzügigen Architektur, gerade weil sie in diesem Gebäudetrakt nur als Fragment in Erscheinung tritt. Denn die Werke sind nicht in jene zur Entstehungszeit bis 1886 ausgestatteten Enfiladen integriert, die von der Begeisterung des bayerischen Königs für Ludwig XIV. sprechen, sondern in einem unvollendeten, sich über zwei Stockwerke ausdehnenden Gebäudetrakt, in dem rohe Backsteinwände den Raumeindruck bestimmen. der ganze Text

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18.07.-20.10.2013 Das Alte Testament – Geschichten und Gestalten Alte Pinakothek

Hans Baldung gen Grien, Die Sintflut, 1516

Einige der bedeutendsten Beispiele alttestamentlicher Darstellungen aus Spätmittelalter und Barock wurden für diese Ausstellung aus Gemäldeschatz der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zusammengetragen.

Albrecht Altdorfer, Hans Burgkmair und Lucas Cranach, Peter Paul Rubens wie auch Rembrandt, Luca Giordano und Claude Lorrain haben sich mit Themen des Alten Testaments auseinandergesetzt. Sie zeigen Schöpfung und Sündenfall, den zornigen und den gnädigen Gott, die Gefangenschaft und Befreiung Israels aus dem Ägypten der Pharaonenzeit, Katastrophen unvorstellbaren Ausmaßes und die Vernichtung ganzer Zivilisationen. Sie zeigen Heldinnen und Helden, die todesmutig dem Feind entgegentreten, feiern die Weisheit und Weitsicht der Propheten. Die Geschichten von Moses, Noah, Abraham, Isaak und Ismael als Stammvätern der Juden und Araber, von Samson und Delila, David, Salomo, Judith, Esther und Susanna werden in der Ausstellung lebendig. (Foto: Hans Baldung gen. Grien, Die Sintflut, 1516 (Ausschnitt) © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Staatsgalerie in der Neuen Residenz – Leihgabe der Museen der Stadt Bamberg) der ganze Text

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21.6.-22.9.13 Ivan Kožarić Freiheit ist ein seltener VogelHaus der Kunst

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„Ich bin kein Künstler, aber dafür ein schlechter Bildhauer. Ich bin durch Forschen dahin gelangt, sagen zu können, dass ich der Kunst auf der Spur bin, und das reicht mir.“ (Ivan Kožarić)

Ende der 1940er-Jahre beendete Ivan Kožarić (geb. 1921 in Petrinja, lebt und arbeitet in Zagreb) seine Ausbildung an der Kunstakademie in Zagreb. Seitdem entwickelte er sich zu einem der einflussreichsten Künstler der Nachkriegs-Avantgarden im ehemaligen Jugoslawien. „Freiheit ist ein seltener Vogel“ bildet sechs Jahrzehnte seines komplexen künstlerischen Œuvres ab und ist gleichzeitig die umfassendste Übersichtsausstellung, die dem Bildhauer jemals außerhalb seines Heimatlandes Kroatien gewidmet wurde. (Foto: Ivan Kožarić Ispuhivanje energije, 1977 Blowing Out of Energy, Acryl auf Papier 84 x 60 cm Museum of Contemporary Art Zagreb – MSU Zagreb Courtesy Ivan Kožarić Foto © Tomislav Šmider) der ganze Text

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30.5.-6.10.13 Aus Dämmerung und Licht. Meisterwerke nordischer Malerei 1860-1920. Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung zeigt eine großartige Überblicksschau mit 125 Gemälden aus den fünf nordischen Ländern (Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden) während des Umbruchs zur Moderne.

Meisterwerke von Edvard MunchAnders ZornAkseli Gallen-KallelaAugust StrindbergHelene Schjerfbeck und Vilhelm Hammershøi stehen im spannenden Dialog mit Bildern von fast 60 hervorragenden Malern, die es in Deutschland noch zu entdecken gilt. Mit einer breiten Themenvielfalt wird demonstriert, was zwischen den noch jungen nordischen Nationen diese Künstler über die Heimatgrenzen hinweg verbindet und trennt.

John Bauer 
Nationalmuseum StockholmGetrieben von Neugier, aber auch aufgrund der mangelnden oder als zu starr empfundenen Ausbildungsmöglichkeiten in ihrer Heimat reisen viele der nordischen Künstler in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in die europäischen Metropolen mit wichtigen Kunstakademien wie Düsseldorf oder München. Vor allem zieht es sie nach Paris, wo sie eine vielfältige Kunstszene vorfinden. Mit Enthusiasmus betreten die Maler neue Wege, nehmen Impulse auf und definieren ihre eigene kulturelle Identität neu. Kontakte mit anderen europäischen Künstlern und die Teilnahme an wichtigen Ausstellungen in ganz Europa fördern das Entstehen einer autarken Formensprache. Dies führt nicht nur zu eigenständigen, nordischen Varianten von Realismus, Impressionismus und Symbolismus, auch vermitteln die nordischen Künstler neue Impulse an ihre südlichen Zeitgenossen. (Foto: John Bauer 
Bruder St. Martin und die drei Trolle, 1913 
Aquarell/Papier, 25 × 25 cm 
Nationalmuseum, Stockholm; © Photo@Nationalmuseum, Stockholm) der ganze Text

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26.06.-21.07.13 Tollwood. 25-Jähriges Jubiläum

Festivalansicht_So12-Bernd_WackerbauerAnlässlich des 25-jährigen Tollwood-Jubiläums im Münchner Olympiapark) präsentiert das Kulturfestival ein besonderes Programm:

Im Geburtstagssommer geben sich die Latin-Rock-Legende Santana, die Folk-Rock-Band Crosby, Stills & Nash sowie George Benson, Bryan Ferry, Trombone Shorty, Silbermond, Blumentopf, Mrs. Greenbird und viele andere Newcomer, Chartstürmer und Rocklegenden in der Musik-Arena die Ehre. (Foto: Sommertollwood 2012.© Bernd Wackerbauer) der ganze Text

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KunstimBotGarten12. RischArt_Projekt 2013

Es war einmal…

Kunst im Alten Botanischen Garten München (Nähe Stachus)

Nimmt man den Mittelwert der Jubiläumsjahreszahlen, lassen sich gleich drei Jubiläen feiern: 200 Jahre Märchen der Brüder Grimm (1812/1815), 200 Jahre Alter Botanischer Garten (1804/1814) – und 30 Jahre RischArt-Projekte (1983). Grund, eine Erzählung anzustimmen: „Es war einmal…“ der ganze Text

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08.05.13 Wiedereröffnung Lenbachhaus 

NeuesLenbach20-€-Jahreskarte für’s Neue Lenbachhaus macht Kunstgenuss populär

Während vor dem Münchner Landgericht in der Nymphenburger Straße gefühlte Tausendschaften an Polizeieinheiten, Pressevertreter, Demonstranten und Schaulustige den Auftakt des NSU-Prozesses begleiteten, traf sich einige hundert Meter weiter die eher schöngeistig orientierte Presse im neuen Lenbachhaus zum letzten Infotermin vor der Wiedereröffnung am 8. Mai 2013. Schließt man von der Pressepräsenz auf den zu erwartenden Andrang am Eröffnungstag, so dürfte er überwältigend werden. (Foto: Das Alte Lenbachhaus genial integriert (durch Foster & Partner) in das Neue. Das gigantische Deckenkunstwerk ist von Olafur Eliasson) der ganze Text

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11.05.2013 Die Lange Nacht der Musik 2013 Münchner Kultur GmbH

 

Musiknacht-2013„Wir hatten schon mit besseren Musikern weniger Spaß“ werden sich unsere Gäste denken, sagt Feinstaub-Jazz-Mitglied Prinzregent, einer von 8 Musikern, die es in der langen Nacht ab 22h in Shanes Bar krachen lassen werden. Vor ihnen heizen die Vorleserinnen, 3 sexy Ladies, mit einer sinnlichen Lesung subtil ein. Kurzum: Spaß soll sie machen – die Lange Nacht der Musik! Und das tut sie – immer wieder!

Ralf Gabriel von der Münchner Kultur GmbH: Das 15-Euro-Ticket ist wie immer der Generalschlüssel für alle Locations, inklusive öffentliche Verkehrsmittel. Da über 2000 Menschen unterwegs sein werden, setzt der MVV über 20 Sonderbusse ein und auch die Blues-Tram wird wieder rollen. der ganze Text

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NIGHTart’3: Samstag, 11. Mai 2013, 11 bis 23h

spiele-0110.gif von 123gif.deDie Initiative Münchner Galerien zeitgenössischer Kunst

Bereits zum dritten Mal in Folge veranstaltet die Initiative Münchner Galerien für zeitgenössische Kunst die beliebte NIGHTart Munich. Damit bietet sich am 11. Mai 2013 Kunstliebhabern aus Nah und Fern wieder die Gelegenheit, die lebendige Münchner Galerienszene kennenzulernen und spannende Entdeckungen zu machen. der ganze Text

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ab 26.04.13: Bienen fliegen auf Kultur – Die Neue „Bienakothek“ summt…

BienenSeit 26.04.2013 beherbergt die Neue Pinakothek zwei Bienenvölker. Was macht eine Imkerin auf dem Dach der Neuen Pinakothek? Das wird sich so mancher Kunstliebhaber fragen, der Sandra Seefeld in voller Imkermontur auf Ihrem Weg durch die Gemäldegalerie begegnet. Seit dem 26. April haben zwei Bienenvölker auf dem Dach der Kunstsammlung eine neue Heimat gefunden. Mit Beginn der wärmeren Temperaturen starten sie ihre Sammelflüge ins prominente Umfeld des Münchner Kunstareals, das einen reichen Baumbestand an Kastanien und Linden aufweist. Bereits ab dem Spätsommer können die Besucherinnen und Besucher der Neuen Pinakothek den hauseigenen Honig im Museumsshop erwerben. (Foto: Imkerin Sandra Seefeld mit ihrem Mann auf dem Dach der Neuen Pinakothek bei der Ausstellung der Bienenvölker ©: S. Lange) der ganze Text

