Archiv HighLights ab 04-12/2011

Lesungen: Verlag C.H. Beck, Droemer-Knaur, Diogenes Zürich, Hoffmann/Campe, Literaturhaus, Jumbo-Medien, Kunstmann, Pasinger Fabrik, Randomhouse, Seidl Villa, (wird erweitert)

Ausstellungen: Bayerisches Nationalmuseum, Deutsches Museum, Haus der Kunst, Jüdisches Museum, Lenbachhaus, Lothringer 13, Münchner Stadtmuseum, Pasinger Fabrik,Pinakotheken2011, Rathausgalerie, Villa Stuck, (wird erweitert)

Archiv: bis 2011-12, 2011-04, ab 2012-03, bis 2011-02

>>> HighLights aktuell

28.07.-18.09.11 Die Alte Pinakothek in Historischen Fotografien. Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne (28.07.-18.09.11). Am 16. Oktober 2011 wird die Alte Pinakothek 175 Jahre alt. In der Ausstellung „Die Alte Pinakothek in historischen Fotografien“ kann der Besucher Leo von Klenzes gefeiertem Gebäude nun in seiner ganzen Pracht begegnen – so, wie es vor dem Zweiten Weltkrieg und den damit einhergehenden Zerstörungen ausgesehen hat. Eine Alte Pinakothek, wie sie niemand mehr kennt, ersteht also vor unseren Augen…

28.07.-21.08.11 Theatron. Der Musiksommer in der Stadt

14.07.-16.10.11: DIE WEISHEIT BAUT SICH EIN HAUS.

Architektur und Geschichte von Bibliotheken Pinakothek der Moderne (14.07.-16.10.2011)
Bibliotheken sind Speicher des Wissens und Wirkungsstätten des Geistes. Seit der Antike dienen Buchhäuser als kulturelles Gedächtnis und gehören somit zu den ältesten Gebäudetypen. Die bedeutendsten Architekten von Michelangelo, Étienne-Louis Boullée und Karl Friedrich Schinkel über Alvar Aalto, Louis Kahn und Le Corbusier bis Toyo Ito und Snøhetta widmeten sich dieser Aufgabe, deshalb nehmen Bibliotheksbauten in der Geschichte der Architektur eine herausragende Stellung ein.
Die Ausstellung entfaltet ein Panorama von der Ordnung des Wissens mit Beispielen aus der »Bibliothek Werner Oechslin« über die Bautypologie bis zu Universalbibliotheken und Entwicklungen im digitalen Zeitalter. Einblicke in die ungemein vielfältige Geschichte von privaten, nationalen, verlorenen, gemalten oder erdichteten Bibliotheken runden das Bild der Schatzhäuser des Wissens ab. Die spannende Rolle von Bibliotheken im Film zeigen etwa 80 Filmausschnitte am Ende der Ausstellung. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Prestel Verlag. Abbildung: Titelbild der Publikation: Die Weisheit baut sich ein Haus Architektur und Geschichte von Bibliotheken. Foto: © Stiftung Bibliothek Werner Oechslin
Architekturmuseum der TU München (Pressekontakt Hilde Strobl) in der Pinakothek der Moderne (Pressekontakt Tine Nehler M.A.)

21.07.-15.11.11 The Hu der Jüngere, der Mittlere, der Ältere Hurzlmeier. Kunstausstellung im Valentin-Karlstadt-Musäum

15.07.-09.10.11: Donald Judd. A Good Chair is a Good Chair, Pinakothek der Moderne

»If a chair or a building is not functional … it is ridiculous.« (Donald Judd)

Dass sich der amerikanische Künstler Donald Judd (1928-1994) – einer der Protagonisten der Minimal Art – auch intensiv mit der Gestaltung von Möbeln beschäftigt hat, war bisher nur wenigen bekannt. Erstmals im Kontext eines interdisziplinären Hauses zeigt Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich – eine konzentrierte Auswahl der von Judd konzipierten Möbel, und dies vor dem Hintergrund bedeutender Museumssammlungen zur Geschichte des Designs und der modernen Kunst in der Pinakothek der Moderne. Der komplette Artikel (Link aktiv ab 15.07.11)

.08.07.-23.10.2011 John Chamberlain, Curvatureromance. Pinakothek der Moderne.

CURVATUREROMANCE ist die erste Museumspräsentation der in den letzten vier Jahren entstandenen großformatigen Metallskulpturen des Amerikaners John Chamberlain (*1927). Die Schau bildet zugleich den Auftakt des AMERICAN SUMMER-Programms in der Pinakothek der Moderne. Bereits in den späten fünfziger Jahren hat Chamberlain erstmals eine Skulptur mit Karosserieteilen eines Autos hergestellt, die er im Hinterhof seines Freundes Larry Rivers aufgelesen hatte. Damit hatte er sein Carrara gefunden, ein Arbeitsmaterial, das für ihn so selbstverständlich wurde, wie Marmor für die Bildhauer der Renaissance. Stichel und Meißel ersetzte er durch die Schrottpresse, er staucht und streckt, faltet und biegt seinen Werkstoff und nimmt – bis heute – die einzelnen Teile, Stück für Stück, und setzt sie in einem Prozess des Hinzufügens oder wieder Wegnehmens zusammen, bis »es passt« (JC). Abbildung John Chamberlain, Degeyematador, 2010, Foto: Angelo Piccozzi, © VG Bild-Kunst, Bonn 2011. Der komplette Artikel (Link aktiv ab 08.08.11)

07.07.-06.08.11 Colour Africa 2011. Zeitgenössische Kunst aus Simbabwe. Amalienstaße 81, Gebäude im Hof. (Kultur allmende, gallery delta, Landeshauptstadt München/City of Harare)

13.04.-06.11.2011 Ausstellung: Das war spitze! Jüdisches in der deutschen Fernsehunterhaltung. Jüdisches Museum

17.03.11-15.01.12 Schätze aus dem Depot der Alten Pinakothek

Anlässlich des Jubiläumsjahres werden einige selten gezeigte Gemälde aus dem großen Sammlungsbestand der Alten Pinakothek präsentiert. Einige waren mehr als ein halbes Jahrhundert nicht mehr zu sehen, andere wurden in den vergangen Jahren – aber auch meist nur kurze Zeit – gezeigt. Unbekannte Meisterwerke, aber auch Ungewöhnliches gibt es ab 17. März in den Nordkabinetten im Ausstellungsbereich am Klenze-Portal der Alten Pinakothek zu entdecken. Die Ausstellung beginnt mit altniederländischen Gemälden, unter denen drei Kopien besondere Aufmerksamkeit verdienen: Sie entstanden nach Werken von Jan van Eyck wie die zwei großformatigen Kopien nach Tafeln des Genter Altars, die Michiel Coxcie zwischen 1557 und 1559 im Auftrag des spanischen Königs Philipp II. für die Kapelle des königlichen Palastes in Madrid anfertigte, und das „Wahre Antlitz Christi“, eine Kopie aus der Zeit um 1500 nach dem Original von van Eyck aus dem Jahr 1438. Ergänzt werden sie durch Werke der Antwerpener Manieristen, Kopien nach Werken des Brügger Malers Gerard David sowie ein anrührendes Ehepaarbildnis des Jan Joest van Kalkar.

Städtische Galerie im Lenbachhaus.

Kunstbau im Zwischengeschoß der U-Bahnstation Königsplatz.
Ausstellungsprogramm 2011: Sammlung auf Reisen, Gabriele Münter und Wassily Kandinsky, Perlenstickereien und Textilarbeiten. Münter-Haus, Murnau, bis Sommer 2011 Gabriel von Max, Malerstar, Darwinist, Spiritist, verlängert bis 13. Februar 2011, Mondrian und De Stijl. Kraftwerk, Elektronische Klangbilder
Egon Schiele, Das unrettbare Ich. Aquarelle und Zeichnungen aus der Albertina, Wien, Almanach „Der Blaue Reiter“, Szenische Lesung zum 100-jährigen Jubiläum der historischen Redaktionssitzung, von Wassily Kandinsky und Franz Marc. Kandinsky und der Blaue Reiter. bis 6. Februar 2011, Mitsubishi Ichigokan Museum, Tokio. 15. Februar bis 17. April 2011, Aichi Prefectural Museum of Art, Nagoya; 26. April bis 26. Juni 2011, Hyogo Prefectural Museum of Art, Kobe 5. Juli bis 4. September 2011,
Yamaguchi Prefectural Art Museum, Yamaguchi; Der Blaue Reiter, Ein Tanz in Farben, 4. Februar bis 15. Mai 2011, Albertina, Wien
Pressekontakt Anuschka Koos, Städtische Galerie im Lenbachhaus