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17.4.-31.8.13 Blickwechsel, Pioniere der Moderne. Degas-Picasso/Gauguin-Nolde/Monet-Macke

EdgarDegasBüglerin1869

Die Pinakothek der Moderne gibt ab Mitte April ein einmaliges Gastspiel in der Neuen Pinakothek, das die Geschichte der Avantgarde um 1900 auf neue Weise erzählt. Die beiden singulären Sammlungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts werden an einem Ort vereint und die Grenzen der Pinakotheken vorübergehend aufgehoben. Die weltbekannten Meisterwerke der Klassischen Moderne aus der Pinakothek der Moderne − von Max Beckmann bis Pablo Picasso − treffen in der Neuen Pinakothek auf herausragende Wegbereiter wie Paul Cézanne oder Edgar Degas. Die unerwarteten Begegnungen machen den Aufbruch in die Moderne in der direkten Konfrontation ihrer Meisterwerke erfahrbar: Sie ermöglichen zu gleicher Zeit spannende Aus- und Rückblicke, die sowohl nach den Traditionen wie den Innovationen der Künste an der Schwelle zum 20. Jahrhundert fragen. (Bild: Links: Edgar Degas (1834-1917), Die Büglerin, um 1869. © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek München. Rechts: Pablo Picasso (1881-1973), Sitzende Frau, 1941, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne München © Sucession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2013) der ganze Text

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22.03.-30.06.13 Faszination SPINNEN.

Latrodectus_tredecimguttatus Copyright K. KorlevicLebende Spinnen, Skorpione und Tausendfüßer im Museum Mensch und Natur!

Neugier, Faszination, Abscheu – Spinnen lösen beim Betrachter ganz unterschiedliche Emotionen aus. Und obwohl die Tiere meist völlig ungefährlich und als Vertilger schädlicher Insekten sogar ausgesprochen nützlich sind, leidet etwa jeder Zehnte unter einer mehr oder weniger ausgeprägten Spinnenfurcht (Arachnophobie). Die Ausstellung „Faszination Spinnen“, die vom 22. März bis 23. Juni 2013 im Museum Mensch und Natur zu sehen ist, zeigt aber, dass Spinnen weitaus mehr als gruselige „Ekeltiere“ sind. Viele der über 40.000 bekannten Spinnenarten beeindrucken mit spektakulären Farben und Formen, ausgefallenen Techniken des Beutefangs und faszinierenden Verhaltensweisen. (Bild: Latrodectus_tredecimguttatus- Die europäische Schwarze Witwe oder Malmignatte (Latrodectus tredecimguttatus) kommt in Süd- und Südosteuropa, Nordafrika, dem Nahen Osten sowie in West-und Zentralasien bis nach China vor. Die Symptome eines Bisses der nur knapp einen Zentimeter großen Spinne ähneln denen der eng verwandten Amerikanischen Schwarzen Witwe Latrodectus mactans, sind aber weniger stark. © K. Korlevic) der ganze Text

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masken-0006.gif von 123gif.de21.03.-23.06.13 Die Kulisse explodiert. Frederick J. Kiesler, Architekt und Theatervisionär. Museum Villa Stuck

Frederick J. Kiesler (geboren 1890 in Czernowitz, gestorben 1965 in New York) ist eine der großen österreichisch-amerikanischen Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Als Theaterkünstler, Architekt, Designer, Maler, Bildhauer und Kunsttheoretiker hatte er sich die Überwindung der Grenze zwischen Kunst und Leben zum Ziel gesetzt. Auf dem Experimentierfeld des Theaters erprobte er eine Vielfalt von Möglichkeiten, die neuen geistigen wie auch technisch-wissenschaftlichen und sozialen Bedingungen des Menschen in ein theatralisches Gesamtkunstwerk zu überführen. der ganze Text

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2.3.-2.6.13 Biodiversität in Entenhausen – Tiere aus einer parallelen Welt. Sonderausstellung im Museum Mensch und Natur

03_Grauenhafter Vielfuß

Ab dem 2. März 2013 zeigt das Museum Mensch und Natur die Ausstellung „Biodiversität in Entenhausen“, die sich der Tierwelt des vom genialen Disney-Zeichners Carl Barks geschaffenen Paralleluniversums widmet. In Szene gesetzt wurde diese Sonderausstellung vom Naturkundemuseum Bamberg, das die Ausstellung 2012 erstellt hat. Am 01.03. um 18h findet die Eröffnung statt, mit einem Grußwort von Gerhard Severin (33. PräsidEnte der D.O.N.A.L.D.) und einem Vortrag von Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Dionysisus Dusternus (Universität Entenhausen) mit dem Titel „Zur Entdeckung einer neuen Art aus der Klasse der Säugetiere“. (Foto: Grauenhafter Vielfuß: Trotz seines furchterregenden Äußeren wird der Grauenhafte Vielfuß Multipes horridus höchstens solchen Lebewesen gefährlich, die kleiner sind als 1 cm. © Disney) der ganze Text

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19.-26.04.2013 Radikal jung – Das Festival junger Regisseure

vogel-0086.gif von 123gif.de

Das Regietheaterfestival zeigt ein vielfältiges Spektrum an Ästhetiken und Themen junger Theatermacher – seit 2011 aus dem gesamten europäischen Raum und seit 2013 erstmals darüber hinaus.

Radikal jung 2013  präsentiert vom 19.-26.04.13 zehn bezeichnende Inszenierungen junger Regisseure am Münchner Volkstheater. Die Jury, bestehend aus dem Chefdramaturgen des Münchner Volkstheaters und Festivalleiter Kilian Engels, dem Theaterkritiker Prof. C. Bernd Sucher und der Schauspielerin Annette Paulmann, hat aus über 40 gesichteten Arbeiten die herausragendsten ausgewählt. Die eingeladenen Stücke, darunter sieben Uraufführungen, kommen aus Berlin, Bielefeld, Hamburg, Jena, Klagenfurt, Köln, Tel Aviv, München und Zürich. Neun der zehn Regisseure sind zum ersten Mal beim Festival mit ihren Produktionen zu sehen. Seit 2011 Jahr erweitern Produktionen aus ganz Europa und dieses Jahr zum ersten Mal außereuropäische Produktionen das Festival. der ganze Text

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27.02.-01.09.13 Alles hat seine Zeit. Rituale gegen das Vergessen. Juedisches Museum Muenchen

Mail-AnhangIm Laufe unseres Lebens werden wir mit verschiedenen Übergängen 
konfrontiert, Übergängen zwischen zwei Lebensphasen oder zwei
Lebenszuständen. Geburt, Kindheit, Schule, Mündigkeit,
 Selbstständigkeit, Eheschließung, Alter und Tod aber auch jährliche
 Festtage lassen uns von einer Phase in eine andere, von einem
 Zustand in einen anderen wechseln. Die Ausstellung Alles hat seine 
Zeit. Rituale gegen das Vergessen widmet sich ausgewählten
 jüdischen Übergangsriten, ihren spezifischen Ausformungen, sowie 
ihrem Ursprung und ihrer Bedeutung. Die 55 Objekte aus öffentlichen 
und privaten Sammlungen stammen zum Großteil aus dem süddeutschen 
Raum. Alle behandelten Übergangsrituale haben universellen 
Charakter, stellt „des Lebens Lauf“ doch an alle Menschen die 
gleichen „ewigen“ Fragen, weil sie eine einzigartige Bedeutung
 für den Einzelnen haben, die nicht in Vergessenheit geraten soll. (Bild: Misrach (Detail) 
Bad Mergentheim 1922, Sammlung Jüdisches Museum München) der ganze Text

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21.03.-07.07.13 GILLIAN WEARING

 

GillianWearingGillian WearingPinakothek der Moderne im Museum Brandhorst in Kooperation mit der Whitechapel Gallery, London, und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. Die Künstlerin ist zu Pressekonferenz und Eröffnung anwesend.

Die erste große Retrospektive zum Werk von Gillian Wearing in Deutschland zeigt fotografische Arbeiten und Filminstallationen. Neun Ausstellungsräume bieten einen Überblick über das bisherige Schaffen, vermitteln dessen spezifische Ästhetik und charakteristische künstlerische Strategien. Für Gillian Wearing, so zeigt sich, bedeutet das Kunst-Machen, soziale Beziehungen sichtbar zu machen.

Gillian Wearing zählt zu den wichtigsten Künstlerinnen ihrer Generation in Großbritannien. Geboren 1963 in Birmingham, studierte sie am renommierten Londoner Goldsmiths College und erlangte seit den 1990er Jahren internationale Bekanntheit. 1997 wurde die Künstlerin mit dem Turner Prize ausgezeichnet. (Foto: Gillian Wearing | Self Portrait at 17 Years Old | 2003 | C-Print, gerahmt, 115,5 x 92 cm, © Gillian Wearing, Courtesy Maureen Paley, London, Regen Projects, Los Angeles und Tanya Bonakdar Gallery, New York). der ganze Text

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22.02.-01.09.13 Wem gehört die Stadt? Manifestationen neuer sozialer Bewegungen im München der 1970er Jahre.

 

8c561dcd25Münchner Stadtmuseum in Kooperation mit dem Archiv der Münchner Arbeiterbewegung

Seit etwa zwölf Jahren ist ein verstärktes Interesse der Geschichts- und Sozialwissenschaften an einer quellenkundlichen Aufarbeitung der 1970erJahre in der Bundesrepublik Deutschland feststellbar. Dabei fällt auf, dass sich das Augenmerk der Forschung auch auf Aspekte des Alltagslebens richtet, die in den Untersuchungen zu vorangegangenen Jahrzehnten nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Der sich in Alltagsphänomenen spiegelnde Wandel von gesellschaftlichen und politischen Verkehrsformen wird als Einforderung von radikalen Veränderungen und stetiger Durchsetzung umfassender Reformen „von unten“ beschrieben. Diese wiesen inhaltlich weit über das Maß der gesetzgeberisch gewährten Liberalisierung von individuellen Spielräumen und öffentlicher Mitbestimmung hinaus. Das von der sozialliberalen Regierung entworfene Phantombild des „mündigen Bürgers“ gewann umso mehr an Profil, wie der als „von oben“ steuerbar gedachte gesellschaftliche Aufbruch durch die Wirtschaftskrise 1973/74 ins Stocken geriet und das schon früh als Korrektiv für soziale Unruhen angelegte Modell der „Inneren Sicherheit“ die Oberhand erhielt. (Bild: Gesticktes Marx-Portrait aus der Basis-Buchhandlung in der Adalbertstraße, um 1978 © Münchner Stadtmuseum) der ganze Text

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01.02.-12.05.13 Kendell Geers 1988-2012. Haus der Kunst

HDK_Kendell_Geers_Fuckface_Skull_versionDie künstlerische Arbeit von Kendell Geers umfasst die unterschiedlichsten Medien und Gattungen wie Installation, Skulptur, Zeichnung, Video, Performance und Fotografie. Die Ausstellung vollzieht die Veränderungen und die Entwicklung seiner künstlerischen Sprache in zwei je zwölf Jahre umfassenden Werkphasen nach: von 1988 bis 2000 und von 2000 bis heute. Über seine erste, politische Phase gibt die Ausstellung zum ersten Mal in Europa einen Überblick. Kendell Geers wuchs während der Apartheid als Kind einer weißen südafrikanischen Arbeiterfamilie auf, die den Zeugen Jehovas angehörte. Bereits in jungen Jahren wurde er mit Themen wie Glaube, Politik und Ideologie konfrontiert. Mit fünfzehn Jahren verließ er sein Elternhaus und schloss sich der militanten Anti-Apartheid-Bewegung an. Aus diesen prägenden Erfahrungen als Frontkämpfer gegen die Apartheid entwickelte Geers ein künstlerisches Werk, in dem sich das Private mit dem Politischen, das Poetische mit dem Elenden, und Gewalt mit erotischer Spannung verbindet. der ganze Text

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01.02.-12.05.2013 Karl Friedrich Schinkel. Geschichte und Poesie. Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung

hirmer-schinkel(Katalog zur Ausstellung 2012 Hirmer Verlag München, Hrsg. Hein-Th. Schulze Altcappenberg & Rolf H. Johannsen & Christiane Lange. Hrsg. für das Kupferstichkabinett – Staatliche Museen zu Berlin und die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München

Ohne die Bauten Karl Friedrich Schinkels (1781–1841) ist Berlin nicht denkbar: Die Neue Wache, das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt, das Alte Museum oder die Friedrichswerdersche Kirche sind Monumente, die das architektonische Gesicht der Stadt geprägt haben. Erste Berühmtheit erlangte der spätere Baudirektor Preußens allerdings mit einer spektakulären Illustration zum politischen Tagesgeschehen, dem Brand Moskaus 1812. Mit dem Ende der französischen Herrschaft über Europa nahmen auch das Bauen und das Kunsthandwerk wieder Aufschwung, und Schinkels Entwürfe waren für alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus gefragt. Der Band zeigt – neben einer Illustration des Moskau-Schaubildes – das Gesamtspektrum der Künste und Themen, mit denen Schinkel seinem Jahrhundert formale Orientierung und ästhetische Grundlagen gab.

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Ausstellungstipp: 25.1.-15.9.13 Geschmacksache – Mode der 1970er Jahre

Basic CMYKMünchner Stadtmuseum: Anhand von originalen Kleidungsstücken und Accessoires aus dem Bereich der Damen- und Herrenmode wird anhand von verschiedenen Themenbereichen die Vielfalt, Originalität und auch Widersprüchlichkeit der Siebziger Jahre-Mode aufgezeigt. Zudem runden Plakate, Grafiken und Fotografien aus dieser Dekade die bunte und vielfältige Schau ab. In Kooperation mit der Deutschen Meisterschule für Mode München entstanden Entwürfe und Kreationen von Schülern, die ihre heutige Sicht auf die Siebziger Jahre-Mode einbringen. Der Katalog zur Ausstellung erscheint beim renommierten Münchner Hirmer Verlag (Hrsg. Isabella Belting)

Die Siebziger Jahre waren von einem Stil-Mix geprägt, über den viele Zeitgenossen heute schmunzelnd den Kopf schütteln. Speziell für die Mode bedeutete diese Dekade eine Fülle von originellen Stil-Experimenten wie Hippie-Flower-Power, Blue Jeans, Folklore, Mini- und Maximode, Plateausohlen, Hot-Pants, Schlaghosen, Polyesterhemden, Kittelschürzen, Prilblümchen, Disco- Glam und Punk-Welle, umrahmt von schrillen Farben wie orange, grün, türkis, gelb, pink und rot und jede Menge geometrischer Formen. der ganze Text

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22.03.-16.06.13 BRUEGHEL. Gemälde von Jan Brueghel d. Ä. Alte Pinakothek

brueghelJan Brueghel d. Ä. gehört zusammen mit Peter Paul Rubens zu den bedeutendsten flämischen Malern am Beginn des 17. Jahrhunderts. Anders als sein Bruder Pieter, der sich eng an den Werken seines berühmten Vaters Pieter Bruegel d. Ä. orientierte, entwickelte er früh einen eigenständigen Stil, der mit kleinformatigen Landschaftsbildern, naturgetreu wiedergegebenen Blumenstücken und detailreichen Allegorien wegweisend für die flämische Barockmalerei wurde. (Bild: Jan Brueghel d. Ä. und Hendrik van Balen | Der Frühling, 1616 © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Staatsgalerie Neuburg a. d. Donau) der ganze Text)

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09.03.-07.04.13 Otto Künzli Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich (Staatliches Museum für angewandte Kunst)

KünzliWeitere Ausstellungsstationen sind vorgesehen, u.a.: MUDAC – Musée de design et d‘arts appliqués contemporains, Lausanne, Schweiz (2014); Tokyo Metropolitan Teien Art Museum, Tokio (2015). Der Schweizer Otto Künzli hat die moderne Schmuckkunst revolutioniert. Er wird als »einer der intelligentesten Künstler in der Welt des Schmucks, und zugleich einer der kritischsten« bezeichnet (Ralph Turner). 1948 in Zürich geboren, erreichte Otto Künzli in den rund 45 Jahren seiner Auseinandersetzung mit dem Thema Schmuck eine singuläre Position von weitreichendem internationalen Einfluss als Künstler und Vordenker wie als Autor und Lehrer. Otto Künzlis Arbeiten beruhen auf komplexer Reflektion und visueller Imaginationskraft. Das Resultat: Werke von minimalistischer Klarheit und bestechender handwerklicher Perfektion, voll Witz und sinnlicher Eindringlichkeit. Schmuck, der schmückt und gleichzeitig autonomen ästhetischen Status gewinnt. (Foto: Otto Künzli, Oh say! 1991 (Brosche / brooch) Gold / gold; 90 x 90 x 6 mm. © VG Bild-Kunst, Bonn 2012). der ganze Text

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 21.02.–26.05.2013 Nach Rom! Der Landschaftsmaler Johann Christian Reinhart (1761–1847) Neue Pinakothek

Johann Christian Reinhart gehörte um 1800 zu den führenden deutschen Landschaftsmalern. Die Neue Pinakothek widmet diesem Künstler, der heute nahezu vergessen ist, die erste monographische Ausstellung. In der Kunstgeschichte gilt Reinhart neben Joseph Anton Koch als Hauptvertreter der heroischen Landschaft: einer Form der klassizistischen Landschaftsmalerei, die unter Rückbezug auf historische Vorbilder des 17. Jahrhunderts wie Nicolas Poussin oder Gaspard Dughet das groß aufgefasste, mit Figuren aus Mythos und Geschichte gedankenreich staffierte Landschaftsbild neu belebte und dadurch der Gattung der Landschaftsmalerei insgesamt zu neuem Ansehen verhalf. der ganze Text

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16.-24.2.13 The Secret Archive of CassinaDie Neue Sammlung PVB auf Anfrage

Geheimnisse, Prototypen und Modelle aus dem historischen Archiv von Cassina werfen Schlaglichter auf ungewöhnliche Projekte der Designgeschichte, die das italienische Unternehmen vor allem seit den 1950er Jahren mit bestimmte. Freude am gestalterischen Wagnis und die Erforschung neuer Herstellungs- technologien mit dem Ziel, sie in die industrielle Serienfertigung umzusetzen, charakterisiert die Haltung von Cassina ebenso wie die Zusammenarbeit mit führenden Entwerfern der jeweiligen Zeit: von Gio Ponti über Mario Bellini oder Afra und Tobia Scarpa bis zu Gaetano Pesce, Toshiyuki Kita oder Philippe Starck. Dabei wird auch der Fokus auf Protagonisten der Klassischen Moderne, wie etwa die französische Architektin Charlotte Perriand (1903- 1999) nicht außer acht gelassen. Die Rekonstruktion ihrer futuristischen Schutzhütte von 1938, das »Refuge Tonneau«, hat in der Ausstellung der Neuen Sammlung Deutschlandpremiere. Eine Kooperation der Neuen Sammlung – The International Design Museum Munich – mit Cassina Historical Archive und Neue Werkstätten anlässlich der Munich Creative Business Week MCBW 2013. Ergänzend dazu zeigen die Neuen Werkstätten vom 22.02. bis 02.04.13 weitere Arbeiten von Charlotte Perriand und Luca Nichetto unter dem Titel: »Eine Japanische Studie«. Pressekontakt: Dr. Corinna Rösner