 

Messen, Events, Jahrmärkte

30.07.-07.08.11 Jakobidult. Auftanz in der Au

spielzeug-0018.gif von 123gif.deMit einem „Sommer(nachts)fest“ startet die Auer Jakobidult am 30. Juli 2011 schwungvoll in den Ferienmonat August. Ein Besuch der traditionsreichen Münchner Volksfestveranstaltung ist pures Urlaubsglück für alle, die daheim bleiben. Auf dem Mariahilfsplatz findet die Jakobidult bis zum 7. August statt. Der ganze Pressetext zur Jakobidult2011

24.06.-02.07.11 Filmfest München 2011. Im Mittelpunkt des Festivals steht dieses Jahr das Filmland Schweden. Festivalleiter Andreas Ströhl. Pressekontakt Michael Amtmann

20.05.-18.09.11 PVB DIRK BELL – RETOUR Pinakothek der Moderne (20.05. – 18.09.2011).

Kurator: Bernhart Schwenk. Die Ausstellung wird gefördert durch Sammlung Südhausbau PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V. In Installationen, Malereien und Zeichnungen bedient sich der Künstler Dirk Bell (*1969) unterschiedlichster, scheinbar gegensätzlicher Bildsprachen. Diese reichen vom Symbolismus oder dem Jugendstil über die Minimal Art bis zur Populärkultur der Gegenwart. Die Beschäftigung mit den jeweiligen Materialien und ästhetischen Formen dieser Strömungen, d.h. mit ihren äußeren Strukturen, korrespondiert mit einer kritischen Befragung ihrer jeweiligen Programmatik. Abstrakte Begrifflichkeiten wie Liebe oder Freiheit und ihre bildlichen Zuordnungen erfahren auf diese Weise eine Öffnung und ambivalente Deutung. Foto: Dirk Bell | Amaia, 2007, mehrteilige Installation, Photo: Ellen Page Wilson, New York Courtesy: BQ, Berlin; Gavin Brown’s enterprise, New York; Sadie Coles HQ, London; The Modern Institute/Toby Webster Ltd, Glasgow. Der komplette Pressetext (verlinkt ab 20.05./07h) )

20.5.-11.9.2011 Bernd und Hilla Becher, Bergwerke und Hütten.

Seit nahezu fünf Jahrzehnten hat das Fotografenpaar Bernd und Hilla Becher weltweit an einer umfassenden Bestandsaufnahme der Industriearchitektur gearbeitet. Sie dokumentierten Fabrikhallen, Gasbehälter, Stromverteiler, Fördertürme, Stahlöfen, die als anonyme Funktionsarchitektur nicht zum Kanon der Kunstgeschichte zählen und durch die urbanistische bzw. wirtschaftliche Entwicklung dem Verfall preisgegeben waren. Diese Gebilde wurden schon bald von der Kunstgeschichte als „anonyme Skulpturen“ (Karl Ruhrberg) erkannt. Auf diese Weise wird die Aufmerksamkeit auf die plastische Schönheit von industriellen Zweckbauten gelenkt, die gewöhnlich von unbekannten Architekten errichtet wurden. Foto: Zeche Hannover 1/2/5 Bochum-Hordel, Ruhrgebiet, D 1973. Copyright 2010 Bernd und Hilla Becher/courtesy Schirmer/Mosel)

12.05.-12.07.2011 Christian Moser, Monster des Alltags. Sonderausstellung im Valentin-Karlstadt-Musäum

06.05.-31.07.11 FORUM 024: Edgar Leciejewski – Himmel ohne Wolken. Ausstellung im Münchner Stadtmuseum