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15.02.-26.05.13 Aufstieg und Fall der Apartheid: Fotografie und Bürokratie des täglichen Lebens. Haus der Kunst

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Als bislang umfassendste Ausstellung über dieses Thema zeigt „Aufstieg und Fall der Apartheid: Fotografie und Bürokratie des täglichen Lebens“ auf vielschichtige, aufrüttelnde und dramatische Weise das Erbe der Apartheid in Südafrika in dokumentarischen Bildern. Diese Bilder reagierten auf die Methoden und Prozesse des Apartheid-Regimes von seinen Anfängen 1948 bis zu den ersten demokratischen, nicht von der Hautfarbe bestimmten Wahlen 1994, die das Ende der Apartheid markierten. Mit mehr als 600 dokumentarischen Fotografien, Kunstwerken, Filmen, Nachrichtenbildern, Büchern, Zeitschriften und Archivmaterialien nimmt die Ausstellung über 2000 Quadratmeter im Ostflügel des Haus der Kunst ein. Den Auftakt bilden zwei Filmausschnitte, die in der Eingangsgalerie einander gegenübergestellt sind: Die Feier zum Wahlsieg der Afrikaner National Party 1948 und die Rede von Präsident F.W. de Klerk, der im Februar 1990 die Haftentlassung von Nelson Mandela verkündet. Die Ausstellung untersucht auf fesselnde Weise eine der streitbarsten Epochen des 20. Jahrhunderts. (Bild: Eli Weinberg. Porträt von Nelson Mandela mit traditionellen Perlenketten und einem Betttuch. Er versteckte sich vor der Polizei während seiner Zeit als „Black Pimpernel“, 1961/ Nelson Mandela portrait wearing traditional beads and a bed spread. Hiding out from the police during his period as the “black pimpernel,” 1961 Courtesy of IDAFSA) der ganze Text (Link aktiv ab 15.02.13/14h)

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22.02.-10.03.13 LUMAS: OCEAN’S ELEVEN 

lumas_oceanselevenKünstler: Matthew Cusick, Michael Levin, Akos Major, Wolfgang Uhlig und Josh von Staudach
LUMAS München zeigt mit der Ausstellung Ocean’s Eleven Werke von fünf Künstlern, die eines gemeinsam haben: Die Sehnsucht und die Vorliebe für die Stille, Einsamkeit und – für das Meer. Die elf gezeigten Werke erzählen auf ihre eigene Art und Weise Geschichten voller Melancholie und Fernweh und nehmen den Betrachter mit an einen imaginären Ort, an dem Zeit und Alltag keine Rolle spielen und das Auge zu Ruhe kommen kann. (Foto: “Mylan’s wave”, © Matthew Cusick, LUMASÜber die Künstler: In Matthew Cusicks beeindruckenden Bild-Collagen liegen in der Realität weit entfernte Landschaften, Gebirge oder Meere oft direkt nebeneinander. Der amerikanische Künstler generiert gewaltige Wellenbilder und Landschaften aus puzzleartig zusammengesetzten Landkartenelementen, die er sauber zuschneidet und plan miteinander verbindet. der ganze Text.

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30.10.2012-17.02.2013 John Cage: Ryoanji

Zum 100. Geburtstag des Künstlers, Pinakothek der Moderne

John Cage (1912-1992) ist eine Schlüsselfigur der Neuen Musik, Wegbereiter von Happening und Fluxus und, seit 1969, visueller Künstler. Das Kernstück seines bildnerischen Werks sind die seit 1983 entstandenen ‚Ryoanji’-Zeichnungen, die sich auf den Steingarten des buddhistischen Klosters Ryoanji in Kyoto beziehen. 20 dieser Blätter sind als Rauminstallation in der Sammlung Moderne Kunst zu sehen. Parallel wird anhand von historischen Quellen an den eminent einflussreichen Museum’s Circle erinnert, den Cage 1991 in der Neuen Pinakothek in München realisiert hat. Kuratorin: Corinna Thierolf, Pressekontakt: Tine Nehler M.A.

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30.11.12-20.5.13 Zwischen Biedermeier und Gründerzeit 

Deutschland in frühen Photographien 1840-1890 aus der Privatsammlung Siegert. Münchner Stadtmuseum. Eine Auswahl von 250 Originalfotografien.

Eine vergleichbar breit angelegte und fotohistorisch anschauliche Ausstellung von Fotografien aus den ersten Jahrzehnten des Mediums hat es bisher noch nicht gegeben. Die hier präsentierte private Kollektion wurde über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren sorgfältig zusammengetragen.

Aufgefächert in thematische Kapitel zeigt die Ausstellung die unterschiedlichen Verwendungsweisen der Fotografie im 19. Jh.: Ausgewählte Porträts geben ein Bild der deutschen Gesellschaft; der ganze Text

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12.12.12-17.02.13 Urushi-Lack und Design. East Meets West

Pinakothek der Moderne Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich. „Penso che chi possiede una lacca giapponese è un uomo fortunato perché possiede qualche cosa di magico.“„Ich denke, dass jeder, der einen japanischen Lackgegenstand besitzt, ein glücklicher Mensch ist, weil er damit ein Stück Magie sein eigen nennen kann.“ Ettore Sottsass (Foto: Ettore Sottsass, Box ‚Kiritsubo‘, Entwurf 2002, Fertigung 2007, für MaruTomi, Japan. Urushi-Lack, schwarz und Gold (Roiro-Technik). Foto © Kinoshita Yasuhiko).

Entdeckungen im Werk eines der großen, prägenden Gestalter im 20. Jahrhundert und einige Objekte, die bisher in keinem Museum zu sehen waren: Der italienische Architekt und Designer Ettore Sottsass (1917-2007) begegnete in den 1990er Jahren dem traditionellen japanischen Lackhandwerk Urushi kōgei. der ganzeText

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09.11.12 bis 10.02.13 Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ 

(© Karl Valentin-Erben/c/o RA Fette) im Lenbachhaus/Kunstbau. Grußworte: Kulturreferent der LHM Hans-Georg Küppers. Einführung: Helmut Friedel, Direktor der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und die Kuratorin der Ausstellung: Karin Althaus

Das Lenbachhaus wird im Frühjahr 2013 nach Umbau und Generalsanierung wieder eröffnet. Die Neueinrichtung eines Museums ist der ideale Anlass, die Geschichte des Hauses zu rekapitulieren, die Sammlung zu sichten, neue Konstellationen auszuprobieren, abgeschlossene und laufende Restaurierungsprojekte vorzustellen, altvertraute und kaum bekannte Werke einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Ein noch leeres Gebäude von Grund auf neu zu bestücken, ist jedoch auch Ansporn, grundsätzlich über die Institution Museum und deren Aufgaben nachzudenken. Diese letzte Ausstellung vor der Wiedereröffnung dient der intensiven Auseinandersetzung mit den Kunstwerken und der Thematisierung musealer Tätigkeiten, in diesem Fall vor allem die Bearbeitung der Sammlung unter wissenschaftlichen, konservatorischen und restauratorischen Gesichtspunkten. der ganze Text

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09.11.12−17.02.13 Licht-Bilder. Fritz Winter und die abstrakte Fotografie

Fritz-Winter-Stiftung in der Pinakothek der Moderne. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung »Licht-Bilder. Fritz Winter und die abstrakte Fotografie« am 08.11.2012 um 19.00 in der Pinakothek der Moderne wird der 36. Fritz-Winter-Preis an den Kunsthistoriker und Bildwissenschaftler Professor Dr. Horst Bredekamp verliehen. Fritz Winter (1905−1976) selbst bestimmte die Förderung von »Wissenschaft und Forschung sowie Kunst und Kultur« noch zu Lebzeiten als Ziel der Fritz-Winter-Stiftung. Seit 1986 verleiht die Stiftung Geldpreise an herausragende Wissenschaftler und Künstler. Bislang wurden mit dem international renommierten Fritz-Winter-Preis 35 Personen geehrt, zuletzt 2008 der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson. der ganze Text

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6.12.12-17.2.13 Monsieur Daumier, Ihre Serie ist reizvoll!

Die Stiftung Kames. Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne

240 Arbeiten von Honoré Daumier (1808–1879), dem bedeutendsten französischen Karikaturisten des 19. Jahrhunderts, werden erstmals seit der Stiftung durch das Sammlerehepaar Brigitte und Walter Kames öffentlich gezeigt. Mit der Übergabe von 3.085 Lithographien und 30 Holzschnitten des französischen Künstlers in die Museumsstiftung zur Förderung der staatlichen bayerischen Museen im Jahr 2011 besitzt die Staatliche Graphische Sammlung München deutschlandweit den umfangreichsten Bestand an Druckgraphiken von Daumier. Die Stiftung ergänzt das bereits vorhandene Konvolut von rund 650 Lithographien und 60 Holzschnitten. (Bild: Serie „Bal de la Cour“, Montaugibet en patissier, 1833. Lithographie, 291 x 217 mm © Staatliche Graphische Sammlung München, Museumsstiftung. Mr. Montaugibet, en patissier-gâte-sauce. Herr Montaugibet, als Zuckerbäcker und Sudelkoch.) der ganze Text

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 30.10.2012-17.2.2013 Richard Tuttle. Werke aus Münchner Privatsammlungen. Pinakothek der Moderne.

Richard Tuttle ist einer der großen Einzelfiguren der amerikanischen Gegenwartskunst. Neben Zeichnungen, Aquarellen und Druckgraphik bildet der Künstler aus Alltagsmaterialen – Holzlatten, Tuch, Draht, Schnüre oder Kabel – sensible Collagen, in denen jedes Element als individuell und kostbar erscheint. In Tuttles poetischen Bildschöpfungen zeigt sich die Polarität von kalkulierter Präzision, disziplinierter Strenge und einer spielerischen Unbefangenheit. (Bild: Richard Tuttle, The Duck IV, 1987. Wellkarton. Holz, Schnur, Farbe und andere Materialien. Privatsammlung München © Richard Tuttle). Die Pinakothek der Moderne zeigt eine exemplarische Auswahl von Richard Tuttles (*1941) Arbeiten aller Schaffensphasen aus Münchner Privatsammlungen. In der Sammlung Moderne Kunst werden Tuttles Arbeiten in Nachbarschaft zu Zeichnungen von Joseph Beuys und John Cage zu sehen sein, die gleichermaßen innovativ und wegweisend das Medium der Papierarbeiten weiter entwickelt haben.

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25.10.12-10.2.13 Hiroshi Sugimoto. Revolution Museum Brandhorst.

Hiroshi Sugimoto gilt als einer der bekanntesten Fotokünstler unserer Zeit. Sein großes internationales Renommee basiert auf seinen Bildern, wenngleich er sich in den letzten Jahren zunehmend auch mit anderen Gattungen beschäftigt hat. Architektur, Möbel, Objekte und Mode spielen eine zunehmend wichtige Rolle in seinem Schaffen. Die großen Museen der Welt zeigen und sammeln bislang jedoch in erster Linie seine Fotografien. (Bild: Hiroshi Sugimoto, Revolution 008, Karibisches Meer, Yucatan, 1990, Silbergelatineabzug, 239 x 119.5 cm © 2012 Hiroshi Sugimoto)

Was Sugimoto in seinem ureigensten Metier realisiert, widerspricht den konventionellen Aufgaben des Mediums, das ja vor allem einer möglichst genauen Aufzeichnung von Realität zu dienen hat. In Sugimotos Œuvre stößt man hingegen auf formal äußerst reduzierte Denkbilder, mit denen er grundlegende Probleme von Raum und Zeit, von Vergangenheit und Gegenwart, von Kunst und Wissenschaft, von Imagination und Realität thematisiert. „Mein Anliegen war es“, so der Künstler 2002, „mit den Mitteln der Fotografie eine uralte Stufe der menschlichen Erinnerung sichtbar zu machen. Ob individuelle oder kulturelle Erinnerung der Menschheit insgesamt: Es geht darum, in die Vergangenheit zurückzugehen und sich zu erinnern, woher wir kommen und wie wir entstanden sind.“ der ganze Text

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19.10.12-13.1.13 Pracht auf Pergament. Schätze der Buchmalerei von 780 bis 1180. Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung

19.10.12-13.1.12. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck.

Mit 72 höchstrangigen Handschriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek und drei herausragenden Exponaten der Staatsbibliothek Bamberg präsentiert die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung einen breiten Überblick auf die frühesten und wertvollsten Zeugnisse deutscher Buchmalerei von der karolingischen über die ottonische Kunst bis zur Romanik. Diese 75 Codices zählen zu den größten kulturellen und künstlerischen Leistungen ihrer Epochen. Die Prachtbände der ottonischen Zeit sind der weltweit einmalige Schwerpunkt im reichen Handschriftenfundus der Bayerischen Staatsbibliothek. Aufgrund ihrer besonderen Fragilität und ihres hohen Werts verlassen diese Werke praktisch nie ihre Tresore. Diese Ausstellung bietet nun die einzigartige Gelegenheit, über 1000 Jahre alte prachtvolle Dokumente unseres kulturellen Erbes im Original zu entdecken. (Bild: Reichenauer Evangeliar, Reichenau, Anfang 11. Jh Christus als Herrscher des Kosmos und Quell des Lebens, Clm 4454, fol. 20v © München, Bayerische Staatsbibliothek) der ganze Text

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17.10.-25.11.12 FotoDoks: ACHTUNG?! – Respekt, Kontrolle, Veränderung

Eine Ausstellung im Rahmen des FotoDoks-Festivals für aktuelle Dokumentarfotografie in München

FotoDoks hat sich innerhalb von fünf Jahren als eines der wichtigsten Festivals für Dokumentarfotografie im deutschsprachigen Raum etabliert. Nach Stationen in Bad Aibling und im temporären Kulturort Puerto Giesing ist FotoDoks mit der Festival-Ausstellung bereits zum zweiten Mal zu Gast im Münchner Stadtmuseum. Die Ausstellung „ACHTUNG ?! – Respekt, Kontrolle, Veränderung“ vereint 15 herausragende Fotografen aus dem diesjährigen FotoDoks-Partnerland Großbritannien sowie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zu sehen sind fotografische Positionen, die das thematische und ästhetische Spektrum der zeitgenössischen Dokumentarfotografie veranschaulichen und das diesjährige Festivalthema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. der ganze Text

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18.10.12-24.02.13 R/EVOLUTION AUF PAPIER. Zeichnungen aus fünf Jahrhunderden

 – Die Sammlung Klüser. Unter dem Titel »R/Evolution« zeigen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen herausragende Arbeiten auf Papier aus der Münchner Privatsammlung von Bernd und Verena Klüser. Mit über 200 Blättern eröffnet sich in der Alten Pinakothek ein weites Panorama der Zeichenkunst vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. Von der autonomen Entfaltung des Mediums in der Renaissance bis hin zu seinen überraschenden Neuinterpretationen in der jüngsten Gegenwart wird so eindrucksvoll erfahrbar, dass die Künstler vor allem als Zeichner einen ganz unmittelbaren, sehr intimen Blick in das Wesen und den Prozess ihrer schöpferischen Arbeit gewähren. Zudem offenbart sich die Zeichnung als das ideale Medium, um Entwicklungsprozesse der Kunst im historischen Vergleich zu sehen, wobei der besondere Reiz darin besteht, dass die technischen Voraussetzungen – Papier, Stift oder Feder – stets die gleichen bleiben. (Bild: Joseph Beuys, unbetitelt, 1958. Hasenblut, Eisenchlorid, Fett, Bleistift © VG Bild-Kunst, Bonn 2012) der ganze Text
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ab 9.11.12 im Haus der Kunst: DER ÖFFENTLICHKEIT – VON DEN FREUNDEN HAUS DER KUNST

Das Haus der Kunst zeigt eine neu entstandene Installation von Haegue Yang, „Accommodating the Epic Dispersion – On Non-cathartic Volume of Dispersion“ (Epische Streuung beherbergen – über nicht-kathartisches Volumen von Zerstreuung).

Diese Installation bildet den Auftakt der im Mai angekündigten Serie von Auftragsarbeiten die jeweils ein Jahr in der 800 qm großen Mittelhalle gezeigt werden. Die Auftragsarbeiten entstehen mit großzügiger Unterstützung von der Gesellschaft der Freunde. Die Reihe trägt den Titel DER ÖFFENTLICHKEIT – VON DEN FREUNDEN HAUS DER KUNST und  beginnt am 9. November. der ganze Text

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01.11.2012-28.01.2013 »ENTARTETE KUNST« Der Berliner Skulpturenfund von 2010

75 Jahre nach der Feme-Ausstellung »Entartete Kunst« zeigt die Neue Pinakothek den Berliner Skulpturenfund von 2010. Die Ausstellung veranschaulicht beispielhaft, wie Kunstwerke nach der von Adolf Hitler 1937 veranlassten Beschlagnahmung den Pinakotheken und anderen deutschen Museen verloren gingen und teilweise zerstört oder gewinnbringend verkauft wurden. Ziel war die flächendeckende Liquidierung und Verwertung »entarteter« Kunst.

Als dritte Station nach der 2010 im Neuen Museum in Berlin und 2012 im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe gezeigten Ausstellung wird der spektakuläre Fund nun in der Neuen Pinakothek gezeigt. Der Berliner Skulpturenfund ist besonders aufschlussreich und von größtem Interesse für die Provenienzforschung. der ganze Text

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Sa/So 20.10.12, 19-02h Die Lange Nacht der Münchner Museen

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München – Wo normalerweise die Nachtwächter einsam ihre Runden drehen, ist am 20. Oktober alles voller Leben und hell erleuchtet: Es ist wieder „Die Lange Nacht der Münchner Museen“. Von 19 bis 2 Uhr zeigen Museen, Sammlungen, Galerien und Kirchen ihre Schätze zu ungewohnter Stunde. Neben den laufenden Ausstellungen werden spezielle Führungen, Sonderprojekte, Installationen, Konzerte und jede Menge Überraschungen geboten. Zu ihrer 14. Auflage ist die Münchner Museumsnacht auf stolze 100 Häuser angewachsen und damit so groß wie noch nie. Die einzigartige Mischung und Vielfalt macht die besondere Atmosphäre der Museumsnacht aus: Neben den großen Häusern mit den weltbekannten Sammlungen locken auch kleinere Kunstprojekte, Museen und Newcomer. der ganze Text

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auto-0315.gif von 123gif.de12.4.-25.8.13 TASCHEN: Eine Europäische Kulturgeschichte des 16. bis 21. Jahrhunderts

Das Bayerische Nationalmuseum präsentiert in einer Sonderausstellung etwa 300 Taschen aus dem 16. bis 21. Jh. Das Spektrum umfasst frühe Geldbeutel, Jagdtaschen, Börsen, Handarbeitsbeutel, Reisetaschen und so genannte Pompadours, bis hin zu modernen Damenhandtaschen. Gefertigt aus Leder, Metall, Leinen, Samt oder Seide sind die eleganten historischen Stücke aus der Sammlung des Bayerischen Nationalmuseums oft aufwendig mit Gold- und Silberfäden, Perlen, Applikationen und Bändern verziert. Einige der kostbarsten Beispiele stammen aus dem bayerischen Königshaus. der ganze Text