12.-22.05.11 Hamburger Fischmarkt in München. Wittelsbacher Platz

2.-05.6.11 Pferd International. Olympia Reitanlage in München-Riem. Hippo Pferdeveranstaltungs GmbH. Pressekontakt Martina Scheibenpflug & Conny Meyer. Süddeutschlands größte Freiluftveranstaltung rund ums Pferd Pressemappe 1.PK Pferd International 2011

29.04.-15.05.2011 Frühlingsfest München

24.06.-02.07.11 Filmfest München 2011. Im Mittelpunkt des Festivals steht dieses Jahr das Filmland Schweden. Festivalleiter Andreas Ströhl. Pressekontakt Michael Amtmann

16.4.-26.6.11. Cathy Wilkes Kunstverein München e.V. Der Kunstverein München e.V. präsentiert die erste umfassende Einzelausstellung der Glasgower Künstlerin Cathy Wilkes (*1966), außerhalb Großbritanniens. Geboren und aufgewachsen in Belfast, gehört Wilkes zu jener Künstlergeneration, die nach ihrer Ausbildung in Glasgow bald schon im Vorfeld der britischen Kunstszene der 1990er Jahre mitmischte. Im Jahr 2008 war sie für den Turner-Preis nominiert.

16.4.-5.8.11 MONDRIAN UND DE STIJL im KUNSTBAU

Neben dem Bauhaus hat wohl keine andere Bewegung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unseren Alltag so sehr beeinflusst wie die De Stijl-Gruppe um Piet Mondrian und Theo van Doesburg. Mondrian, mit Wassily Kandinsky und Kasimir Malewitsch einer der Gründerväter malerischer Abstraktion, schuf streng geometrische Gemälde, die heute als Ikonen der Moderne gelten. Ihre charakteristische Struktur aus einem schwarzen Raster, in das rechteckige Flächen in den Grundfarben eingepasst sind, führt längst ein reges Eigenleben in Kunst und Mode, Werbung und Populärkultur. Auch Möbel wie Gerrit Rietvelds „Rot-blauer-Stuhl“ (um 1918) genießen inzwischen den Status von Design-Klassikern. Die Ausstellung des Lenbachhauses ist die erste umfassende Museumspräsentation in Deutschland, die sich dieser stilbildenden Avantgarde-Gruppe widmet. (Bilddaten: Theo van Doesburg / Cornelis van Eesteren. Rekonstruktion des Modells für das Maison d’artiste (1923), 1983. Plexiglas, Polystyren, Klebefolie, Holz, 62 x 60 x 60 cm. Gemeentemuseum Den Haag.) In Kooperation mit dem Gemeentemuseum Den Haag. Kurator: Matthias Mühling, Partner des Lenbachhauses: E.ON Energie AG. Medienpartner: Münchner Merkur. Information über das reichhaltige Rahmenprogramm (auch für Kinder) auf der Homepage. Pressekontakt:
Dr. Anuschka Koos

15.4.-11.9.11 Industriezeit. Fotografien 1845-2010. Münchner Stadtmuseum/Sammlung Fotografie

Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung der Industriefotografie von den Anfängen bis zur Gegenwart nach. Erstmals präsentiert werden 150 Originalaufnahmen aus den umfangreichen Sammlungen Fotografie und Grafik/Gemälde des Münchner Stadtmuseums. Ergänzt wird die Ausstellung durch Leihgaben aus einer Münchner und Wiener Privatsammlung sowie eine Auswahl der schönsten und interessantesten Fotobücher zur Industriefotografie aus der Bibliothek der Sammlung Fotografie. (Bild: Copyright, Hanfstaengl, Grosshesseloher Bruecke)

 

15.04.-15.10.11 Literarische Sommerfrische in der Monacensia

Schriftsteller und Künstler entdecken das Alpenvorland. Eine Ausstellung der Monacensia. Das längst Befürchtete ist eingetroffen, der Schlag ist gefallen – das bayrische Hochland ist fashionabel geworden! Ludwig Steub, 1846