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21.9.-11.11.12 The Undercurrent of Boredom,  lothringer13

Sören Kierkegaards Diktum, die Götter hätten die Welt aus bloßer Langeweile erschaffen, enthält ein schöpferisches Moment, das aus der Langeweile, aus der motivationslosen Erlebnisarmut, Bedeutung entstehen lässt. Auch wenn Kierkegaard diese produktive Ebene der Langeweile nicht zu thematisieren beabsichtigte, so verdeutlicht der schöpferische Aspekt dieses Gefühls eine Ebene, die, wohl vermittelt über Nietzsche, von Heidegger später zu einem zentralen Aspekt seiner Philosophie der Gestimmtheiten erklärt wird. Die Langeweile erscheint, und dies wird auch durch aktuelle Diskussionen sichtbar, als ambivalentes Moment, das einen Nullpunkt des Interesses an der Welt verdeutlicht und zugleich als Ausgangspunkt für ein neues, sensibles Wahrnehmen erfahren werden kann. Neben dem Nichts, das die Langeweile zunächst ausstrahlt, scheint diese immer auch von einer Unterströmung gespeist, die eine welteröffnende Stimmung ermöglicht.  Presseinformation: The Undercurrent of Boredom lo13

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28.9.12-7.4.13 Open End. Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Yang Fudong Honey (mi), 2003 Still 1-Kanal-Videoinstallation (Farbe, Ton) 9’ 29’’Courtesy Sammlung Goetz)„Open End“ ist die vierte Präsentation von Filmen und Videoarbeiten aus der Sammlung Goetz im Haus der Kunst. Die hierfür ausgewählten Werke von 14 namhaften Künstlern behandeln den Aspekt der offenen Erzählung – in visueller Hinsicht und was die Verwendung von Sprache betrifft. Wie im modernen und zeitgenössischen Roman, der eine sehr offene Form der literarischen Erzählung bildet, treten freiere Erzählformen an die Stelle der herkömmlichen, linear verlaufenden und auf einen Endpunkt ausgerichteten Handlung. Gemeinsam ist den Filmen außerdem, dass sie ein offenes Ende haben; auch dies deutet auf die Ähnlichkeiten hin zwischen Erzähltechniken des Romans und visuellen Strukturen zeitgenössischer Filminstallationen. (Bild: Yang Fudong Honey (mi), 2003 Still 1-Kanal-Videoinstallation (Farbe, Ton) 9’ 29’’Courtesy Sammlung Goetz) der ganze Text

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Kochel am See 23.9.12-6.1.13. Else Lasker-Schüler. Gestirne und Orient. Die Künstlerin im Kreis des „Blauen Reiter“

Kochel am See, Franz Marc Museum 23.9.12-6.1.13. Else Lasker-Schüler gilt als herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus sowohl als Dichterin, als auch als Zeichnerin. Im Zentrum der Ausstellung steht die Korrespondenz zwischen Else Lasker-Schüler und Franz Marc. Die illustrierten Postkarten, die die beiden Künstler sich zwischen 1912 und 1914 sandten, werden ebenso gezeigt wie die Briefe, die sie austauschten. Dieser Bereich der Korrespondenz macht einen entscheidenden Aspekt des bildkünstlerischen Schaffens von Else Lasker-Schüler deutlich: Die Künstlerin entwickelte ihr zeichnerisches Werk in engem Zusammenhang mit ihrem literarischen Oeuvre. Ihre ersten Bilder – Kuppeldächer, Gestirne, Köpfe – stehen zwischen den Schriftzeichen und ergänzen bzw. ersetzen sie. Dies wird in der Ausstellung auch anschaulich vor dem Hintergrund der Beziehungen Else Lasker-Schülers zu anderen Vertretern des „Blauen Reiter“, zu Paul Klee, Wassily Kandinsky, August Macke und Gabriele Münter. (Bild: © Else Lasker-Schüler, Der Schlangenanbeter auf dem Marktplatz in Theben, 1912. Franz Marc Museum, Kochel a. See. Stiftung Etta und Otto Stangl. Die Künstlerin Michaela Melián realisierte zur Ausstellung die Installation „Else Lasker-Schüler, Jussuf, Prinz von Theben“).

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07.09.-04.11.12 FORUM 028: Anke Heelemann – Neuordnung

Eine Installation des Projekts Fotothek Fachgeschäft für vergessene PrivatfotografienMünchner Stadtmuseum (7.9.-4.11.12)

Anke Heelemann sammelt für ihr Langzeitprojekt FOTOTHEK vergessene Privatfotografien, die sie an wechselnden Orten immer wieder neu präsentiert. Fundus und Inspirationsquelle bildet ein um- fangreiches Archiv von anonymen, privaten Fotografien, Dias und Fotoalben der 1920er bis 1980er Jahre. Das Herzstück der FOTOTHEK ist ein Fachgeschäft mit einem Archiv von ca. 100.000 Fotografien in Weimar. Neben Serviceangeboten (Bildausleihe, Bildpatenschaften, Bildnachrichten) und Veranstaltungen bildet es den Ausgangspunkt für zahlreiche Aktionen, bei denen die Künstlerin die Betrachter auf interaktiv-performative Weise einbezieht. (Fotografie aus dem Fotoalbum FTH–126, das mit der Installation „Neuordnung“ im Münchner Stadtmuseum neu zusammengesetzt wird. © FOTOTHEK / Anke Heelemann) der ganze Text

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 27.09.2012-03.02.2013 Der Architekt – Geschichte und Gegenwart eines Berufsstandes

Architekturmuseum der Technischen Universität München in der Pinakothek der Moderne. Obwohl Bauen zu den ältesten Tätigkeiten des Menschen gehört und die Architektur als Mutter der Künste gilt, sind die Arbeit des Architekten und die historische Entwicklung des Berufs nur Wenigen genauer bekannt. In einer umfassenden Ausstellung werden die vielen Veränderungen des Berufsbildes dargestellt: Die Entwicklung des Architekten vom Baumeister zum Künstler und vom Konstrukteur zum Organisator wird dabei ebenso thematisiert, wie das unterschiedliche Verständnis von Aufgabe und Stellung des Architekten in verschiedenen Ländern, Kulturkreisen und Jahrhunderten. Beispiele von der Antike bis zur Gegenwart illustrieren und erklären dabei nicht nur die Geschichte und Bedeutung des Berufs, sondern auch das Verhältnis zum Bauherrn, die Umsetzung von Ideen, die bildliche Selbstdarstellung sowie die Beziehung der Architektur zu anderen Künsten wie Literatur, Musik und Theater. Mit Gemälden, Zeichnungen, Fotos, Modellen und Filmen entsteht ein ebenso vielfältiges wie spannendes Bild eines Berufsstandes. (Foto: Claude-Nicolas Ledoux, »Coup d’oeil du Théâtre de Besançon«, in: Architecture considerée sous le rapport de l’art, des moeurs et de la legislation, vol.1, Paris 1804) Zur Ausstellung erscheint eine Begleitpublikation in zwei Bänden. Pressekontakte: Hilde Strobl Architekturmuseum  und Tine Nehler M.A. Pinakothek der Moderne

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11.10.12-20.1.13 Ends of the Earth. Land Art bis 1974

Haus der Kunst. Als erste große Museumsausstellung über Land Art liefert „Ends of the Earth“ den bisher umfassendsten historischen Überblick über diese Kunstbewegung. Die Land Art benutzte die Erde als Material und Land als Medium und schuf dabei Werke außerhalb der vertrauten Handlungsräume des Kunstsystems. Der zeitliche Rahmen von „Ends of the Earth“ erstreckt sich von den 1960er-Jahren bis 1974, als sich im Kontext von Land Art Strömungen wie Konzeptkunst, Minimal Art, Happening, Performancekunst und Arte povera stärker herausbildeten und auseinander bewegten. (Bild: Alice Aycock, Clay #2, 1971/2012, 1,500 pounds of clay mixed with water in wood frame, Courtesy of the artist). der ganze Text

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11.10.12-03.02.13 Querschnitt. Stefan Wewerka

Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich (11.10.12-3.2.13). Polyfunktionalität und Dekonstruktion von Objekten der Alltagswelt, Ironie und Humor als Waffe und Aufklärung: Grundideen des Architekten, Designers, Objekt- und Filmkünstlers Stefan Wewerka (geb. 1928, Magdeburg). In seinen Arbeiten reibt er sich stets an den gängigen Auffassungen von Kunst und Ästhetik, Rationalität und Funktionalität. So wird beispielsweise das Abendmahl zu einer schrägen Veranstaltung oder der Küchenraum zum Küchenbaum. Unverwechselbar wurde Wewerka durch seine Verfremdungen von Stühlen. Zersägt, zerlegt und verformt unterlaufen sie subversiv gängige Vorstellungsbilder. Im Kontrast dazu stehen seine skulpturalen, den Bedürfnissen des menschlichen Körpers und seinen Gewohnheiten angepassten Möbelentwürfe. (Stefan Wewerka, Classroom Chair, 1970. Foto: Stefan Wewerka © VG Bild-Kunst, Bonn 2012) Die Ausstellung der Neuen Sammlung – The International Design Museum Munich – entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Gestalter. Pressekontakte: Dr. Corinna Rösner | Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich

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12.12.2012-17.02.2013 URUSHI-Lack und Desigh. East Meets West

Copyright Foto: Kinoshita Yasuhiko

Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich. Der italienische Architekt und Designer Ettore Sottsass (1917-2007) – einer der großen, prägenden Gestalter im 20. Jahrhundert – begegnet in den 1990er Jahren dem Jahrhunderte alten japanischen Lackhandwerk Urushi kogei. In einem langjährigen Prozess des geistigen Austausches und der Formfindung gestaltete er in enger Zusammenarbeit mit ausgewählten führenden japanischen Meistern dieser höchst anspruchsvollen Technik Gefäße und Objekte, die gleichermaßen westliche (Post-)Moderne und Fernen Osten, italienischen Esprit und japanische Raffinesse verkörpern. (Ettore Sottsass, Box ‚Kiritsubo‘, Entwurf 2007, für MaruTomi, Japan. Urushi-Lack, schwarz und Gold (Roiro Technik. Foto © Kinoshita Yasuhiko) der ganze Text

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essen-0036.gif von 123gif.deWeißwurst-Kurs und Brauerei-Besichtigung: GetYourGuide mit ausgefallenen Exkursionen & Attraktionen zum Münchner Oktoberfest. – Vom Wiesn-Besucher zum München-Kenner: Am 22. September 2012 beginnt in München wieder das größte Volksfest der Welt. Für die sogenannten Zugereisten hat GetYourGuide, die führende Online-Plattform zur Buchung von Touren und Ausflügen weltweit, die passende Hintergrund-Tour auf der Theresienwiese im Sortiment. Doch auch für die, die vom Oktoberfest einmal eine Auszeit brauchen, bietet das Unternehmen eine Reihe von Exkursionen in der bayerischen Landeshauptstadt an. Dies sind die fünf ausgefallensten Touren, die einen Einblick in die Bräuche und Sitten der Münchner bieten: der ganze Text

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13.09.-18.11.2012 Max Weiler. Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne

Max Weiler (1910–2001) zählt zu den wichtigsten  und produktivsten europäischen Zeichnern seiner Generation. Max Weiler, der im Bewusstsein der Öffentlichkeit bereits als großer Maler verankert ist, wird durch diese Ausstellung erstmals auch als ebenso bedeutender Zeichner erfahrbar: ein Künstler, der sich seit seinen Anfängen um 1930 mit den Arbeiten auf Papier ein weites Feld autonomer schöpferischer Findung erschlossen hatte und bis zuletzt so konsequent wie obsessiv ein Werk von unübersehbar eigenem Gewicht schuf. Trotz internationaler Ausstellungen hat Weilers Oeuvre außerhalb Österreichs bis heute nicht die ihm gebührende Aufmerksamkeit eines größeren Publikums gefunden. (Foto: Max Weiler: Regenwolke, 1979, Kohle, 1584 x 2011 mm Weiler129, Max-Weiler-Privatstiftung, © Yvonne Weiler) der ganze Text

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getraenke-0196.gif von 123gif.de26.08.2012 Jubiläumsfestival – 40 Jahre Olympiapark

Emotionen x Spaß + Teamgeist x Vielfalt hoch 2 = das ist die Formel für das größte Geburtstagsfest, das im August in München gefeiert wird. Denn an diesem Tag feiern 850.000 quicklebendige Quadratmeter 40. Geburtstag! Das Jubiläumsfestival wird der Höhepunkt des Olympiapark-Jahres sein. Auf dem Programm: Spiel, Spaß, Freude und Begeisterung an unzähligen Stationen und ein Tag der offenen Tür auf einem geschichtsträchtigen Gelände, an einem Geschichtsträchtigen Tag: Denn am 26. August 1972 wurden die Olympischen Sommerspiele eröffnet, mit denen alles begann.

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Vom 28.07.-05.08.12 Jakobidult

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… heißt es am Münchner Mariahilfplatz wieder „Auf geht’s zur Auer Dult!“. Die Jakobidult, älteste der drei Auer Dulten mit Wurzeln bis ins 14. Jahrhundert, verspricht Sommervergnügen und Einkaufsspaß, Genusswelten und Volksfestgaudi.

Am Samstag, 28. Juli, lädt die Jakobidult zum Sommer(nachts)fest ein. Von 10 bis 22 Uhr dürfen die Dultgäste bummeln, staunen, einkaufen, zuschauen und mitmachen. Bereits am Vormittag geht es auf zum Kokosstangenrollen vor dem Hauptportal der Mariahilfkirche. Von 10 bis 12 Uhr zeigt dort der Zuckerbäcker Alexander Siljanovic, wie diese klassische Volksfest-Süßigkeit hergestellt wird.

Von 11 bis 12 Uhr, passend zum Weißwurstfrühstück beispielsweise im Dultbiergarten, kommt mit den „Isarwellen“ zünftige Blasmusik auf den Dultplatz. Pressetext  Jakobidult

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masken-0006.gif von 123gif.de26.07.-19.08.2012 Sommerfestival impark

Sommerfeeling pur! Mit einem tollen sehens-, hörens- und erlebenswerten Programm feiert das Sommerfestival impark den Olympiapark im Jubiläumsjahr. Im Angebot: Alles was im Sommer Spaß und Freude macht. Attraktive Mitmachangebote wie Wakeboarding, Buden zum Schlendern und Shoppen, Fahrgeschäfte Schausteller, kulinarische Genüsse und Chillout in der Beachbar. Zwei Mal kracht’s am Himmel über dem Olympiapark bei grandiosen Feuerwerken und ebenfalls zwei Mal können sich die jüngsten Sommerfestler über die großen Kindertage der Schausteller freuen. Eines darf nicht fehlen: Die Live-Konzerte des Theatron MusikSommers. Hier spielen Täglich – bei freiem Eintritt – Bands von Klassik über HipHop bis hin zu Rock und Pop vieles.

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feuerwerk-0036.gif von 123gif.de21.07.2012 Münchner Sommernachtstraum

In diesem Jahr honoriert das grandiose Feuerwerk den 40. Geburtstag des Münchner Olympiaparks. Der Münchner Sommernachtstraum zählt damit zu den Höhepunkten der Feierlichkeiten. Dem mit Musik untermalten „Feuerwerk der Superlative“ geht ein Konzert der Extraklasse voraus. Die Spider Murphy Gang feiert ihr 35-jähriges Bendjubiläum bei einem Heimspiel exklusiv im Olympiastadion. Zuvor bringt Culcha Candela die Zuschauer im Stadion in Stimmung. Auf der Seebühne im Olympiasee spielen weitere Musikacts wie die Baseballs. Mit vier Tonnen Feuerwerkskörpern und mehr als 12.000 Einzelzündungen ist das Feuerwerk eine der größten Produktionen dieser Art in Deutschland.

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auto-0639.gif von 123gif.de14.-15.07.12 DTM München

Rennaction mit Stadionatmosphäre, jetzt mit drei Herstellern: Audi unnd Mercedes bekommen Konkurrenz. Denn heuer gibt mit BMW die dritte deutsche Premiummarke ihr Comeback in der populärsten internationalen Tourenwagenserie. Die DTM-Piloten liefern sich im Olympiastadion wieder packende Duelle auf der eigens für diese Veranstaltung asphaltierten Strecke. neben spannenden Zweikämpfen in einer ganz besonderen Atmosphäre können sich die Zuschauer auf ein hochkarätiges, buntes Rahmenprogramm freuen.

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The Imaginary Museum  14.7.-9.9.12

In der Ausstellung The Imaginary Museum (Das imaginäre Museum) verknüpft der Kunstverein München Arbeiten junger Künstler mit einer ortsspezifischen Installation antiker Gipsabgüsse aus dem Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke in München. Präsentiert werden komplexe Rauminstallationen von Mark Leckey (UK, *1964, Gewinner des Turner-Preises 2008), Oliver Laric (AT, *1981) und James Richards (UK, *1983) sowie Videoarbeiten und Fotoserien von Eric Bell (CA, *1985) & Kristoffer Frick (DE, *1985), Sean Snyder (USA, *1972), Becky Beasley (UK, *1975), Simon Martin (UK, *1965) und Ed Atkins (UK, *1982), wie auch eine Performance on Jimmy Robert (GP, *1975) zur Finissage am 9.9.2012. (Foto: „Archaischer Saal“ im Museum für Abgüsse Klassiscer Bildwerke München. Foto: Kaufmann, 1932) der ganze Text.

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04.07.12-26.04.13 Lena Christ – Die Glückssucherin Die bayerische Schriftstellerin Lena Christ 1881-1920 Ausstellung Monacensia

Glei frisch drauf los und mitten eine ins Glück! Lena Christ, Die Rumplhanni

Die 1881 in Glonn geborene Lena Christ debütierte 1912 erfolgreich mit ihrem Roman »Erinnerungen einer Überflüssigen«, in dem sie ihre eigenen Erlebnisse als ungewolltes uneheliches Kind literarisch verarbeitet. Das Buch endet, bevor der eigentliche Selbstschöpfungsprozess begonnen hat: die Geburt der Schriftstellerin.

Lena Christ hat ihre Überflüssigkeit klar erkannt und einer Verwandlung unterzogen. Das Stigma wurde für sie zur Chance, sich selbst zu erfinden: Wer zu nichts nutze ist, der ist auch zu nichts verpflichtet, dem wird auch kein fester Platz zugewiesen. Damit entsteht ein Freiraum. Wohl kaum eine andere hat diesen so genutzt wie Lena Christ. Sie begann, das Glück zu suchen: »Glei frisch drauf los und mitten eine ins Glück!«, heißt es in ihrem Roman »Die Rumplhanni«. der ganze Text

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03.07.12-06.01.13 Veronika Kellndorfer – French Window. Ein neues Projekt im Treppenfoyer der Pinakothek der Moderne

Seit über zwanzig Jahren arbeitet die in Berlin lebende Künstlerin Veronika Kellndorfer (*1962) mit Fotografien, die sie vor allem auf Reisen anfertigt. Ausschnitte dieser Fotografien wählt sie präzise aus, um sie – als Siebdrucke auf Glas übertragen – in architektonische Räume einzupassen. Die auf diese Weise neu entstehenden Bildsituationen verschränken unterschiedliche Orte miteinander und erschaffen eine Gleichzeitigkeit von Vergangenheit und Gegenwart. Häufig werden erwartete Zusammenhänge überraschend umgedeutet. Das jüngste Projekt von Veronika Kellndorfer ist speziell für das hohe Fenster am oberen Ende der großen Treppe in der Pinakothek der Moderne ist entstanden. Sein Titel: »French Window«. Bild:  Veronika Kellndorfer (*1962), French Window, 2012 (Simulation) © VG Bild-Kunst, Bonn 2012. der ganze Text

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29.06.-24.07.12 Tollwood PK „Schöne Aussichten“.