Zuerst kam der Adel, der die Sommermonate auf seinen Herrensitzen im Münchner Umland verbrachte, dann folgten die Künstler und entdeckten den Zauber von Natur und Landschaft und bald drängten in ihrem Gefolge massenhaft Touristen und Erholungssuchende von der Stadt aufs Land. Bereits im 19. Jh. prägte der Münchner Reiseschriftsteller Ludwig Steub für diese besondere Art der Stadtflucht den Begriff »Sommerfrische«. (Bild: Karlstadt_Reitertrett 1920 BU: Liesl Karlstadt mit ihrer Freundin Maria auf der Reitertrett-Alpe, 1920; Foto: Monacensia Literaturarchiv) Hier gehts weiter – am 15.04./07h

13.04.-06.11.2011 Ausstellung: Das war spitze! Jüdisches in der deutschen Fernsehunterhaltung. Jüdisches Museum

12.-13.04 2011 Internet World. Fachmesse & Kongress

08.04.2011 – 19.06.2011 Walter Benjamin: Eine Reflexion in Bilder. Architekturmuseum der TU München.

Paul Klee, Angelus Novus, 1920
Foto © The Israel Museum, Jerusalem von David Harris
08.04.-01.05.2011 Augenzeuge und Fotograf der Studentenunruhen in der Münchner Akademie 1968. Münchner Stadtmuseum
und Protest in München seit 1945. Eine Veranstaltungsreihe von Andrea Naica-Loebell und Ruth Oppl in Kooperation mit dem Kulturreferat der LHM (April-Juli 2010)

07.04. – 10.07.2011 Photographien von CY TWOMBLY im Museum Brandhorst

08.04.-31.07.11 Prunkmöbel am Münchner Hof. Barocker Dekor unter der Lupe. Bayerisches Nationalmuseum. Die Ausstellung widmet sich einer einzigartigen Sammlung von Möbeln, deren Oberflächen mit Schildpatt, Horn, Messing, Zinn und anderen Materialien in Boulle-Technik kostbar verziert sind. Namensgeber dieser barocken Dekorweise ist André-Charles Boulle, der am Hof König Ludwigs XIV. in Paris tätig war Pressekontakt Dr. Helga Puhlmann

01.04.-26.06.11 Deadly and Brutal. Filmplakate aus Ghana. Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich mit Standort in der Pinakothek der Moderne – 01.04.-26.06.11

Graphic Design aus Westafrika: Die Ausstellung der Neuen Sammlung zeigt handgemalte Plakate, die in Ghana seit den 1980er Jahren für Action-Filme aus afrikanischer Produktion, aber auch für Hollywood-Blockbuster werben. Die großformatigen Arbeiten der Plakatmaler offenbaren sich eine sehr eigene, drastische, mitunter schockierende graphische Sprache, in die lokale Mythen ebenso einfließen wie Stilmittel kommerzieller Werbestrategien westlicher Industrienationen. Die Plakate gehen damit weit über den Reiz des bloßen Exotismus hinaus. Dieses Beispiel afrikanischen Graphic Designs wirft Fragen nach »political correctness« auf, nach Sehgewohnheiten und Bildtraditionen, nach kulturellen Verfasstheiten und Kulturtransfer.

Mit dieser Ausstellung von Plakaten aus der Privatsammlung Dr. Wolfgang Stäbler, Rosenheim, begrüßt Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich mit Standort in der Pinakothek der Moderne – ihren neuen Nachbarn, die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF), deren Neubau 2011 im Kunstareal München eröffnet wird. (Bild: King Vico´s Art, Boa vs Python, Filmplakat, Ghana 1980er Jahre). Pressekontakt Dr. Corinna Rösner

9. bis 16. April 2011 Radikal jung 2011

Das Theaterfestival zeigt ein breites Spektrum an Ästhetiken und Themen junger Theatermacher – erstmalig auch europäische Beiträge
Radikal jung 2011 präsentiert vom 9. bis 16. April 2011 zehn bemerkenswerte Inszenierungen junger Regisseure am Münchner Volkstheater. Die Jury, bestehend aus dem Chefdramaturgen des Münchner Volkstheaters und Festivalleiter Kilian Engels, dem Theaterkritiker Prof. C. Bernd Sucher und der Schauspielerin Annette Paulmann, hat aus über 40 gesichteten Arbeiten die herausragendsten eingeladen. Eröffnet wird das Festival dieses Jahr mit einem Gastspiel des Schauspiel Frankfurt: Peer Gynt von Henrik Ibsen, eine Inszenierung von Antú Romero Nunes. Die eingeladenen Stücke, darunter sieben Uraufführungen, kommen aus Frankfurt, Berlin, Leipzig, Wien und Zürich. Erstmalig werden auch drei Inszenierungen, die außerhalb des deutschen Sprachraums entstanden sind gezeigt, eingeladen sind Arbeiten aus Belgrad, Brüssel und London. Weiterlesen