„Schöne Aussichten“ lautet das Motto des Kulturfestivals, das von Freitag, den 29. Juni bis Dienstag, den 24. Juli (Do, 19. Juli geschlossen) zu ungewöhnlichen Musik-, Kunst-, Theater- und Performance-Projekten einlädt.    Sei es in der Gehrlicher Musik-Arena mit hochkarätigen Musik-Acts, mit dem Farb- und Formenspiel eines überdimensionalen Kaleidoskops oder im Performance-Programm mit großartigen Clowns und tänzerischen Installationen – hier findet das Motto seine Umsetzung im sprichwörtlichen Sinne. Spätestens aber bei der britischen Open-Air-Performance „As The World Tipped“, die den Klimawandel als artistisches Welttheater inszeniert, bei der Foto- Ausstellung „Schicksale des Klimawandels“ oder der „Vorratskammer“, die eine Welt zwischen Überfluss und Hunger thematisiert, zeigt sich das Doppelsinnige des Festivalmottos: Das sind ja „schöne Aussichten“ … der ganze Text

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22.06. – 14.10.2012 Floris Neusüss

Floris Neusüss – Traumbilder Fotografien 1958 bis 1983. Münchner Stadtmuseum (22.06.-14.10.12)

Floris Neusüss (geb. 1937 in Lennep) erforscht seit den späten 1950er Jahren die Möglichkeiten der Fotografie, mehr zu zeigen als lediglich ein Abbild der uns umgebenden Realität. Seine Fotografien entfalten ihre Wirkung im Spannungsfeld von fotografischer Faktizität und surrealistischer Bedeutungsoffenheit. Neusüss verschmilzt eine hochgradig medienreflexive Position, die sich stets der technischen und historischen Voraussetzungen der Fotografie bewusst ist, mit einem poetischen, fast traumwandlerischen Blick. (Bild: Floris Neusüss, Figur im Raum, Kassel 1976 Copyright: Münchner Stadtmuseum)    In Ausstellungen und Publikationen wurden bisher vor allem Neusüss‘ Verdienste um die Erforschung und künstlerische Weiterentwicklung des Fotogramms, mithin der kameralosen Fotografie, gewürdigt, zuletzt 2010 im Rahmen der Ausstellung „Shadow Catchers“ am Victoria & Albert Museum, London. der ganze Text

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bis 06.01.13 M wie Mythen, Märchen, … Studiengalerie Saal C der Neuen Pinakothek

Im Themenkreis der Kunst des 19. Jahrhunderts, insbesondere der deutschen Kunst, spielen Mythen, Märchen und Sagen eine bedeutende Rolle. Die in der Zeitstimmung der Romantik entstandene Begeisterung für die volkstümlichen Erzählungen fand in der ersten Ausgabe der von Jacob und Wilhelm Grimm herausgegebenen „Kinder- und Hausmärchen“ ihren markanten Ausdruck; ein Ereignis, das sich in diesem Jahr zum zweihundertsten Mal jährt. In der Kunst wurde das Märchen als eigenständiges Genre entdeckt und mit aufwendigen Kompositionen etabliert, die sich deutlich gegenüber den tradierten Darstellungen klassischer Mythen abzusetzen suchten. Bild: Leopold von Bode (1831-1906): Die Sage von Pippin und Berta (Triptychon, Mittelteil), 1876 © Bayerische Staatsgemäldesammlungen. der ganze Text

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14.06.-02.09.2012 L’Architecture Engagé. Manifeste zur Veränderung der Gesellschaft. Architekturmuseum München

Dass sich Künstler und Literaten mit ihren Werken für eine Verbesserung von politischen, ökonomischen und sozialen Zuständen einsetzen, gehört zur Geschichte von Kunst und Literatur. Die Vorstellung, dass diese direkt auf die Gesellschaft wirken sollen, wurde schon in der Zeit der Aufklärung zum Programm erhoben, allerdings formulierte erst Jean-Paul Sartre 1947 den Begriff ›Littérature engagée‹. Sartres Forderung an die Literatur, dem Leser seine individuelle Freiheit als Aufgabe zur Veränderung gesellschaftlicher Zustände begreiflich zu machen, wurde zwar in der Folge heftig diskutiert und kritisiert, aber die Bezeichnung blieb – genauso wie ihr Pendant ›L’art engagé‹ – für alle Werke bestehen, »die ausdrücklich politische und soziale Einflussnahme als Ziel haben und zum Prozess gesellschaftlicher Veränderung im Zeichen der Freiheit beitragen sollen«. Drei Elemente kennzeichnen engagierte Literatur und Kunst: eine aufklärerische, ethisch motivierte Haltung, eine emanzipatorische Utopie und die Vorstellung, dass mit dem Werk Einfluss sowohl auf lebensweltliche Zusammenhänge als auch auf den Rezipienten genommen werden könne. Bild: Jiří Kroha, Das Soziologische Fragment des Wohnens, Der Mensch und seine Behausung I, Tafel 6, 1930-1933  © Muzeum města Brna/Brünn. der ganze Text

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06.06.-05.08.13 FORUM 027: Malte Wandel – Official. Ausstellung im Münchner Stadtmuseum / Sammlung Fotografie.

Anlässlich des 40. Jahrestags der „Spiele der XX. Olympiade“ in München sowie der Geiselnahme und Ermordung israelischer Sportler zeigt die Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums im Rahmen einer Kabinett-Ausstellung die Fotoinstallation „Official“ (2010) des Münchner Künstlers Malte Wandel.       Am Morgen des 5. September 1972 ereignete sich ein folgenschweres Attentat, bei dem acht Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation Schwarzer September über den Zaun des Olympischen Dorfs kletterten und in das Appartement der israelischen Mannschaft in der Connollystraße 31 eindrangen. Die Terroristen nahmen elf israelische Delegationsmitglieder als Geiseln. Zwei Sportler wurden gleich zu Beginn der Aktion verwundet und erlagen noch im Olympischen Dorf ihren Verletzungen. Die Terroristen verlangten die Freilassung von in israelischen Gefängnissen inhaftierten Palästinensern, sowie der deutschen Terroristen Andreas Baader und Ulrike Meinhof. der ganze Text

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7.6.-2.9.12 Der Zeichner Karl Arnold. Staatliche Graphische Sammlung München, Pinakothek der Moderne

Karl Arnold (1883–1953) zählt zu den berühmten politischen Karikaturisten der Zeitschrift »Simplicissimus«. Er hat wie kaum ein anderer Künstler seiner Generation zeichnend den Charakter und die Charaktere seiner Zeit beobachtet.    Bis heute gab es allerdings keine Retrospektive, die einen Überblick über das gesamte Schaffen Arnolds – von den Anfängen im Jugendstil bis ins Jahr 1942, den »Simplicissimus«-Mitarbeiter und den Illustrierten-Zeichner – gezeigt hätte. Die Gesamtschau seines Werks versammelt über 200 Originalzeichnungen und frühe Ölgemälde des Künstlers aus dem Bestand der Staatlichen Graphischen Sammlung München und aus Privatbesitz. (Foto: Karl Arnold, Skizzenblatt, 1920er Jahre, Staatliche Graphische Sammlung München © VG Bild-Kunst, Bonn 2012). Der ganze Text

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10.06.-16.09.12 BILD-GEGEN-BILD Haus der Kunst

Die Ausstellung stellt künstlerische Positionen vor, die sich kritisch mit der Darstellung von gewalttätigen Konflikten in den Medien befassen. Der adressierte zeitliche Rahmen reicht vom Irak-Krieg 1991 über die Anschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001 bis zu den Ereignissen des Arabischen Frühlings 2011.    Da Bilder nicht isoliert wahrgenommen werden, sondern in Hinblick auf andere, schon bestehende, geht es bei den ausgewählten Werken auch um die Frage, in welcher Bildtradition sich eine Darstellung bewegt und welche Inhalte sie über das Einzelbild hinaus thematisiert. Der Titel BILD-GEGEN-BILD bezieht sich auf das Phänomen visueller Rüstungsspiralen, also auf die Tatsache, dass Medienbilder zueinander in Konkurrenz gebracht werden, sich gegenseitig verdrängen oder mit anderen Bildern ‚bekämpft‘ werden. (Foto House of Osama Bin Laden © Langlands & Bell). der ganze Text

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10.06.12 – 13.01.13 Geschichten im Konflikt: Das Haus der Kunst und der ideologische Gebrauch von Kunst 1937-1955.

Im Jahr 2012 jährt sich die Eröffnung des Haus der Kunst zum 75. Mal. Gleichzeitig blickt das Haus der Kunst auf sein 20-jähriges Bestehen als „Stiftung Haus der Kunst GmbH“ zurück. Die Ausstellung „Geschichten im Konflikt: Das Haus der Kunst und der ideologische Gebrauch von Kunst 1937-1955“ wurde aus diesen beiden Anlässen konzipiert. (Foto: Modell Haus der Deutschen Kunst im Deutschen Haus der Weltausstellung, Paris, 24. Mai-25. November 1937 Innenansicht (Ehrenpodium; links „Die vier Elemente“ von Adolf Ziegler) Fotografie von Heinrich Hoffmann. Bayerische Staatsbibliothek München/Fotoarchiv Hoffmann) der ganze Text

 

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