28.1.-1.5.2011 Orientalismus in Europa:

Von Delacroix bis Kandinsky. Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung. Pressekontakt Leonie Mellinghoff. Diese großartige Ausstellung zeigt mit rund 150 Gemälden und Skulpturen die vielfältigen Auseinandersetzungen von fast 100 westeuropäischen Künstlern mit dem islamischen Orient, Nordafrika und dem Nahen Osten. Das Projekt setzt beim Ägyptenfeldzug Napoleons (1798-1801) an und führt bis hin zur Moderne des frühen 20. Jahrhunderts. Meisterwerke von Ingres, Delacroix, Gérôme, und Renoir, bis zu Sargent, Klee und Kandinsky stellen den Orientalismus als vielfältiges künstlerisches Thema dar, das Stilrichtungen, künstlerische Positionen und nationale Grenzen überschreitet. Auch von weniger bekannten Künstlern gibt es Großartiges zu entdecken, wie zum Beispiel Arbeiten von Lawrence Alma Tadema, Gustav Bauernfeind, Jaroslav Čermák, Henri Evenepoel, Fabio Fabbi, Osman Hamdi Bey, John Frederick Lewis, Alberto Pasini, Edward Poynter und José Villegas y Cordero. Lesen Sie weiter auf der Website der Hypo-Kunsthalle. Foto: Jean Lecomte du Nouÿ, Die Weiße Sklavin, 1888, Öl auf Leinwand, 149,5 x 118,3 cm, Nantes, Musée des Beaux-Arts, Nantes © RMN/Gérard Blot

16.12.10-31.7.11. Deutsches Museum Sonderausstellung Geliebte Technik der 1950er Jahre – Zeitzeugen aus unserem Depot. Deutsches Museum gewährt einen Blick auf die geliebte Technik der 1950er Jahre. Im frisch renovierten Sonderausstellungsraum direkt über dem im November 2009 eröffneten Zentrum Neue Technologien gibt es auf über 1000m2 etwa 180 Exponate (wieder) zu entdecken. Auf 15 Themeninseln werden das Lebensgefühl, die Wirtschaft und die Chronik dieses Jahrzehnts dargestellt. Darunter sind z.B. Haushalt, Waschen,, Motorräder, Fernseher und Musikinstrumente. Bei „Fifties“-Klängen aus originalen Jukeboxen werden die Besucher eingeladen, in Erinnerungen zu schwelgen und sich ein Bild von der Zeit des Wirtschaftswunders zu machen.

14.12.10-6.3.11. Jüdisches Museum München Ausstellung im Studienraum Einblicke – Ausblicke: Jüdische Kunsthistoriker in München Teil II 14.12.10-6.3.11. (Teil I: 6.10.-12.12.10). Aktuelle Ausstellung: typisch! Klischees von Juden und Anderen. Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin und des Jüdischen Museums Wien im Jüdischen Museum München 6.10.10-6.3.11. Pressekontakt Bettina Pauly

03.03.-03.05.11 „MÜNCHEN“ Fotoausstellung der edition grabsdorf. Valentin Karlstadt Musäum

11.-13.11.2011 FORUM VINI – 27. Internationale Weinmesse. M,O,C, München. Pressekontakt: Angelika Albrecht und Bettina Wagner

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Intersolar Europe: Messe 8.-10.06.11, Neue Messe München, Konferenz: 6.-10.06.2011, (ICM). Die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft und blickt auf eine zwanzigjährige Geschichte zurück. 2011 werden 2.000 internationale Aussteller und mehr als 70.000 Fachbesucher erwartet. Die Intersolar Europe konzentriert sich auf die Bereiche Photovoltaik, PV-Produktionstechnik und Solarthermie und hat sich seit ihrer Gründung bei Herstellern, Zulieferern, Großhändlern und Dienstleistern als wichtigste Branchenplattform etabliert. Die begleitende Intersolar Europe Conference vertieft die Themen der Messe und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, über aktuelle Branchenthemen und die Hintergründe der technologischen, marktbezogenen und politischen Entwicklungen zu diskutieren. Pressekontakt: Benjamin Alexander Fehrenbach. fischerAppelt, relations GmbH

19.-22.05.11 High End, M.O.C. München. HIGH END 2011

01.04.-26.06.11 Deadly and Brutal. Filmplakate aus Ghana. Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich mit Standort in der Pinakothek der Moderne

17.03.-19.06.2011 Vermeer in München. König Max I. Joseph von Bayern als Sammler Alter Meister. Alten Pinakothek

16.03.-15.05.2011 Emil Nolde – Aquarelle

Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne. Mit dieser Ausstellung zu Emil Nolde (1867-1956) werden die selten gezeigten 24 Aquarelle aus dem Besitz der Staatlichen Graphischen Sammlung nach längerer Zeit dem Publikum der Pinakothek der Moderne zugänglich gemacht. Diese berühmten wie beliebten Blätter des bekannten deutschen Expressionisten umfassen sämtliche Sujets seines Werkes und können aufgrund ihrer extremen Lichtempflindlichkeit nur sehr selten ausgestellt werden. (Bild: Emil Nolde, Weiße Amaryllis, Aquarell, 457 x 336 mm. Staatliche Graphische Sammlung München, Inv.-Nr.: 1978:15 Z © Nolde-Stiftung Seebüll)

15.-31.03.11. Krimifestival München plus Nachschlag im April, Mai & Juni

Achtung, Hochspannung! Das Krimifestival München ist eines der größten internationalen Festivals für Kriminalliteratur. Hochkarätige Krimi-Autoren aus aller Welt strömen jedes Jahr im März zur Spurensuche an die Isar und verwandeln die bayerische Landeshauptstadt in die Hochburg des literarischen Verbrechens. Schirmherr: OB Christian Ude. Der Kartenvorverkauf für die ersten Festival-Highlights hat bereits begonnen! Veranstalter:Krimifestival München GBR. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München

17.02.-08.05.2011 Cornelius Völker: 1990-2010. Villa Stuck. Pressekontakt Bernhard Schneider

17.02.-01.05.2011 Heinrich Kley (1863-1945) Ein Meister der Zeichenfeder im Kontext seiner Zeit. Villa Stuck. Pressekontakt Bernhard Schneider

Städtische Galerie im Lenbachhaus. Kunstbau im Zwischengeschoß der U-Bahnstation Königsplatz. Ausstellungsprogramm 2011, Sammlung auf Reisen Gabriele Münter und Wassily Kandinsky, Perlenstickereien und Textilarbeiten. Münter-Haus, Murnau, bis Sommer 2011 Gabriel von Max, Malerstar, Darwinist, Spiritist, verlängert bis 13. Februar 2011 Mondrian und De Stijl. Kraftwerk, Elektronische Klangbilder Egon Schiele, Das unrettbare Ich. Aquarelle und Zeichnungen aus der Albertina, Wien Almanach „Der Blaue Reiter“ Szenische Lesung zum 100-jährigen Jubiläum der historischen Redaktionssitzung, von Wassily Kandinsky und Franz Marc. Kandinsky und der Blaue Reiter. bis 6. Februar 2011, Mitsubishi Ichigokan Museum, Tokio. 15. Februar bis 17. April 2011, Aichi Prefectural Museum of Art, Nagoya 26. April bis 26. Juni 2011, Hyogo Prefectural Museum of Art, Kobe 5. Juli bis 4. September 2011, Yamaguchi Prefectural Art Museum, Yamaguchi Der Blaue Reiter, Ein Tanz in Farben, 4. Februar bis 15. Mai 2011, Albertina, Wien Pressekontakt Anuschka Koos, Städtische Galerie im Lenbachhaus

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